Neueste Beiträge

Seiten: 1 2 3 4 5 [6] 7 8 9 10
51
Plattform für Pilzfreunde / Re: Aprilpilze 2019
« Letzter Beitrag von Rudi am 12. April 2019, 15:37 »
Von den letzten zwei Tagen:

LG Rudi
52
Servus beinand,

in der Mycolical Progress wurde relativ aktuell die Gattung Gloeoprus unter die (genetische) Lupe genommen:

Paul Eunil Jung, Hyun Lee, Sheng-Hua Wu, Tsutomu Hattori, Michal Tomšovský, Mario Rajchenberg, Meng Zhou & Young Woon Lim (2018): Revision of the taxonomic status of the genus Gloeoporus (Polyporales,
Basidiomycota) reveals two new species. Mycological Progress https://doi.org/10.1007/s11557-018-1400-y

Die Gattung Gloeoporus wurde aufgestellt, um dem subtropsichen Gloeoporus conchoides Mont. eine eigene Gattung zu "gönnen". Bei uns ist ein Vertreter der später eben durch weitere Arten erweiterten Gattung Gloeoprus dichrous. Ich habe diesen Porling oder "Fast-Porling" selber erst einmal im Rahmen eines Projekts im Bayerischen Wald im Naturwaldreservat "Kleiner Arbersee" finden können. Ich kann leider kein Foto zeigen, da ich damals mit Suchen und Finden beschöftigt war. Heinz Holzer hatte den Fund fotografiert - es gibt also Bilder, aber das nur nebenbei. Man kann ja leicht googeln und ein paar Bilder ansehen, falls jemand die Art nicht kennt.

Recht bekannt ist auch "Gloeoporus" taxicola, der nur selten an Taxus, aber häufiger an Kiefer wächst. Die Studie von Jung et al. (2018) zeigt, dass dieser Pilz in eine andere Gattung gehört - nämlich in die Gattung Meruliopsis. Dort stand die Art bereits, da Bondartsev die Kombination bereits vorgeschlagen und ausgeführt hat (edit: bzw. die Gattung für ihn beschrieben hat, Meruliopsis taxicola ist der Gattungstypus). Letzten Endes hatte er wohl recht. Man muss auch ehrlicherweise sagen, dass bereits frühere molekulare Studien gezeigt haben, dass die Art zu Meruliopsis gehört. Aufgrund der makroskopischen Ähnlichkeit mit Gloeoporus dichrous (auch wenn die Farben etwas anders sind und die Duplexstruktur im Fleisch gehlt) wird die Art aber immer wieder bei Gloeoporus gelassen. Gloeoporus dichrous bleibt in seiner Gattung...

Ich versuche es mir zu merken und werde wieder Meruliopsis taxicola sagen (unter diesem Namen habe ich die Art kennengelernt). Die Verwandtschaft mit Meruliopsis corium wurde mehrfach bestätigt (den ich früher als Byssomerulius corium kennenlernte). Edit: "Meruliopsis corium" heißt jetzt (wieder / immer noch) korrekterweise Byssomerulius corium und ist mit Meruliopsis allerdings im phlebioid clade relativ nah verwandt (näher als Meruliopsis zu Gloeoporus).

Die wissenschaftlichen Namen ändern sich von Jahr zu Jahr, die umgangssprachlichen von Region zu Region.

Der Rest der Studie betrifft außereuropäische Taxa. Interessant ist vielleicht, dass mit Gloeoporus africanus und G. orientalis zwei neue Arten beschrieben wurden, die Gloeoporus dichrous äußerst ähnlich sind (erstere aus Afrika, letztere aus Japan). Beide Arten wurden in sehr naturnahen Habitaten gefunden, scheinen also Urwaldreliktarten bzw. Naturnähezeiger zu sein. Ich selber habe den europäischenm Gloeoporus dichrous auch in einem urwaldartigem Bestand gefunden. Die Naturverbundenheit ist hier also eine Eigenschaft der ganzen näheren Verwandtschaft.

Liebe Grüße,
Christoph

53
Expertenforum Mykologie / Re: Pleurotus calyptratus
« Letzter Beitrag von Rudi am 9. April 2019, 23:40 »
Servus Werner (und co)

Den beschleierten hab ich heuer bis heute wieder mal vergeblich gesucht. Endlich war er da, leider nur als Naturexsikkate. Vorschriftsmäßig an totem Pappelholz und durch die bis 15y langen Sporen gut zu entschleiern.
Hier in Mainfranken gibts den fast jedes Jahr:
http://wp.markones.de/pilzgalerie/beschleierter-seitling/
Ich häng noch ein Leichenbild von heute an.

LG Rudi
54
BMG e.V. / Rettet die Bienen - Artenvielfaltsvolksbegehren: Kabinett reagiert!
« Letzter Beitrag von Christoph am 9. April 2019, 18:59 »
Liebe Pilzfreundinnen und -freunde,

wie vermutlich alle wissen, hat das Volksbegehren "Rettet die Bienen" die erste Hürde geschafft. Eine zweite wird es wohl nicht geben, da das Kabinett dem Bayerischen Landtag die Annahme aller Inhalte des Volksbegehrens vorgeschlagen hat. (Siehe z.B. hier)

Es wird also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dazu kommen, dass die Punkte des Volksbegehrens ohne Volksentscheid als Gesetz verabschiedet werden. Am 8. Mai 2019 wird der Landtag darüber beraten, dann wissen wir mehr.

Wir, die BMG, haben zwar nicht sehr viel machen können, haben aber das Volksbegehren "offiziell" unterstützt und unser Logo mit auf die Seite der Unterstützer setzen lassen. Zudem haben wir in unserem Mitgliederrundbrief vom Januar 2019 für das Volksbegehren geworben. Insofern freue ich mich auch persönlich, dass das Volksbegehren ein so großer Erfolg wurde.

Bei mir zuhause in Mammendorf - hier leben viele Landwirte - ging die Diskussion pro und kontra Volksbegehren teils sehr in die emotionale Ebene. Das wird andernorts wohl nichts anders sein. Natürlich stellt es teilweise eine Einschränkung für Landwirte dar. Und auch klar ist, denke ich, dass Landnutzung und Naturschutz sich oft oder meist gegenüber stehen. Mehr Naturschutz bedeutet dann zwangsläufig Einschränkung für den Landwirt. Man darf das aber nicht im Umkehrschluss sehen. Nicht jeder Landwirt ist gegen Naturschutz. Und wir alle wollen ja auch Lebensmittel einkaufen können und die müssen ja auch irgendwo produziert werden. Ich will aber gar nicht auf die politische Ebene innerhalb der Landwiertschaft wechseln. Vielmehr geht es mir um die Pros für die Artenfielfalt und damit auch die Pilze.

Ich nenne ein paar wenige Beispiele:
Werden nun auch in Bayern 5 Meter Randstreifen an Gewässern durchgesetzt, in denen keine Gülle verspritzt werden darf, dann dient das auch und gerade dem Gewässerschutz. Momentan kann so gegüllt werden, dass die Gülle direkt in die Bäche tropft. Dass die Nitratbelastung der Gewässer und des Grundwassers steigen, ist da kein Wunder. Ich habe mit meinen Schülern beispielsweise Nitratmessungen in den Landkreisen Starnberg und Fürstenfeldbruck vornehmen lassen, sowohl von Oberflächengewässern als auch von grundwassergespeisten Seen. Natürlich schwanken die Werte, denn nach Regen wird ja viel Oberflächenmaterial in die Gewässer gespült und somit direkt der Dünger von den Feldern. Das wird auch mit den neuen Gesetzen nicht anders werden. Aber die Gülle direkt in die Gewässer zu "verklappen" ist dann zumindest illegal.

Das Hauptproblem besteht wohl darin, dass zu viele Rinder in den Ställen gehalten werden und somit zu viel Gülle produzieren. Die Landwirte haben dann die Wiesen nicht mehr als Weide, sondern als Gülleverklappungsflächen. Und was zu viel gedüngt wird, geht ins Grundwasser.

Sind nun die Gewässer und auch das Grundwasser nitratbelastet, so wird Nitrat in alle möglichen Flächen eingetragen. Je mehr Nitrat, umso geringer die Artenvielfalt - das gilt nicht nur für die Botanik, sondern auch für die Pilze. Was schon aufgedüngt wurde, ist kaum oder nur schwierig zu retten. Daher sollten wir sehr hoffen, dass der Grundwasser- und Gewässerschutz auch in der oberen Politik ernst genommen wird.

Die Mahdzeitpunkt der Wiesen soll nun weiter gestreut werden und nicht mehr alle gleichzeitig gemäht werden. Das hilft natürlich den Insekten, aber auch den Pilzen. Natürlich sind phytopathogene Pilze nicht die Pilzgruppe, die man als Landwirt fördern will. Nur werden die Arten, die z.B. auf den geplanten Blühstreifen vorkommen, nicht die Felder kontaminieren, da gerade die Phytos ja oft sehr wirtsspezifisch sind.

Vielleicht kann man es auch so ausdrücken: Natürlich ist es sinnvoll und sehr wünschenswert, die stark bdrohten Magerstandorte zu schützen. Aber selbst in Halbfettwiesen kommen zahlreiche Pilzarten vor. Und manchen von denen täte es schon gut, wenn man den Mahdzeitpunkt variiert. Dann werden immer irgendwo Fruchtkörper überleben. Ich denke da nicht mal nur an Conocybe oder Ähnliches - ich frage mich beispielsweise immer noch, warum der Grasflämmling - Gymnopilus flavus (Bres.) Sing. (= Flammula dactylidicola Lge) - der an Dactylis glomerata, dem Knäuelgras wächst, vom Aussterben bedroht ist. Das Knäuelgras ist extrem häufig...

Wie man es dreht und wendet - wenn man die Artenvielfalt der Insekten erhöhen will, vor allem der Fluginsekten, dann muss man auch die botanische Artenvielfalt bereichern - und auch die Möglichkeit, zu blühen - und wird damit insgesamt auch den von uns geliebten Pilzen behilflich sein. Ja, selbst dann, wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht.

Wir haben zwar nur ein winziges Bisserl dazu betragen können, aber besser ein Bisserl als gar nicht. Jetzt hoffe ich, dass am 8. Mai die Weichen gestellt werden. Und ich hoffe, dass die Landwirte mit ins Boot geholt werden und nicht als die Buhmänner dastehen. Wer von der Landwirtschaft leben will, wird die rechtlichen Möglichkeiten auch mal bis an die Kante nutzen müssen. Insofern obliegt es der Politik, die Grenzen so festzulegen, dass die heimnische Artenvielfalt nicht zu sehr unter der Landnutzung leidet. Sind die Regeln bekannt, dann man sich auch als Landwirt darauf einstellen. Für manche Landwirte wird sich eh nichts ändern, da sie jetzt schon freiwillig so naturfreundlich bewirtschaften, dass das Volksbegehren keinen Einfluss auf ihre zukünftige Wirtschaftsweise haben wird - auch wenn das vermutlich eher die Ausnahme sien wird.

Wenn der Verbraucher auch anfängt, auf umweltfreundlicher produzierte Nahrung zu setzen - und man auch im eigenen Garten versucht, statt Englischem Rasen eine Blumenwiese zuzulassen, dann wird es vielleicht wieder besser. Im Moment ist es erschreckend, dass man durch halb Deutschland auf der Autobahn fahren kann, ohne die Windschutzscheibe putzen zu müssen. Das war früher ganz anders, und das müsste ja jedem auffallen. Vielleicht haben auch deshalb 18,3 % der Wahlberechtigten für das Volksbegehren gestimmt.

Ich bin gespannt, ob sich dadurch etwas zum Besseren ändern wird. Ich hoffe es aber sehr.

Liebe Grüße,
Christoph

55
Plattform für Pilzfreunde / Re: Aprilpilze 2019
« Letzter Beitrag von Rudi am 8. April 2019, 14:40 »
Dies und das vom Wochenende

LG Rudi
56
Expertenforum Mykologie / Re: Pyrenomycet
« Letzter Beitrag von Schorsch am 8. April 2019, 00:15 »
Vielen Dank an Gernot und Christoph,
ich werde mal die Sporen-Bilder von dem vorgestellten Fund durchforsten .
Und sicherlich werde ich weitere Funde untersuchen und dann genau nach diesen Merkmalen schauen.
Liebe Grüße von Schorsch (zurück vom Porlingskurs in Hornberg)
57
Servus beinand,

immer mehr Pilz"arten" werden genetisch zerlegt - es wird gezeigt, dass sie Artenaggregate sind. Da das Zerlegen mithilfe eines Stammbaums (z.B. über die Barcoding-Region ITS) prinzipiell "machbar" ist, eine Differenzierung anhand des Phänotyps (also Aussehen, Morphologie, Anatomie) aber nicht so einfach ist, ist die logische Konsequenz, dass immer mehr Arten beschrieben werden, die nicht klassische bestimmbar sind.

Ich bin beim Schmökern über einen Artikel aus der Zeitschrift Mycotaxon gestolpert, der - frei zugänglich als open access-paper - die Gattung Pisolithus in Makedonien (jetzt "Nordmakedonien") behandelt. In diesem Artikel wird mit Pisolithus capsulifer eine "alte, vergessene" Art zu Pisolithus kombiniert.

In Nordmakedonien kommen demnach drei Erbsenstreulingsarten vor:
Pisolithus arhizus, P. capsulifer und P. tinctorius.

Die vierte Europäische Art ist Pisolithus calongei (aus Spanien). Die kann man zumindest bestimmen - ihr Symbiosepartner sind Zistrosen (Gattung Cistus) und die Fruchtkörper sind kompakt, haben einen nur kurzen Pseudostiel. Hier geht es makroskopisch.

Bleiben wir bei den drei Arten aus Nordmakedonien... Die Autoren schreiben: "As P. tinctorius and P. arhizus have the same spore size and P. arhizus and P. capsulifer have a similar peridium colors, it is almost impossible to separate these species morphologically. In the face of such similar microscopic and
macroscopic characters, we do not propose a key here." (Rusevska et al. 2015: 1015)

Kurz gesagt: Pisolithus capsulifer hat ein bisserl kleinere Sporen (im Schnitt 0,5 µm kleiner, als Obergrenze werden 11 statt 11,5 µm erreicht, die Untergrenze liegt bei knapp unter 7 µm statt 8,5 µm (vielleicht geht da doch was). Wenn dann aber die Autoren selber schreiben, dass wohl nichts morphologisch-anatomisch geht, weshalb sie keinen Schlüssel anbieten (und auch keinerlei Abgrenzung diskutieren - abgesehen vom Stammbaum), dann scheint auch das nicht so richtig sauber zu sein (Variationsbreite der Sporengröße bei den beiden anderen Arten... ist die wirklich gut genug untersucht?!).

Kurz gesagt: es ist wie auch schon bei den Wettersternen, der Gattung Astraeus - Artbestimmung wohl fast nur noch per ITS (teils über Fruchtkörpergröße, aber wie sicher das ist...). Die modernen Zeiten machen auch vor den Sclerodermataceae nicht halt.

Literatur:
Martín MP, Durán F, Phosri C, Watling R. (2013): A new species of Pisolithus from Spain. Mycotaxon
124: 149–154. doi.org/10.5248/124.149
Katerina Rusevska, Mitko Karadelev, Cherdchai Phosri, Margarita Dueñas, M. Teresa Telleria, Roy Watling &
María P. Martín (2015): DNA barcoding is an effective tool for differentiating Pisolithus species from Macedonia. Mycotaxon 130: 1007–1016. doi.org/10.5248/130.1007

Die Studie von Martín et al. (2013) kann man hier frei herunterladen (ebenfalls open access)

Der Artikel von Rusevska et al. (2015) ist hier frei als pdf lesen.

Liebe Grüße,
Christoph
58
Expertenforum Mykologie / Re: Pleurotus calyptratus
« Letzter Beitrag von Christoph am 6. April 2019, 21:07 »
Servus Werner,

cooler Fund, wow! Danke für's Zeigen!

An scheenan Gruaß,
Christoph
59
Expertenforum Mykologie / Pleurotus calyptratus
« Letzter Beitrag von Werner E. am 6. April 2019, 19:03 »
Servus beinand,

ich war heut im Notzinger Moos bei Hallbergmoos unterwegs. Ein mykologisch sehr interessanter Birken-Bruchwald, den ich noch öfter aufsuchen werde.
Der Beschleierte (Espen-)Seitling, Pleurotus calyptratus wuchs vorschriftsmäßig an einem querliegenden berindeten Espenstamm in ca 1m Höhe, weshalb leider kein Standortfoto möglich war.
Ich kannte den durch sein Teilvelum auffälligen P. calyptratus natürlich aus der Literatur, war aber trotzdem sehr überrascht, weil er in Farbe und Form P. ostreatus sehr ähnlich ist, für den ich ihn vor der Begutachtung der Unterseite auch hielt.
Der größere Fruchtkörper misst immerhin 8cm.
Ein völlig unerwarteter Erstfund für mich.
P. calyptratus ist in nach der Deutschlandkartierung im Münchner Raum und auch in Oberbayern noch nicht vertreten.
An liabn Gruaß,
Werner



60
Servus beinand,

leider hatte ich im letzten Frühjahr keinen Cortinarius vernus s.l. finden können. Ich habe dennoch ein Update. Mir wurde dankenswerterweise die Originaldiagnose von Cortinarius suberythrinus zugeschickt.

Und ich muss sagen, ich bin wirklich etwas desillusioniert. Wie kann man einen Pilz neu beschreiben und nicht einmal die Sporenmaße angeben? Natürlich auch nicht einmal das Datum der Aufsammlung, die der Holotypus ist, noch die Erscheinungszeit, noch irgendeine Diskussion, warum das Taxon neu sein soll... Und die Beschreibung... minimalistisch. Erinnert mich an das 19. Jahrhundert, und selbst da waren manche Beschreibungen besser.

Sorry für die harten Worte, aber da ist die Abbildung im Atlas des Cortinaires aussagekräftiger als die Originalbeschreibung.

Ich stelle sie einfach mal hier rein, ohne sie (erstmal) weiter zu diskutieren.


Originaldiagnose aus Reumaux, P.; Moënne-Loccoz, P. 1988. En marge de l'Atlas des Cortinaires (2ème partie). Bulletin Trimestriel de la Fédération Mycologique Dauphiné-Savoie. 28(111): 23-26 - S. 24


aus Reumaux, P.; Moënne-Loccoz, P. 1988. En marge de l'Atlas des Cortinaires (2ème partie). Bulletin Trimestriel de la Fédération Mycologique Dauphiné-Savoie. 28(111): 23-26 - S. 25

Und als Schmankerl noch die Abbildung von Cortinarius suberythrinus var. geraniolens - die Sporen werden in der Originaldiagnose als subreticulatus bezeichnet (sic!), als Trennmerkmal neben dem Geruch... Nun ja  :-X


aus Reumaux, P.; Moënne-Loccoz, P. 1988. En marge de l'Atlas des Cortinaires (2ème partie). Bulletin Trimestriel de la Fédération Mycologique Dauphiné-Savoie. 28(111): 23-26 - S. 25

Und nicht wundern, sowas wie spec. nov. oder var. nov. dazuzuschreiben, wäre wohl zuviel der Mühe gewesen.  ???


Liebe Grüße,
Christoph
Seiten: 1 2 3 4 5 [6] 7 8 9 10