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Rhizopogen pannosus???

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Pudelchen:
Hallo Freunde der oberirdischen und unterirdischen Pilze,
und Fachschaft für Rhizopogon  :D (vielen Dank für die Nachbestimmung der R. verii)

heute wende ich mich an euch, da ich mal wieder für eine Rhizopogon Bestimmungshilfe brauche.
Folgender Fund stammt aus einem bunt durchwachsenen Buchenmischwald mit Kiefer auf Kalk (Gegend un Gößweinstein) An einer Fundstelle hat mir Hägar eine Hysterangium und diese Rhizopogen gegeben.

Im Folgenden gehe ich auf die Rhizopogon ein.
Der Fruchtkörper ca 1,5 cm im Durchmesser und ca 0,7 cm dick.
Auffällig war vom ersten Anblick an die aufgerissene Oberfläche und der Hyphen-Äquator.
Die Sporen unauffällig in der Form, 7-9 x 3-3,5 µm, Appendix nicht erkennbar, doch diese Sporenseite ist etwas flacher.

Nach dem Schlüssel gelange ich:
1* Sporen mit abgerundeter oder trunkater Basis, Basis nicht becherförmig … 2
2* Peridie aus nur einer Schicht, bei diversen Nadelbäumen ….. 3
3* Rhizomorphen umhüllen nicht den gesamten Fruchtkörper, Scheitel ohne Rhizomorphen ... 14
14(3) Peridie schuppig …. 15
15* Schüppchen irregulär geformt, aus verwobenen, nicht parallel verlaufenden Hyphen aufgebaut … Rh. pannosus

Doch die Beschreibung wirft Fragen auf:
 - Der markante Hyphen-Äquator wird nicht erwähnt
 - Das Hyphengeflecht der Peridie wirkt auf mich eher extrem dicht
 - Zum Teil sind an der Oberfläche Stellen erkennbar mit palisadenartig angeordneten Zellen
 - Im inneren Bereich der Gleba sollen parallele Hyhen verlaufen, hier konnte ich nur runde Zellen mit ca 6 µm Durchmesser finden.

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