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Pilzberater und PSV / Re: anorganisches Arsen im Shii-Take
« Letzter Beitrag von Peter am Heute um 09:17 »
Zitat
Auf die Frischmasse bezogen sind wir (bei 95% Wasser) grob bei einem Zwanzigstel, also bei 0,1 mg anorganisches Arsen pro kg Pilz.

Hallo Christoph,

wenn die ermittelten Höchstwerte noch unter den zulässigen Grenzwerten für Reiswaffeln liegen, sehe ich keinen Grund zur Panikmache.

https://www.galab.de/de/lebensmittel/arsen_getreide.php

Tabelle: Grenzwerte für anorganisches Arsen in der Verordnung 1881/2006:

3.5    Arsen (anorganisch)    
3.5.1    Geschliffener Reis, nicht parboiled (polierter oder weißer Reis)    0,20 mg/kg
3.5.2    Parboiled-Reis und geschälter Reis    0,25 mg/kg
3.5.3    Reiskekse, Reiswaffeln, Reiskräcker und Reiskuchen    0,30 mg/kg
3.5.4    Reis für die Herstellung von Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder    0,10 mg/kg

Beste Grüße, Peter
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Pilzberater und PSV / anorganisches Arsen im Shii-Take
« Letzter Beitrag von Christoph am Gestern um 18:13 »
Servus beinand,

Lentinula edodes - der bekannte Shii-Take - war Kern einer Studie zum Thema von Arsen in Pilzen (bzw. im Shii-Take eben).

DMA ist ja bekannt - es kommt im Schwarzblauenden Röhrling vor. Das wäre einer organische Arsenverbindung, die zwar als potentiell krebserregend gilt, aber nicht als direkt toxisch (erst bei hohen Dosen).

Und jetzt kommts... Im Shiitake liegt das Arsen in Form anorganischer Arsensalze vor. Diese sind hochtoxisch. Die Mengen liegen bei bis zu 2 mg anorganisches Arsen pro kg Trockenmasse. Ich bin kein Mediziner, aber anorganisches Arsen klingt nicht gut. Auf die Frischmasse bezogen sind wir (bei 95% Wasser) grob bei einem Zwanzigstel, also bei 0,1 mg anorganisches Arsen pro kg Pilz.

Geprüft wurde: 5mal frische Pilze vom Markt, 3mal Shiitake in der Dose, 4mal getrocknete Shiitake aus dem handel und 2mal von den Autoren selbst gezüchtete Shiitake.

Die Studie ist frei lesbar unter: http://diposit.ub.edu/dspace/bitstream/2445/53383/1/638708.pdf (proof-sheet) – Originalarbeit: Llorentes-Mirandes et al. (2014): Occurrence of inorganic arsenic in edible Shiitake (Lentinula edodes) products. Food Chemistry 158: 207–215. doi: 10.1016/j.foodchem.2014.02.081

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von abeja am Gestern um 08:05 »
Guten Morgen,

das neue Rätselbild sieht so aus, viel Spaß!

FG, abeja
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Werner E. am 24. Oktober 2020, 23:20 »
Genau abeja! Sehr gut!
In den Fall an einer alten Alleeesche.
Und ja, die sind noch relativ jung, deshalb noch nicht so striegelig.
Du bist dran. Ich freu mich auf das neue Rätsel.
An liabn Gruaß,
Werner
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von abeja am 24. Oktober 2020, 23:10 »
Inonotus hispidus, ein wenig verkahlt, der Arme?

FG, abeja
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Werner E. am 24. Oktober 2020, 23:06 »
Nein, er hat aber, wie Ischnoderma, auch nur eine relativ kurze Vegetationsperiode.
Gefunden hab ich ihn bisher an Apfel, Esche, Bastardplatane, Eberesche.
An liabn Gruaß,
Werner
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von abeja am 24. Oktober 2020, 22:51 »
Da gibt es ja nur ein paar ...  ::)

Ischnoderma resinosum?

FG, abeja
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Werner E. am 24. Oktober 2020, 22:14 »
Genau...nicht systematisch, sondern Porling an Holz.
An liabn Gruaß,
Werner
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von abeja am 24. Oktober 2020, 21:35 »
Oje - nicht weit weg im Sinn von irgendwie Porlingsartig s.l an Holz oder im Sinn von Agaricales, wo Fistulina hingehört.  :o
Ich mache mal weiter mit Porling: Bergporling?

FG, abeja
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