Autor Thema: Psathyrella niveobadia  (Gelesen 537 mal)

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Offline Felli

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Re: Psathyrella niveobadia
« Antwort #3 am: 7. Mai 2021, 17:00 »
Servus Hias
Merci, wie du wahrscheinlich gemerkt hast war ich ne Zeit ausser Funktion, wenn ich dazu komme, kann ich mir die Pleuro´s nochmal anschauen, getrocknet hab ich die Pilzchen ja.
Gern kannst du mir Voto et al. schicken.

Grüße
Felli

Offline Hias

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Re: Psathyrella niveobadia
« Antwort #2 am: 30. April 2021, 16:39 »
Servus Bernd,

das passt ganz gut für P. niveobadia. Die Art ist allerdings noch nicht dingfest gemacht, da der Typus nicht untersucht werden konnte. Sie gehört ja zum Spadiceogrisea-Komplex und der ist alles andere als unkompliziert.
Sowohl Voto et al. (2019, "A revision of the genus Psathyrella, with a focus on subsection Spadiceogriseae") als auch Melzer (2016, in ZMykol 82/1) betonen die recht stämmigen Fk, jung dunkle Hutfarben, und vor allem apikal oft schwach dickwandige Pleurozystiden (das könntest du noch genauer anschauen), die oft eine Schleimkappe tragen.
Im Schlüssel von Melzer (2018, in ZMykol 84/1) würde man bei P. niveobadia landen.
Voto et al. kann ich dir schicken, wenn du mal reinschauen magst.

Grüße
Hias

Offline Felli

  • Beiträge: 306
Psathyrella niveobadia
« Antwort #1 am: 29. April 2021, 09:44 »
Servus,
Ich hab an der Donau  auf Erde diese hübschen Psathyrellen gefunden.
Nach dem ich mich ja damit so gut wie nicht auskenne, hab ich ein wenig geschmökert und bin zu dem Ergebnis gekommen , dass es sich um P. niveobadia handeln könnte.
Könnt ihr mir das bestätigen ?
Beschr.:
Fruchtkörper bis 6cm hoch, 4 cm breit, Hut erst dunkelbraun mit deutlichem Velum , später gelbbraun, hygrophan, und sehr wenig Velum.
Lamellen erst grau dann schokobraun mit hellen Schneiden.
Stiel mit deutlich weiß faserig-schuppig gegürtelt, zylindrisch, Basis kaum verjüngt.                       
Sporen hellbraun, mit 3% KOH graubraun, 7- 8(9) x(4)5µ, zylindrisch-eiförmig, basal etwas breiter,                                     Keimporus deutlich.                           
Cheilozystiden, vereinzelt geschnäbelt, sonst mit birnen-ballonförmigen Zellen,10-25 x 5-17µ, Basis mit Schnallen.                   
Pleurozystiden utriform,40-50 x15-20µ, apikal teils mit dicker, bräunlicher Schleimkappe.         
HDS sehr unauffällig!             
Kaulozystiden nur sehr vereinzelt - unsicher- 20 x4µ

Grüße
Felli