Autor Thema: 4. BayMykTag in Ebrach Fotofred  (Gelesen 3750 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Peter

  • Beiträge: 1.453
  • DGfM-Landeskoordinator BY Kartierung/Naturschutz
    • Pilzteam Bayern
Re: 4. BayMykTag in Ebrach Fotofred
« Antwort #3 am: 14. Oktober 2010, 22:18 »
und hier gibt es noch einen LINK zu tollen Bildern von Rudi Markones im PILZE-PILZE-Forum

http://www.pilzepilze.de/cgi-bin/webbbs/pconfig.pl?read=196287

Grüße, Peter
"Seit Millionen Jahren haben unzählige Organismen auf unserer Erde gelernt, im Einklang mit der Natur zu leben. Es gibt nur eine Ausnahme: Der Mensch."

Offline Peter

  • Beiträge: 1.453
  • DGfM-Landeskoordinator BY Kartierung/Naturschutz
    • Pilzteam Bayern
Re: 4. BayMykTag in Ebrach Fotofred
« Antwort #2 am: 14. Oktober 2010, 21:19 »
hier kommt die zweite Ladung mit weiteren mykologischen Raritäten














« Letzte Änderung: 14. Oktober 2010, 21:26 von Peter »
"Seit Millionen Jahren haben unzählige Organismen auf unserer Erde gelernt, im Einklang mit der Natur zu leben. Es gibt nur eine Ausnahme: Der Mensch."

Offline Peter

  • Beiträge: 1.453
  • DGfM-Landeskoordinator BY Kartierung/Naturschutz
    • Pilzteam Bayern
4. BayMykTag in Ebrach Fotofred
« Antwort #1 am: 14. Oktober 2010, 20:59 »
Hallo Zusammen,

nachfolgend möchte ich euch ein paar Fotos vom Tagungsgeschehen in Ebrach/Steigerwald zeigen.



71 Teilnehmer haben bei herrlichem Herbstwetter die nationalparkwürdigen Naturwaldreservate und weitere Wälder mit teils urwaldähnlichen Strukturen besucht.

Obwohl viele Pilzarten aufgrund der aussergewöhnlichen Sommerniederschläge schon "durch" waren, gab es für alle Teilnehmer neue oder selten gesehene Spezies.



Bereits am ersten Tag machte uns Lothar Krieglsteiner auf die grüne Erdzunge - Microglossum viride aufmerksam.



Die folgenden Exkursionen zeigten dann, dass diese Art und weitere in den Buchenmischwäldern nicht so selten sind.

Einer meiner persönlichen Lebenserstfunde war z. B. Hypomyces aurantius, der auf alten Porlingsfruchtkörpern gesucht werden kann. In unserem Fall war es Polyporus badius.


Im Großraum München ist der beringte Erdritterling eine Rarität. Auf der Tagung konnte er unter vielen Weiden angetroffen werden.


Der Schnabelzystiden-Mürbling scheint nur in alten Buchenwäldern mit langer Habitattradition vorzukommen. Neben dem charakteristischen Velum sind an der Spitze schnabelartig gekrümmte Cheilocystiden ein gutes Merkmal.


Der Wilde Hausschwamm ist ebenfalls immer wieder eine Freude für Mykologen.


LG, Peter


« Letzte Änderung: 15. Oktober 2010, 18:54 von Peter »
"Seit Millionen Jahren haben unzählige Organismen auf unserer Erde gelernt, im Einklang mit der Natur zu leben. Es gibt nur eine Ausnahme: Der Mensch."