Forum der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft

Allgemein => Plattform für Pilzfreunde => Thema gestartet von: Rudi am 4. Juli 2017, 18:48

Titel: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 4. Juli 2017, 18:48
So, die Fortsetzung mit neuen mainfränkischen Schwammerln.
Insgesamt gibts noch nicht viel- ein paar bisher vorgestellte wie Eichhasen, Anhängselröhrlingen, Frauen- und anderen Täublingen (die teilweise noch in der DiagnostikPipeline).
A bisserl was geht schon.

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 4. Juli 2017, 18:50
Gleich nochwas

Ich warte auf Christophs und eure Bilder...
 
LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: UmUlmHerum am 4. Juli 2017, 23:22
Hallo Rudi,

Zitat
Ich warte auf Christophs und eure Bilder...
???
Was sollen wir denn zeigen? Die Milchweißen Samthäubchen im bewässerten Rollrasen von Frau Nachbarin? Ha – kürzlich fand ich kohlrabenschwarze Fruchtkörper von Russula nigricans Bj. 2016 – toll wie haltbar die sind.

Okay, am Wochenende habe ich tatsächlich ein paar Pilze gesehen. Und einer davon gleich ein persönlicher Erstfund. Ihr dürft mitraten, obwohl so ein Makrofoto für Euch ja völliger Popelkram ist – normalerweise reichen hier ja ungefähr 100 Pixel aus der Huthaut, und Ihr wisst sofort den Namen... Die drei wuchsen auf dem Sägeschnitt einer Schwarzkiefer, haben von Geotropismus noch nie was gehört, und konnten trotz des desolaten Zustands (nicht nur wir, sondern auch die Schnecken, leiden sehr unter der Pilzarmut!) anhand des Geruchs identifiziert werden. GERHARDT schreibt zu diesem Pilz: "Die Art erscheint bevorzugt in trockenen Jahren." Wie Recht er hat!

Viele Grüße – Rika
(https://up.picr.de/29688147pi.jpg)





Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 5. Juli 2017, 22:34
Hallo Rika,

ist die Leiche in Peru balsamiert worden? 8)

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 5. Juli 2017, 23:20
Grias engk,

eine Leiche, die in Peru balsamiert wurde. Was es nicht alles gibt. Dann wäre ich ja weit daneben gewesen - ich hätte wegen der Kiefer auf einen "nackthütigen, der was mit Juno zu tun hat" (also im falschen Monat wäre) getippt, der seinen Ring verloren hat. So kann man sich irren ^^.

LG
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: UmUlmHerum am 6. Juli 2017, 00:38
Hallo Rudi & Christoph!

Rudi hat´s gleich gecheckt (hätten also 100 Pixel doch gereicht): köstliche Formulierung für den Schuppigen Sägeblättling (Neo)Lentinus lepideus! Ja, der Geruch ist wirklich sehr deutlich. Ich hätte ihn vor Ort "süßlich-harzig", nach einigem Nachdenken in Richtung Weihrauch/Myrrhe beschrieben. In der Literatur stand dann "Geruch nach Perubalsam", sogar das befallene Substrat soll danach riechen. Am Dienstag bin ich noch mal hin und habe 2 große Stücke runtergesäbelt, in der Wohnung verströmen sie ihren Duft im Umkreis von 1-2 m, obwohl sie inzwischen noch trockener sind – beeindruckend!

Eigentlich waren es tatsächlich 3 Frk., links neben dem Stiel des Großen (Ø ca, 16 cm) sieht man einen weiteren komplett abgefressenen Stiel, und das weiße DIng rechts ist ein bereits gehäuteter, frischer Stiel ohne Hut. In Dunkelheit wie z.B. Bergwerken soll es ja regelmäßig Fruchtkörper ohne Hut geben, sogar mit verzweigten Stielen. Aber hier ist der Hut wohl einfach abgefressen worden.

(https://up.picr.de/29688149ex.jpg)

(https://up.picr.de/29688148rg.jpg)

(https://up.picr.de/29688150pk.jpg)

Christoph macht mit den Wortspielen gleich weiter – und ich steh´ auf dem Schlauch oder besser: auf der Basidie. Mir fällt nix zu kahlköpfig mit Ring auf Kiefer ein, wäre aber schon neugierig, wen Du da meinst.

LG – Rika
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 6. Juli 2017, 15:29
Hallo Rika,

Christophs Schwammerl(sofern ich ihn recht verstanden hab) wird gern mit Halluzinieren in Verbindung gebracht, es ist aber kein Kahlkopf (auf mich trifft ja beides zu...)
Auf Kiefer(bzw allgemein Nadelholz) wird er aber nur sehr selten gefunden.
Hier ein Bild, leider aber nicht von heute- ist schon fast 7 ahre alt.

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 6. Juli 2017, 21:23
Genau den meinte ich, Rudi.

@Rika: gmynos - griechisch für nackt; Pilus Latein für Haar...

Gymnopilus ist aher ein etwas seltsamer Name, aber Nackthaar ist für mich eine Glatze. Und falls es Gmynopileus heißen sollte und das e bei der Originalbeschreibung abhanden kam, dann wäre es "nackter Hut".

Und den Ring sieht man sehr schön auf Rudis Foto.

Und halluzinogen soll er auch sein, stimmt. Ich kenne ihn als Massenpilz auf Gomera an Kiefernstubben.  8)

LG
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: UmUlmHerum am 7. Juli 2017, 01:37
Hallo Ihr Beiden,

merci für die Aufklärung! Ja, dieser Beringte Flämmling hat auch gesägte Lamellen, die kräftigen Farbtöne passen recht gut (wobei die Ockertöne beim Flämmling wohl nicht vorkommen sollten) – die Idee ist nicht von der Hand zu weisen. So habe ich auch einen "neuen" Pilz kennengelernt...

Gute Nacht – Rika
Titel: Re: Julipilze- weitere Arten
Beitrag von: Rudi am 7. Juli 2017, 19:20
Hier noch ein paar Schwammerl der letzten 2 Tage ;D

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 7. Juli 2017, 19:25
Hier noch ein paar spröde Schönheiten

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 9. Juli 2017, 00:12
Lieber Rudi,

wow, das könnte wirklich der "echte" Lactifluus volemus sein (der Stiel zeigt schön das Gelb). Hast du die HDS angeschaut? Ist er langhaarig oder trägt er den braven Kurzhaarschnitt?  :)

LG
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 9. Juli 2017, 20:57
Servus Christoph,

meiner Frau haben die Schwammerl so gestunken, dass ich sie schnell aufessen musste 8).
Genauso (und irgendwie ganz anders als in Oberpfalz und Bayerwald) schauen sie immer aus.
Ich hatte sie schon mal mikroskopiert und bin bei volemus gelandet.
Vielleicht gibts du mir mal nen Tipp zur Friseurtechnik und die entscheidenden diagnostischen Massnahmen?

hier noch ein paar neue von heute- na ja, das Anhängsel war ja schon mal dran...

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Schorsch am 9. Juli 2017, 21:03
Toll Rudi, was Du uns wieder alles vorstellst. Den Xerocomus rubellus würde ich auch gerne mal zu Gesicht bekommen. Aber ich weiß gar nicht, ob es den bei uns auch gibt.
Liebe Grüße Schorsch
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 9. Juli 2017, 23:41
Ja lieber Schorsch,
toll, was ich mir da manchmal vorstelle.
Der blutrote Röhrling ist ja nicht das einzige, was rot ist oder wird. (übrigens ist er wohl gar nicht so selten)
Ich müsste auch a bisserl rot werden, so wie die Tauben, die ich am 7.7. vorgestellt habe als Russula minutula und emeticolor (richtig wäre emeticicolor).
Mein Freund Christoph Wamser, mit dem ich die kleinen Roten gefunden hab, hat mich heut abend auf einen Fehler aufmerksam gemacht.
Diese beiden kleinen, weichen und milden roten Täublinge sind makroskopisch, aber auch mikroskopisch sehr ähnlich und sollen sich am besten durch die SulfoVanillin-Reaktion am Exsikkat unterscheiden lassen.
Ich hatte es bei der Bestimmung sehr eilig und hab die frischen Exemplare in SV getaucht.
Eine Kollektion hat nicht reagiert, die andere schwach rot.
Christoph hat dann korrekt die Exsikkate überprüft und alle wurden rot...
Bei mir jetzt auch :o :-\ :'(
Also: beide Tauben hören jetzt auf den Namen minutula  8) 8) 8)

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: UmUlmHerum am 10. Juli 2017, 00:29
Hallo miteinander!
Zitat
wow, das könnte wirklich der "echte" Lactifluus volemus sein (der Stiel zeigt schön das Gelb). Hast du die HDS angeschaut? Ist er langhaarig oder trägt er den braven Kurzhaarschnitt?

Könnte mich mal jemand darüber aufklären, was "falsche" Brätlinge sind?

Merci & gute Nacht – Rika
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 10. Juli 2017, 11:29
Servus Rudi

Zitat
Vielleicht gibts du mir mal nen Tipp zur Friseurtechnik und die entscheidenden diagnostischen Massnahmen?

Das ist eigentlich recht simpel - es gibt die langhaarigen Brätlinge, also die, deren Huthauthaare bis bzw. über 100 µm lang werden und es gibt einen Brätling mit kurzen Haaren, die maximal 60 µm Länge erreichen.

Die langhaarigen "Hippie-Brätlinge" sind Lactifluus volemus s.str. und L. subvolemus, der brave Kurzhaarträger ist L. oedematopus.

L. subvolemus ist recht blass, mehr cremegelbbraun mit meist dunklerer, etwas abgesetzter Hutmitte. L. volemus s. str. ist ziemlich dunkelbraun, also makroskopisch weg von L. subvolemus.
L. oedematopus ist der "typisch" orangebraune Brätling, der makroskopisch so a bisserl in der Mitte zwischen L. volemus und L. subvolemus steht. Zum Glück hat der den Kurzhaarschnitt, ist also anatomisch erkennbar.

@Rika - so richtig falsche Brätlinge sind es ja nicht, alle drei sind ja Brätlinge, aber nur einer heißt L. volemus  ;)

LG
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 10. Juli 2017, 21:25
Danke Christoph,

Ich hab mir heut halt noch mal einen Brätling  geholt und seine Frisur inspiziert.
Die meisten Haare waren brav kurz, so zwischen 30 und 50y, eine, die aber nur undeutlich zu sehen war, könnte auch 70y gemessen haben.
So wirds wohl doch oematopus sein?

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 10. Juli 2017, 21:36
Servus Rudi,

ja, dann ist es Lactifluus oedematopus - das ist zumindest dort, wo ich Brätlinge finde, wohl die häufigste Art aus der Gruppe.

LG
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: UmUlmHerum am 11. Juli 2017, 01:24
Servus Christoph,

vielen Dank für die Info über die drei Brätlingsarten!
Hatte noch nie davon gehört. Jetzt muss ich die also immer erst mikroskopieren, bevor ich sie in den Pfanne haue. Langsam brauche ich mal eine Software zum Umbenennen all meiner Bilder... Beim Stöbern zu diesem Thema im Netz fand ich bei http://www.mykopedia.org/pilzdatenbank/art/birnen_milchling_lactifluus_volemus dieses hier:
Zitat
  Lactifluus volemus (Birnen-Milchling oder Brätling) ist laut Index Fungorum eine Art aus der Familie Russulaceae. Der Name ist als nicht aktuell verzeichnet, es wird auf o.a. Synonym verwiesen. Nach neueren Erkenntnissen gibt es drei verschiedene Sippen des Brätlings, die zwar makroskopisch nicht zu unterscheiden, doch genetisch und mikroskopisch so verschieden sind, dass es gerechtfertigt ist, allen den Rang einer Art einzuräumen. Neben der hier aufgeführten sind dies Lactifluus subvolemus und Lactifluus oedematopus. Der Brätling wurde, bzw. wird von einigen Autoren noch zu Lactarius gestellt. Mehr dazu auf der Seite über Lactifluus.
Der Artikel wird in Kürze überarbeitet.

Gute Nacht – Rika
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Gernot am 11. Juli 2017, 08:00
Guten Morgen,

zu den Brätlingen wollte ich mich auch noch kurz melden. Ich hab am Samstag in einem Eichenwald im Südburgenland (hauptsächlich Quercus cerris) mehrere Fruchtkörper eines hellen Brätlings gefunden, der makroskopisch ziemlich sicher L. subvolemus zuzuordnen ist – beim ersten Mikroskopieren fand ich allerdings auch nur kurze Huthaare. Interessant diesbezüglich vielleicht die Ausführungen von Jesko Kleine, mit dem ich mich vor dem Erscheinen der Arbeit von Van de Putte et al. per Email ausgetauscht habe. Er hat gemeint, dass die bis 100 µm langen (und z. T. auch längeren) Huthaar-Elemente mitunter sehr schwierig nachzuweisen seien und man laut Van de Putte eigentlich nur im Skalp die Chance habe, sie zu finden. Dies zeigt sich auch durch die Beschreibung in Heilmann-Clausen et al. ("The genus Lactarius"), deren Material, nach Auskunft von Jesko, mit Sicherheit zum Großteil aus den häufigeren, langhaarigen Arten bestand – sie geben aber ebenfalls sehr kurze Haare an (bis 40 µm).

Insofern sollte man beim Bestimmen anhand der Huthaare in dieser Gruppe wohl vorsichtig sein. Lactifluus subvolemus lässt sich ja makroskopisch oft ganz gut abgrenzen, bei den beiden anderen Arten wird es morphologisch aber schwieriger. Mich würde vielleicht noch interessieren, ob schon jemand einmal eine langhaarige Art gefunden hat und wenn ja, wie häufig da die längeren Haare waren und mit welcher Schnitttechnik gearbeitet wurde.

Schöne Grüße
Gernot
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 11. Juli 2017, 19:58
Servus Gernot,

das ist ein sehr guter Hinweis! Ich habe bisher wohl nur Lactifluus oedematopus bewusst in den Händen gehabt (L. subvolemus kenne ich auch aus eigener Anschauung, nur habe ich Brätlinge kaum gesammelt und wenn, dann *zugeb* eher gegessen als aufbewahrt). Ich habe aber auch nur normale Schnitte gemacht und daher vielleicht die Haarlängen unterschätzt. Ich werde in Zukunft auch Skalps anschauen und mich auch in Herbarmetarial stürzen. Letzteres hatte ich eh vor, da ich für die Mycologia Bavarica die Gattung Lactifluus vorstellen und auch g'scheit schlüsseln wollte (inklusive der weißen, also auch "Lactarius vellereus var. hometi, die ich aus Italien und Ungarn kenne und in Österreich - z. B. im Burgenland - häufig sein sollte). Da sind solche Tipps Gold wert.

Liebe Grüße,
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 11. Juli 2017, 21:43
Danke auch dir, Gernot.

Mit solchen kritischen Bemerkungen kann man nur lernen. Vielleicht kanns der Christoph ja demnächst aufdröseln.
Hier am Blutsee glaube ich auch, schon ganz helle Brätlinge gesehen zu haben.
Die nächsten werd ich erst skalpieren, bevor sie im Topf landen...
Jetzt noch ein paar Funde von heut und gestern.

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 11. Juli 2017, 21:46
So, der Rest für heut

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 12. Juli 2017, 10:19
Lieber Rudi,

bist du dir sicher mit Amanita subnudipes? Der ist irgendwie so wenig orange und der Stiel sowas von gar nicht nackt  ;)

Hier wäre ein Schlüssel von Tulloss: http://www.amanitaceae.org/content/uploaded/pdf/crocekey.pdf

LG
Christoph

P.S.: deine Boleten - wie immer: *Neid*
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 12. Juli 2017, 23:46
Lieber Christoph,

danke für deine Frage.
Zu meiner Sicherheit: nicht umsonst hab ich das Bild "A.subnudipes cf" betitelt.
Ich hatte Ludwig zu Rate gezogen und wegen fehlenden Orangetöne am Stiel - bei wirklich vorhandener Natterung (bei Ludwig vgl. Bild 2) , passenden Sporen bei einem Q-Wert von (1,0) 1,1-1,2 tendiere ich zu subnudipes (der Gute heisst ja nicht nudipes)...

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 13. Juli 2017, 00:02
Lieber Rudi,

ich bleibe dennoch skeptisch   ;)

Extra für dich (und auch für alle anderen) habe ich einen Schlüssel der Arten rund um A. crocea / A. subnudipes und Konsorten übersetzt und bearbeitet: http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1547  8)

LG
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 14. Juli 2017, 12:15
Danke Christoph,

für deine nächtlichen Überstunden und deine Skepsis.
Ich bin ja auch nicht überzeugt.
Jetzt hab ich ein Exsikkat und warte mal ab. :-X
Lange abwarten sollten die nicht, die den Falschen Satan und den blauenden Kaiser mal frisch sehen wollen- auch wenn das Gebiet jetzt wieder provisorisch unter dem Schutz vom Friedhofsgärtner steht(Danke dafür!)
Bilder hatte ich ja schon, jetzt aber noch mal mit neuen Namen ;D
Dazu noch wenig neues.

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 14. Juli 2017, 18:04
Gerade gefunden.

LGR
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: UmUlmHerum am 15. Juli 2017, 02:26
Servus Rudi,

tolle Fotos, tolle Funde, schreckliche Namen ;-)

LG – Rika
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 16. Juli 2017, 13:44
Servus Rudi,

bei uns ist noch immer total tote Hose.
Bei mir ums Eck ist eine Bodenfeuchtemessstation. Sie gibt folgendes für uns an:

(http://www.dwd.de/DWD/klima/agrar/bf/bf_r_BY_P741.png)

Für Würzburg sieht es gar nicht sooo anders aus:

(http://www.dwd.de/DWD/klima/agrar/bf/bf_r_BY_10655.png)

(jeweils Quelle: http://www.dwd.de/DE/leistungen/bodenfeuchte/bodenfeuchte.html)

Ich vermute, dass die Würzburger Schwammerl eher an die sahelzonenartigen Umstände angepasst sind und mit geringer Bodenfeuchte besser zurecht kommen als die oberbayerischen, verwöhnten SauKrippi von Schwammerln.
Ich war in einem so unglaublich schönen Buchenwald in der Nähe von Gilching unterwegs und nichts - kein einziger "normaler" Pilz am Boden. Nur die üblichen Holzschwammerl wie Biscogniauxia nummularia oder Leichen von vermutlich Lentinus tigrinus, dem Trpckenheit nichts ausmacht.

Das gemeine ist, dass es ja geregnet hat.

Daher weiterhin von meiner Seite: vor Neid erblasst ich bin  :o :-X :'(

LG
Christoph

P.S.: @Rika - der Tippfehler wurde sofort berichtigt und dein Beitrag wunschgemäß gelöscht (aus dem Indexthema im "Expertenforum") - danke die  ;)

Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Schorsch am 16. Juli 2017, 15:49
Naja, bei total muss ich widersprechen. Zaghaft geht es auch in und um München los.
Vorgestern und heute im Perlacher Forst und Fortenrieder Park:
Calocera viscosa
Clitocybe gibba
Mycena renati
Amanita rubescens
Amanita excelsa
Nix bsunders, aber immerhin, besser als staubtrockenes Laub.
Morgen fahr ich nach Elmau; mal sehen, ob es da besser ist.
Noch schönes Rest-WE Schorsch
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: blacky am 16. Juli 2017, 19:03
Leider die selbe Erfahrung wie Christoph.
VG.
Thomas
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 16. Juli 2017, 19:32
Liebe Beineider,

also ich weiß nicht- bei uns ist immer noch mehr los.
Leider hat heute nach kurzer Zeit die Kamerabatterie schlapp gemacht. Deshalb kommen nur wenige Bildchen.
Aber der Wald rund um den Blutsee beginnt sich mit Schwammerln zu füllen.
Was ich euch vorerst nicht zeigen kann:
Viele Falsche Satane(B.legaliae) an neuer Stelle, einige Anhängselröhrlinge, Espenrotkappen, Pappelraufüsse, Dornige Stachelbärte, einige neuere Täublinge (bei einem tippe ich scharf auf veternosa), gelbflockige Wulstlinge(Amanita franchettii) und genug Kleinzeugs.
Die mykophage Konkurrenz schleppt taschenweise Pfiffer und Sommersteinpilze aus dem Wald...

Mein erstes Bild zeigt schon wieder eine Amanita, aus der ich nicht klug werde.
Ein Scheidenstreifling mit olivbraunem Hut, HDM 9cm, Stiel 13x2,5-5cm, Sp 10-12x10ym

Christoph, Hilfe!

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 16. Juli 2017, 23:19
Servus Rudi,

bei der Amanita kann ich auch nur anhand des Bildes raten - spontan dachte ich an Amanita beckeri, die wegen Gewitterregens die Hüllreste verloren hat. Die Volva scheint ziemlich brüchig zu sein, was da passen würde? Die Konsistenz sieht man halt nicht am Foto. Die Stielbekleidung würde da passen. - Vergleiche hier: http://www.amanitaceae.org/?Amanita+beckeri

Was die Sporenmaße angeht, ist da der Quotient recht wichtig. Hast du Schnallen an den jungen Basidien gesehen? Wie ist das Subhymenium aufgebaut (usw.).

Scheidenstreiflinge sind etwas tricky...

Daher ist meine Assoziation wirklich nur geraten.

LG
Christoph

@Schorsch:
Mich wundert es, dass nicht einmal Russula olivacea in dem von mir besuchten Kalkbuchenwald zu finden war. Zumindest bei Dir im Forstenrieder Park scheint es etwas zu beginnen - ein Hoffungsschimmer  8).

Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 16. Juli 2017, 23:32
Danke Christoph,

an beckeri hatte ich auch gedacht-den kenne ich aus der Gegend um Karlstadt, der olive Farbton und die stabile Volva stören mich mehr als die fehlenden Volvareste auf dem Hut.
Sporenform und Größe würden aber passen.

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 16. Juli 2017, 23:34
Hi Rudi,

wenn die Volva stabil ist, dann ist es keinesfalls A. beckeri. Vielleicht fällt mir noch was ein, wo man weiterraten könnte.  ;)

LG
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Älbler am 17. Juli 2017, 07:59
Hallo Rudi und Christioph,

könnte es sich bei dem Streifling nicht um die "echte" A. lividopallescens handeln?
Ich meine, ich habe den hier mal gefunden:
http://www.pilzflora-ehingen.de/pilzflora/arthtml/aoblongispora.php

Viele Grüße
Christian
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 17. Juli 2017, 08:25
Hallo Christian,

vielen Dank für deinen interessanten Beitrag zur Ideensammlung.
Mein Schwammerl hat ja globose bis subglobose Sporen (10-12x~10y)
Lividopallescens soll ja eher deutlich schmälere entwickeln.
Aber ich bin über deinen Fund auf deiner schönen Seite über dryophila auf malleata gestossen.
Da muss ich nochmal drüber...

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 17. Juli 2017, 14:40
Servus Rudi,

die Frage ist, welche A. lividopallescens? Folgt man der italienischen Schule, soist Amanita lividopallescens rundsporig (und hat viele Magrinalzellen), während Amanita subfraudulenta längliche Sporen hat und keine oder nur vereinzelte Marginalzellen. Die belgische Schule definiert hingegen Amanita lividopallescens als die länglichsporige Art. Ludwig hat dieses Konzept übernommen, was aber die Typisierungen der Italiener ignoriert.
Amanita lividopallescens s.str. (s. auct. Ital.) kenne ich blasser, was aber nichts heißen muss. Amanita subfraudulenta ist aber wirklich eine gute Idee. An die hatte ich nicht gedacht, da ich meinte, die Volva sei bröckelig.
Um das zu prüfen, musst du nur noch die Lamellenschneide mikroskopieren und prüfen, ob sie fertil ist (mit wenigen oder ohne Marginalzellen) oder ob sie steril ist und entsprechend voll ist mit Marginalzellen. Und - wie ich schon schrieb - bräuchte man den Länge-Breite-Quotienten der Sporen. Die Min-Max-Werte allein reichen da nicht, da man daran den Durchschnittsquotienten nicht erkennen kann.

Liebe Grüße,
Christoph

P.S.: war heute zwischen Schülerexkursion und Klassenkonferenzen kurz an einer mir bekannten Satanspilzstelle - und auch dort komplett tote Hose. Erneut nicht mal Täublinge. Ich habe nur einen einzigen Lamellenpilz gesehen - und der war, klar, an Holz: der Halsbandschwindling.

Zum Heulen...  :-[
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 17. Juli 2017, 18:19
Danke Christoph,

Die Schneide ist fertil und Q liegt von 1,0-1,2

Und jetzt?
LGRudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 18. Juli 2017, 00:52
Servus Rudi,

dann bleibt doch nur Amanita lividopallescens (im Sinne von Contu und anderen italienischen Mykologen) übrig. Was die Nomenklatur angeht, ist das schwierig, da ja, wie bereits umschrieben, zwei Auffassungen bestehen.

Wenn ich mich recht erinnere, hat Ludwig dafür die Varietät Amanita lividopallescens var. globispora neu aufgestellt. Folgt man der Typisierung der Italiener, ist das eben Amanita lividopallescens s.str.

Dann hieße der Pilze folglich:

Amanita lividopallescens s.str. (ss. auct. Ital.)
(= Amanita lividopallescens var. globispora nom. superfll.)
non Amanita lividopallescens ss. auct. Belg., ss. Ludwig = Amanita subfraudulenta)

Natürlich vorbehaltlich der korrekten Bestimmung. Ich hatte den immer blasser, aber es werden ja auch nussbraune Kollektionen beschrieben.

Mal schauen, welche Schule sich durchsetzen wird...

LG
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 18. Juli 2017, 20:53
Die Schwammerl schiessen aus dem Boden wie Pilze.
Kleine und Grosse, Häufige und Seltene.
Ein paar davon zeig ich euch wieder, auch wenns schwer für euch wird.
Meiner Frau hab ich früher immer gesagt, wenn ich mit den Kindern wilde Spiele gemacht hab:
Mach doch die Augen zu!

Hier kommt u.a. wieder eine Amanita, die der letzten sehr ähnlich sieht. Sporengrösse ist fast gleich, aber der Q-Wert 1,1-1,4. fraudulenta?

Gleich kommt noch Nachschub

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 18. Juli 2017, 20:55
Alles Röhren

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 19. Juli 2017, 23:12
Servus Rudi...

Zitat
Hier kommt u.a. wieder eine Amanita, die der letzten sehr ähnlich sieht. Sporengrösse ist fast gleich, aber der Q-Wert 1,1-1,4. fraudulenta?

und erneut die Frage bei diesem Fund: wie sieht's hinsichtlich Marginalzellen aus?

Der heutige Hitzetag mit Wind hat den Boden erneut ausgedörrt. In den Alpen regnet es gerade, in Franken teils auch und hier nur trockener Wind. Daher bei mir weiterhin tote Hose. Bei mir wächst nicht mal banalstes Zeug.  :-[

LG
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 20. Juli 2017, 21:57
Servus Christoph,
an der Lschneide finde ich schon einige Basidien, aber nicht dicht gedrängt.

Jetzt häng ich noch ein paar Streiflingsbilder von heute an- alles noch nicht untersucht 8)

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 20. Juli 2017, 22:00
Jetzt noch was von heute ohne Amaniten und nur mit ganz wenigen der reichlichen Täublinge.

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 22. Juli 2017, 21:07
Wieder neu

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 24. Juli 2017, 21:05
Heute gabs auch wieder neues oder auch schönes altes sowie gefährdetes und gefährliches

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 24. Juli 2017, 21:10
Servus Rudi,

wow, den Flammulaster würde ich auch gerne mal finden.

Heute habe ich sogar bei mir in Mammendorf was Lamelliges gefunden - Agrocybe pediades müsste es sein. Hatte aber keine Kamera dabei (muss ich nachholen), weshalb ich alles vor Ort ließ. Heute hat es ausgiebig geregnet und morgen soll es so weitergehen. Vielleicht tut sich ja bald was hier im ehemals staubtrockenen Münchner Raum.

LG
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 24. Juli 2017, 21:11
Der Rötling will erst noch bestimmt werden, die Hasen sind noch nicht im Stall, der Schirmling aus dem Würzburger Tropenhaus lässt sich (von mir) auch mit Ludwig nicht bestimmen und der rote Stinker unter Bambus ist auch nocht nicht ganz klar.

Tipps nimmt sehr gerne entgegen
der Rudi

Und trotz intensiver Privatausbildung beim neuesten PSV stehen mir immer noch die Haare zu Berge!
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: UmUlmHerum am 25. Juli 2017, 00:27
Hallo Rudi,

in Deiner Gegend scheint es ein ganz normales Pilzjahr zu sein, wenn nicht sogar ein gutes! Was Du an Artenvielfalt zeigst, ist enorm.
Dein roter Stinker – was gibt es für Alternativen zur Himbeerroten Hundsrute? Was könnte Hase1 anderes sein als Polyporus umbellatus?

Viele Grüße – Rika
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 25. Juli 2017, 07:05
Hallo Rika,

ja, heuer sind die Schwammerl sehr bemüht, ihr Fehlen in den letzten Jahren vergessen zu machen!
Pfiffer ( eigentlich heissen in unserer Gegend ja alle essbaren Pilze so) und Steinpilze gibts ebenfalls reichlich, aber schon die Verpeln und Morcheln hatten ein gutes Jahr. Gut, dass ich seit diesem Monat in Rente bin ;D
Zum Stinker: das schaut schon sehr nach Himbeer aus- die hatte ich aber noch nie und unter Bambus sollen noch einige andere ferne Verwandte hervor zu kommen...
Natürlich ist Hase 1 eichern und Hase 2 hohlstielig. 1 sitzt immer noch im Wald, wenn er nicht zur Konkurrenz übergelaufen ist...

LG und viel Erfolg- jetzt muss es doch bei dir und den anderen auch bald losgehen!
Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: UmUlmHerum am 25. Juli 2017, 20:28
Hallo Rudi und alle anderen!

Ja klar geht´s hier UmUlmHerum los – schon seit dem Wochenende, davor nur spärlich. Ich war letzte Woche jeden 2. Tag in verschiedenen Wäldern (teils auch mehrfach in den selben). Erstaunlich finde ich, dass die Frk. aus dem Boden "schießen" und 2-3 Tage später schon wieder völlig hinüber sind, z.B. Fichten-Reizger, diverse Täublinge, Agariküsse, (Macro-)Lepiotassen, Riesen-Boviste... Naja, diverse Mycophagen wie Insekten, Schnecken, Schimmelpilze haben ja auch schon lange gewartet, und die erst noch feucht-warme Witterung gibt ihnen den Rest. Letzte Nacht hatte es 12°C, heute tagsüber 15°C, das wird den Verfall hoffentlich etwas bremsen.

Hier mal eine Auswahl der Funde:
(http://forum.pilze-bayern.de/index.php?action=dlattach;topic=1540.0;attach=14929;image)

Ich bekomme die Fotos nicht wirklich in den Beitrag, und die Vorschau zeigt sie nicht an. Christoph hatte gemeint, ich soll das Bildchen mit der rechten Maustaste anklicken + Graphikadresse kopieren, aber es kommen keine Bildchen. Also entweder die Fotos hängen nun mit dran oder nicht. Dann werde ich sie halt über picr nachträglich hochladen...

Nachtrag: Die Fotos hängen also mit dran. Jetzt versuche ich testhalber, welche davon in den Text zu bringen – vielleicht werden sie dann auch "groß". – Das funzt nicht FRUST!

Viele Grüße – Rika

Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 26. Juli 2017, 12:12
Liebe Rika,

es geht eigentlich recht einfach  ;)

(eigentlich)

Du klickst auf das angehängte Bild, damit es groß wird. Dann mit der rechten Maustaste auf das große Bild klicken - im Drop-Down-Menü, das dann erscheint "Grafikadresse kopieren" anklicken.

Jetzt kannst du die Grafikadresse einfügen.

Du musst jetzt nur [ img ] Grafikadresse [ / img ] in deinen Text einfügen (aber ohne die Leerzeichen). Du kannst so auch Bilder die du woanders hochgeladen hast, hier einbauen.

Es müsste dann so aussehen:

(http://forum.pilze-bayern.de/index.php?action=dlattach;topic=1540.0;attach=14927;image)

(dein Agaricus langei - das Bild ist nur sehr groß - drum ist es auch hier zum Anklicken und Vergrößern eingebaut - das macht die Software automatisch) ...

Liebe Grüße,
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: UmUlmHerum am 26. Juli 2017, 13:38
Lieber Christoph,

es funzt weiterhin nicht! Jetzt habe ich zwei Tabs aufgemacht, damit ich die Graphikadresse vom einen Tab überhaupt kopieren kann. Im zweiten Tab habe ich meinen Beitrag mit "Ändern" aufgemacht und das Bild dort eingesetzt – das Ergebnis sieht Du in meinem Beitrag mit den Bildern – jetzt ist der/die/das Thumbnail dort zu sehen – auch nicht das, was ich will bzw. Du gezeigt hast. Rudis Bilder sind ja ebenfalls "bloß" angehängt, kann er es auch nicht?? Auch Birgit hat mir schon gesagt, dass sie nicht weiß, wie das geht.

Wieso finde ich in der Hilfe keine Anleitung zum Bilder hochladen?

Meine Fotos habe ich auf 1200 x 800 Pixel und ca. 500 KB abgespeichert, alternativ nehme ich 20cm x 30cm bei 150 dpi, dann werden sie nicht so groß. Bei anderer Forum-Software werden die Bilder in der Realgröße angepasst. Hier wäre also künftig die zweite Variante angesagt ... wenn ich die Bilder nur endlich in Originalgröße im Beitrag platziert bekäme... dann hätte ich noch 9 Porlinge und einiges auf Holz (keine Pyrenos) von letzter Woche zu posten.

Viele Grüße – Rika
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 26. Juli 2017, 22:06
Liebe Rika,

ich habe mal in deinen Beitrag reingeschaut und den Fehler gesucht. Du hast den Link für das Vorschaubild eingefügt und mit den richtigen Befehlen eingebaut. Deshalb erscheint das Bild, nur eben das kleine:

[ img ] http://forum.pilze-bayern.de/index.php?action=dlattach;topic=1540.0;attach=14930;image[/img]

Das große Bild erscheint, wenn du
[ img ]http://forum.pilze-bayern.de/index.php?action=dlattach;topic=1540.0;attach=14929;image[ /img ] einfügst.

Ich verstehe nur nicht, wieso du die Adresse des Vorschaubildes erhalten hast. Wenn du mehrere Bilder hintereinander anhängst, dann reicht die Adresse der ersten Bildes - man kann dann per Copy & Paste die Zeilen mit dem [ img ] kopieren und muss nur jeweil bei "attach=14929" immer plus zwei nehmen, um das nächste Bild zu sehen (da immer abwechselnd die Bildadresse und die Thumbnailadresse auftauchen)

Hier konkret:
[ img ]http://forum.pilze-bayern.de/index.php?action=dlattach;topic=1540.0;attach=14929;image[ /img ]
- Panus

[ img ]http://forum.pilze-bayern.de/index.php?action=dlattach;topic=1540.0;attach=14931;image[ /img ]
- Russula velutipes

[ img ]http://forum.pilze-bayern.de/index.php?action=dlattach;topic=1540.0;attach=14933;image[ /img ]
- Crepidotus

usw.

Falls also nochmal ein Thumbnail kommt, kannst du es auch manuell korrigieren (einfach hinten 1 abziehen - hier statt 14930 eben 14929

Zitat
Wieso finde ich in der Hilfe keine Anleitung zum Bilder hochladen?

Vermutlich, weil die Programmierer der Software meinten, dass die BBCodes allgemein bekannt wären. Dem ist aber sicher nicht so. Sie sind nur das am häufigsten verwendete. PilzePilze lässt beispielsweise XHTML-Codes zu (dieses Dingens mit  <imgsrc> oder so ähnlich) - das ist das gleiche Prinzip, nur eine andere Synthax - und soweit ich richtig informiert bin, kann man über XHTML leichter Unsinn treiben - ich bin aber kein Computerfachmann und auch kein Hacker.  Ich sehe aber deutlich, dass ich einen Thread mit Erklärung des Bildeinstellens basteln sollte  :)

Zitat
Rudis Bilder sind ja ebenfalls "bloß" angehängt, kann er es auch nicht??

Oh, ich denke schon, dass er es "kann", nur vielleicht zu faul ist, nachträglich die Bilder in den Text einzubauen?!  ;) :D 8)

Die Bildgröße ist wie gesagt kein Problem, da die Software ja automatisch verkleinert - wie du ja an dem Panus erkennen kannst. Das Bild ist auch im Text anklickbar und wird dann nochmal größer.

Ich hoffe, geholfen zu haben - sonst einfach nochmal nachhaken.

LG
Christoph

Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 27. Juli 2017, 20:38
Liebe Rika,

du hast Recht- ich kann das Einfügen der Bilder in den Beitrag auch nicht.
Aber mir ist es egal- wer sich interessiert, kann ja die kleinen Daumennägel einfach groß klicken...
Hier wieder neue Bildchen von gestern und heute

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: UmUlmHerum am 29. Juli 2017, 15:06
Lieber Christoph,
hab´ vielen Dank für Deine genaueren Erläuterungen zum Bilder-Einstellen! Ist ja doch nicht so ganz trivial  ;)
Mal sehen, we(a)nn ich die nächsten Bilder einstelle... Aber nach den heftigen Niederschlägen brummt´s ja jetzt in den Wäldern – wenn man da alle Juli-Funde zeigen wollte  :o
Jetzt wird es wohl auch bei Dir was geben oder immer noch nicht??

Lieber Rudi,
Dir ebensolchen Dank für die Beruhigung, dass ich nicht allein bin  ;D
Zu Deinen letzten Bildern noch eine Frage: Kommt der Riesen-Rötling bei Dir regelmäßig? Ich hatte bisher nur einen Massenfund im August 2014 (wunderte mich zuerst über die früheren "Nebelkappen"). Ein Vereinskollege fand sie auch nur 1x UmUlmHerum, das war im letzten Jahrtausend. Ein anderer aus unserem Pilzverein meint dazu "verbreitet und nicht selten".
Den Braunhaarigen Wurzelrübling finde ich einen total hübschen Pilz, habe ihn leider erst 2x gefunden.

Wer einen nette Missbildung sehen will (zum Fotos-Sehen muss man angemeldet sein) und mitraten will, was das eigentlich für ein Pilz ist, kann einen Blick ins Gruselforum wagen: http://www.pilzfotopage.de/Pilzforum/viewtopic.php?f=34&t=7204&sid=7c5a660cf7a4caa6f04440b699417f9c
Zum Vorgeschmack für Euch und zur Übung für mich eines der Bilder:

(http://forum.pilze-bayern.de/index.php?action=dlattach;topic=1540.0;attach=14993;image)
Aah – so geht das – ich hab´s kapiert...  ;D

Liebe Grüße – Rika
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 29. Juli 2017, 23:05
Hallo Rika,

Der Riesenrötling war bis 2014 bei uns um den Blutsee herum ziemlich reichlich vertreten.
An bis zu 8 Fundstellen mit je bis zu 20 exemplaren.
In den 2 letzten Trockenjahren hab ich fast nix gefunden.
Heuer erst 3 mickrige Exemplare.

Jetzt gibts was neues aus den letzten 2 Tagen.
Es gibt so viel, dass ich nur eine kleine Auswahl bringen und leider nicht viel bestimmen kann.

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 29. Juli 2017, 23:06
noch was schönes neues

LG R
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 31. Juli 2017, 19:36
Tati, tata- der Rest vom Schützenfest!
Jetzt sollte es doch auch genügend anderswo geben!?

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 31. Juli 2017, 22:54
das Allerletzte, der Kaiser hält Hof in Bayern, bei Bamberg
Fotos nicht von mir, von Frau Helga Peters

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Christoph am 1. August 2017, 00:11
Toll, der Kaiser ist wieder da... Schön, dass er sich weiterhin wohlfühlt  ;)

LG
Christoph
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: blacky am 1. August 2017, 09:57
Hallo Rudi,
waren mehrere Kaiserliche da, oder habt ihr ein Einzelexemplar entnommen?
VG.
Thomas
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: Rudi am 1. August 2017, 11:17
Servus Thomas,

Ich  hab nur das Bild geschickt bekommen, war also leider nicht dabei.
Die Fotografin war ebenfalls nicht dabei, hat aber vom Finder erfahren, daß es nur ein einziger Kaiser war.
Nebenkaiser sind ja schon im alten Rom nicht so gerne gesehen gewesen...

LG Rudi
Titel: Re: Julipilze
Beitrag von: blacky am 1. August 2017, 14:44
Rudi, besten Dank für die schnelle Rückmeldung.
LG.
Thomas