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Plattform für Pilzfreunde / Re: Hohenbuehelia cf. auriscalpium ?
« Letzter Beitrag von abeja am 13. Juni 2022, 21:27 »
nicht so ausgeprägt wie bspw. bei H. mastrucata – siehe Makro-Foto.
 In den verdichteten, beschatteten Rückegassen ist es noch richtig nass, aber daneben alles f...trocken. Wo sich die für heute Nacht angekündigten Gewitter wohl abregnen??

Hallo Rika,
diese Gallertschicht bei H. mastrucata finde ich außergewöhnlich (für die Art ist es das wohl nicht, aber für die Gattung schon) - sie erinnert mich an die "Glibbermatte" in Dominosteinen  ;) . Bei H. geogenia/ petaloides muss man die Schicht auch eher suchen, mit bloßem Auge ist höchstens eine ganz dünne Linie sichtbar.
... hier hat das Gewitter sich nicht abgeregnet, es hat nur geblitzt in der Ferne. Aber in Rückegassen steht tatsächlich auch hier und da noch etwas Wasser und das "Grüne" ist sehr hoch, da wo alte Pfade selten gegangen werden. An manchen Stellen kommt man kaum durch. Heute habe ich einen winzigen Abstecher in den Wald (in Höhenlage gemacht): 1 madiger Düsterer Rotfuß und tatsächlich nochmal Schuppige Porlinge ... ganz klein bis mittelgroß im Wachstum gestört und steinhart eingetrocknet ...

VG abeja
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von abeja am 13. Juni 2022, 15:07 »
Hallo Felli,
ein ungewöhnlich intensiv und großflächig rot Gefleckter Rübling (??) wenn man sich vorstellt, dass es zum unteren Rand hin heller werden könnte, ansonsten glaube ich eigentlich selbst nicht daran.

VG abeja
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Felli am 13. Juni 2022, 09:33 »
Servus abeja, Hallo Hans,
Ihr seid beide noch nicht auf der richtigen Spur

Hier ein etwas vergrößerter Ausschnitt

Grüße
Felli
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Peziza-Frage
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 13. Juni 2022, 01:08 »
Servus beianand!

Vorhin war ich wieder an dieser Peziza-Stelle: Es sind noch viel mehr geworden, geschätzt 40-50 Becher in allen Altersstufen. Sie haben das Glück, in dieser verdichteten und gut beschatteten Rückegasse zu leben – da ist es immer noch patschnass. Drumrum nun auch eine ganze Menge Scutellinia.

Was mir noch aufgefallen ist: Der Boden dort besteht aus ziemlich sandigen (Löss-)Lehm, nur in der Rückegasse ist teilweise dunkelbrauner Humus. Aber die Becher wachsen auf beidem. Und es gibt schon so einige Buchen im Umkreis.

Was die Größe betrifft: Der absolut größte Becher (Bild-Nr. 3336) war zusammengeklappt und 6 cm lang, der 2. Größte ebenfalls zusammengeklappt 5,5 cm. Die anderen reif aussehenden Becher haben im Schnitt einen Ø von 3,5 - 4 cm. Und manche haben einen gefurchten kurzen Stiel, siehe ebenfalls Bild-Nr. 3336.

Dann hatte ich Schnitte von 4 verschiedenen Frk. mit reichlich Baralscher Lösung unterm Mikro:
Bei zwei Frk. färbt der Apikalapparat ordnungsgemäß blau, bei einem Frk. zu vielleicht 80%, und beim vierten Frk. sind allenfalls 10 der Ascusspitzen blau geworden. Sonst sieht alles aus wie bei der ersten Kollektion. Da kann ich P. arvernensis sicher nicht ausschließen.

Also – meine bisherigen P. arvernensis haben makro-mäßig nie so ausgesehen, waren vor allem reif deutlich größer und lappiger. Wie gesagt, an Wasser mangelt es denen nicht! Muss ich nun mein Artkonzept ändern oder den Arbeitsnamen?

Guad Nacht – Rika

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Plattform für Pilzfreunde / Re: Hohenbuehelia cf. auriscalpium ?
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 12. Juni 2022, 22:34 »
Hallo Abeja,

bei Hohenbuehelia auriscalpium ist die Gallertschicht eh relativ dünn (Mikro-Foto), nicht so ausgeprägt wie bspw. bei H. mastrucata – siehe Makro-Foto.

Heute war ich noch mal bei der Peziza (dazu später), habe eine Scutellinia mitgenommen (damit mir nicht langweilig wird), später noch 2 milde Täublinge gefunden (sporen gerade aus) und einen kleinen Goldröhrling. Ansonsten: ein 1/2 Dutzend Runzelige Dachpilze und immer noch Gesäte Tintlinge. Das war´s! Aber auch schön waren die beiden Waldhyazinthen, der Türkenbund hat schon ganz dicke Knospen. In den verdichteten, beschatteten Rückegassen ist es noch richtig nass, aber daneben alles f...trocken. Wo sich die für heute Nacht angekündigten Gewitter wohl abregnen??

Gute Nacht – Rika
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von hansecker am 12. Juni 2022, 20:52 »
Hallo Felli,
Bolbitus, halte ich für möglich?  :-\
Schöne Grüße
Hans
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von abeja am 12. Juni 2022, 16:58 »
Hallo Felli,
ich "glaube" an Täubling, der sich so gerade da herausarbeitet, ganz jung  ... gelb oder orange oder ocker ... glänzend oder matt ... mmmh.
Ich finde ihn recht schönfarbig und sage auf gut Glück: Russula acetolens.

VG abeja
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Hohenbuehelia cf. auriscalpium ?
« Letzter Beitrag von abeja am 12. Juni 2022, 16:54 »
Hallo,
danke für die Ergänzungen/ Kommentare.  :)

Du hast auf jeden Fall die optisch schönere Kollektion, Rika ... die machen ja sehr viel mehr her. Bei mir guckten zum Teil nur die Oberkanten aus den gruseligen Holzresten.
Ich bin mir rein makroskopisch auch recht sicher. Was vor Ort nicht so gut funktioniert hat, war Geruchsfeststellung und diese gelatinöse Schicht meinte ich (bei einem zerflückten Pilz) gesehen zu haben, aber es war keine Elastizität irgendeiner Hautschicht feststellbar. Das hatte ich aber schon mal bei einem Hohenbuehelia-Fund (H. geogenia/petaloides), da konnte man das erst bei einem Pilz, der über Nacht im Kühlschrank gelegen hatte, erfolgreich testen.

Genau so war es hier auch wieder: am nächsten Tag konnte man die oberste Hutschicht, mit dem was exakt darunter liegt, ein klein wenig dehnen, ohne dass sie sofort zerrissen wäre. Auch war der Geruch etwas eindeutiger "mehlig" (aber immer noch schwach).

Ich habe noch ein Detailbild eines Schnittes gemacht, da kann man vor allem auf der rechten Seite diese gelatinöse Schicht ganz gut sehen.

VG abeja

(PS. pilzlich gähnende Leere meint hier: am Dienstag in einer Stunde: ein Tintling Richtung C. domesticus o.ä. + einen winzigen Hortiboletus, mit vielen Maden und am Freitag in 3 Stunden: einen völlig zernagten Dachpilz und eine Dreiergruppe frische Pfeffermilchlinge. Keine Täublinge, keine Röhrlinge, keine Faserlinge, keine Tintlinge, keine Austern - nur ein bisschen Zuwachs bei Porlingen und Spaltblättlingen. Die Schuppigen Porlinge kommen hier früher, eher so Anfang Mai. An einer bekannten (aber vergessenen Stelle) konnte ich Ende Mai nur noch die riesigen Reste sehen.
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Der ultimative Rätsel-Fred
« Letzter Beitrag von Felli am 12. Juni 2022, 16:01 »
Mei Werner, du bringst mich hier in Zugzwang.
Trotzdem schönen, erholsamen Urlaub :)

so, mal überlegen, einen Asco oder vielleicht nen Basidomyceten ?
leicht oder schwer?

dann mal los - ich glaube das kann man lösen ::)

Grüße
Felli
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Hohenbuehelia cf. auriscalpium ?
« Letzter Beitrag von Hias am 12. Juni 2022, 09:10 »
Servus beinand,

sehr interessanter Artikel von Holec et al., danke fürs Verlinken!

H. abietina "beerdige" ich trotzdem erst, wenn ich die Sequenz aus dem GBOL-Projekt habe, falls das überhaupt irgendwann mal passiert.

Beste Grüße
Hias
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