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Hohenbuehelia cf. auriscalpium ?

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abeja:

--- Zitat von: UmUlmHerum am 12. Juni 2022, 22:34 ---nicht so ausgeprägt wie bspw. bei H. mastrucata – siehe Makro-Foto.
 In den verdichteten, beschatteten Rückegassen ist es noch richtig nass, aber daneben alles f...trocken. Wo sich die für heute Nacht angekündigten Gewitter wohl abregnen??

--- Ende Zitat ---

Hallo Rika,
diese Gallertschicht bei H. mastrucata finde ich außergewöhnlich (für die Art ist es das wohl nicht, aber für die Gattung schon) - sie erinnert mich an die "Glibbermatte" in Dominosteinen  ;) . Bei H. geogenia/ petaloides muss man die Schicht auch eher suchen, mit bloßem Auge ist höchstens eine ganz dünne Linie sichtbar.
... hier hat das Gewitter sich nicht abgeregnet, es hat nur geblitzt in der Ferne. Aber in Rückegassen steht tatsächlich auch hier und da noch etwas Wasser und das "Grüne" ist sehr hoch, da wo alte Pfade selten gegangen werden. An manchen Stellen kommt man kaum durch. Heute habe ich einen winzigen Abstecher in den Wald (in Höhenlage gemacht): 1 madiger Düsterer Rotfuß und tatsächlich nochmal Schuppige Porlinge ... ganz klein bis mittelgroß im Wachstum gestört und steinhart eingetrocknet ...

VG abeja

UmUlmHerum:
Hallo Abeja,

bei Hohenbuehelia auriscalpium ist die Gallertschicht eh relativ dünn (Mikro-Foto), nicht so ausgeprägt wie bspw. bei H. mastrucata – siehe Makro-Foto.

Heute war ich noch mal bei der Peziza (dazu später), habe eine Scutellinia mitgenommen (damit mir nicht langweilig wird), später noch 2 milde Täublinge gefunden (sporen gerade aus) und einen kleinen Goldröhrling. Ansonsten: ein 1/2 Dutzend Runzelige Dachpilze und immer noch Gesäte Tintlinge. Das war´s! Aber auch schön waren die beiden Waldhyazinthen, der Türkenbund hat schon ganz dicke Knospen. In den verdichteten, beschatteten Rückegassen ist es noch richtig nass, aber daneben alles f...trocken. Wo sich die für heute Nacht angekündigten Gewitter wohl abregnen??

Gute Nacht – Rika

abeja:
Hallo,
danke für die Ergänzungen/ Kommentare.  :)

Du hast auf jeden Fall die optisch schönere Kollektion, Rika ... die machen ja sehr viel mehr her. Bei mir guckten zum Teil nur die Oberkanten aus den gruseligen Holzresten.
Ich bin mir rein makroskopisch auch recht sicher. Was vor Ort nicht so gut funktioniert hat, war Geruchsfeststellung und diese gelatinöse Schicht meinte ich (bei einem zerflückten Pilz) gesehen zu haben, aber es war keine Elastizität irgendeiner Hautschicht feststellbar. Das hatte ich aber schon mal bei einem Hohenbuehelia-Fund (H. geogenia/petaloides), da konnte man das erst bei einem Pilz, der über Nacht im Kühlschrank gelegen hatte, erfolgreich testen.

Genau so war es hier auch wieder: am nächsten Tag konnte man die oberste Hutschicht, mit dem was exakt darunter liegt, ein klein wenig dehnen, ohne dass sie sofort zerrissen wäre. Auch war der Geruch etwas eindeutiger "mehlig" (aber immer noch schwach).

Ich habe noch ein Detailbild eines Schnittes gemacht, da kann man vor allem auf der rechten Seite diese gelatinöse Schicht ganz gut sehen.

VG abeja

(PS. pilzlich gähnende Leere meint hier: am Dienstag in einer Stunde: ein Tintling Richtung C. domesticus o.ä. + einen winzigen Hortiboletus, mit vielen Maden und am Freitag in 3 Stunden: einen völlig zernagten Dachpilz und eine Dreiergruppe frische Pfeffermilchlinge. Keine Täublinge, keine Röhrlinge, keine Faserlinge, keine Tintlinge, keine Austern - nur ein bisschen Zuwachs bei Porlingen und Spaltblättlingen. Die Schuppigen Porlinge kommen hier früher, eher so Anfang Mai. An einer bekannten (aber vergessenen Stelle) konnte ich Ende Mai nur noch die riesigen Reste sehen.

Hias:
Servus beinand,

sehr interessanter Artikel von Holec et al., danke fürs Verlinken!

H. abietina "beerdige" ich trotzdem erst, wenn ich die Sequenz aus dem GBOL-Projekt habe, falls das überhaupt irgendwann mal passiert.

Beste Grüße
Hias

UmUlmHerum:
Hallo Abeja,

Deinen Fund finde ich schon recht eindeutig (auch ohne Mikro) – Form und Gestalt des Frk., der HDS, der Lamellen, die Farbe. Meinen ersten Ohrlöffel-Harpunenschwamm-Fund hatte ich durchmikroskopiert, beim Zweiten kurz "drübergeguckt!", den Dritten und Vierten nur makroskopisch mit sicherem Gefühl...

Pilztechnisch geht hier auch nicht viel, aber schon immer a bissi was wie z.B. Dachpilze, 2 Täublinge (von den Schnecken schon sehr zamgfressn), Gesäte Tintlinge, verschiedene blasssporige Rüblinge, eine Wahnsinnsmenge an Sommeraustern (leider 1...2 Wochen zu spät entdeckt, schon madig – so kommt´s, wenn man im Sommer fruktifiziert), riesige Schuppige Porlinge...

Viele Grüße – Rika

Fotos vom:
21.08.2017 (2 Fotos) – 23.07.2018 (1 F.) – 01.09.2028 (1 F.) – 22.09.2021 (2 F.)

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