Neueste Beiträge

Seiten: 1 2 [3] 4 5 6 7 8 ... 10
21
Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Barbara am 19. Juli 2019, 17:03 »
Hallo,

ich tippe auf die Innenseite eines Eselsohres, Otidea onotica.  :)

LG Barbara
22
Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Renate am 19. Juli 2019, 16:59 »
Servus Schorsch,

da lerne ich doch immer wieder neue Schwammerl kennen. Nein, das ist er nicht. Obwohl der auch sehr schön ist.

Guade Besserung.

Pfiat Di
Renate
23
Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Schorsch am 19. Juli 2019, 16:48 »
Servus,
hat ihn Till mal beschrieben als Rhodoscypha ovilla bzw. Leucoscypha rhodoleuca?
LG Schorsch,
der immer noch unter einem gigantischen Hexenschuss leidet, woran aber nicht die gleichnamigen Röhrlinge verantwortlich sind.
24
Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Renate am 19. Juli 2019, 16:37 »
Griaß Eich,

Falls ich mich mißverständlich ausgedrückt habe:

Sarcoscypha wächst bei uns in den Innauen (Auwälder)
der gesuchte Schwammerl an den Leiten (kein Auwaldpilz)

Ihr habt ihn leider noch nicht.

Ja, es ist ein eigener Bildausschnitt, nicht die Außenseite, sondern die Innenseite. Der Farbton ist bei diesem Schwammerl wichtig, wenngleich er nicht immer so schön ist wie hier.

Vielleicht hilft ja ein neues Bild weiter.

Bis später
Renate
25
Servus beinand,

meine Kenntnisstand war bislang, dass Pilze keine echten Gewebe ausbilden, sondern nur Geflechte aus Pilzfäden, also aus Hyphen. Diese Geflechte werden Plectenchym genannt, während echte Gewebe Parenchym genannt werden.

Die Gehäuse von manchen Ascomyzeten sehen aus wie Gewebe, also wie ein echter Zellverbund, sind aber nur Zellfäden mit Zellen, die so aussehen, als würden sie aus einem Meristem (Teilungszone) entspringen. Sowas nennt man dann ein pseudoparenchymatisches Plectenchym.

Und siehe da - jetzt wurden echte Gewebe bei Flechten gefunden - es betrifft den Thallus der Gattungen Leptogium (L. austromericanum, L. burnetiae, L. chloromelum, L. marginellum) und Scytinium (S. gelatinosum, S. lichenoides) - beides Vertreter der Familie der Collemataceae.

Interessanterweise werden Falten des Thallus, aber auch die Isidien oder die Loben des Thallus durch die regelmäßige Teilung von Meristemzellen ausgebildet. Das bedeutet, dass hier echte Gewebe vorliegen und diese Arten somit letzten Endes sogar echte Organe bilden.

Andere Gattungen innerhalb der Familie bilden all das wie bisher bekannt pseudoparenchymatisch - es scheint also eine Weiterentwicklung innerhalbe der Familie zu sein, was phylogenetisch auch sehr interessant ist. Diese Pilze haben letzten endes einen Entwicklungssprung vollzogen. Jetzt müsste man eine Zeitmaschine haben, um zu sehen, was sie evolutiv betrachtet aus dieser Möglichkeit machen.

Echte Gewebe kennt man sonst nur von Tieren, Pflanzen (also Grünalgen i.w.S) sowie Braunalgen. Und jetzt eben auch von Ascomyzeten...

Publiziert wurde das in der Mycologia:

William B. Sanders & Asunción de los Ríos (2019): The cellular cortex in Collemataceae (lichenized Ascomycota) participates in thallus growth and morphogenesis via parenchymatous cell divisions, Mycologia 111(2): 206-216, DOI: 10.1080/00275514.2019.1566810

Liebe Grüße,
Christoph
26
Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Schorsch am 19. Juli 2019, 15:18 »
und ich werfe mal Scutellinia in den Ring.
Liebe Grüße Schorsch
27
Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Christoph am 19. Juli 2019, 15:14 »
Servus Renate,

der Rosaton ist seltsam - sonst hätte ich jetzt mit einer Verpel gerechnet... aber der Farbton... Du schreibst aber, dass es ein Auwaldpilz ist. Vielleicht kommt der Farbton ja durch eien etwas eigenen Bildausschnitt. Drum sag ich mal Verpa conica in untypisch...

Liebe Grüße,
Christoph
28
Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Renate am 19. Juli 2019, 15:07 »
Griaß Di Rudi,

Leider nicht

Pfiat Di
Renate
29
Expertenforum Mykologie / Re: Nicht Alltägliches unter Weißdorn
« Letzter Beitrag von Christoph am 19. Juli 2019, 14:59 »
Servus beinand, servus Till,

Ludwig (Beenken) hat die Keulchen im Olympiapark in München beim Fahradfahren kartiert - er meinte damals, dass sie im Park wirklich sehr verbreitet war. Ob es heute noch so ist, müssten die Münchner mal prüfen ;-).

Es gibt übrigens eine ganze Reihe an "Holzkeulen" an vorjährigen Früchten. Diesbezüglich ist in der Mycologia ein Übersichtsartikel erschienen:

Yu-Ming Ju, Jack D. Rogers & Huei-Mei Hsieh (2018): Xylaria species associated with fallen fruits and seeds, Mycologia, 110:4, 726-749, DOI: 10.1080/00275514.2018.1469879

Der Artikel enthält u.a. Farbfotos der Arten, Mikrofotos, ausführliche Beschreibungen und auch einen weltweiten Schlüssel. Lohnt sich!

Liebe Grüße,
Christoph
30
Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Rudi am 19. Juli 2019, 14:57 »
Vielleicht Aleuria aurantia?

LG Rudi
Seiten: 1 2 [3] 4 5 6 7 8 ... 10