Autor Thema: Programm zur statistischen Auswertung von Messreihen  (Gelesen 3674 mal)

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Offline Krötenhocker

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Re: Programm zur statistischen Auswertung von Messreihen
« Antwort #9 am: 25. Juni 2010, 19:15 »
Hallo Bernhard,

es wird demnächst in meinem prog auch eine Möglichkeit geben, nur einen Wert (genannt "h Sporen", also Höhe Sporen, welche bei z.B. Coprinus eine Rolle spielt) eindimensional auszuwerten. Damit dürftest du später deine Sporen auswerten können, da ich damit dann auch nur eine normale Verteilung der Höhe der Spore darstellen kann.

VG, Jens

Offline Bernhard Kaiser

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Re: Programm zur statistischen Auswertung von Messreihen
« Antwort #8 am: 25. Juni 2010, 09:01 »
Hallo Jens,

danke für die umgehende Antwort.
Moossporen sind in aller Regel kugelig. Das dürfte für die Volumenberechnung wohl keine Rolle spielen. a,b,c = gleich.
Aber die Volumendifferenz von der größten zur kleinsten Spore von 3000 µm³ ist bei vielen Arten erheblich größer. Z.B. hat Bryum capillare einen Sporendurchmesser von 9-16 µm, was einer Volumendifferenz von ca.14 000 µm entspricht.
Aber vielleicht finden Sie später noch einen Weg. Vorerst nochmal vielen Dank.

Freundliche Grüße
Bernhard Kaiser

AK_CCM

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Re: Programm zur statistischen Auswertung von Messreihen
« Antwort #7 am: 24. Juni 2010, 19:08 »
Servus Jens,

hätte auch Interesse an Deinem Programm. Kann Dir - wie Wolfgang bei der DGfM-Website - anbieten, das Programm im Download-Bereich auf pilze-bayern.de zu integrieren. Je mehr Pilzfreunde davon Gebrauch machen, desto stärker setzen sich statistische Sporenmaße bei der Bestimmungsarbeit durch.

Prima wäre zudem eine bebilderte Anleitung, um potenziellen Nutzern die Scheu zu nehmen, mit dem Programm zu arbeiten. Schwiergkeiten sehe ich vor allem darin, Laien zu erklären, welche Vorteile die Anwendung von Statistik bringt. Wie auch immer: Jenes Howto ließe sich ggf. auch als separate Seite z.B. unter [Service] einbauen. Natürlich könnte Christoph das Programm auch in einem der Rundbriefe bewerben.

Ob sich die Software für einen Artikel in der Myc.Bav. eignet, kann ich nicht beurteilen - vlt. äußert sich hierzu noch ein Redaktionsmitglied. Ansonsten denke ich wie Wolfgang, dass "Der Tintling" mit seiner großen Reichweite die erste Wahl ist, das Programm bundesweit bekannt zu machen.

Gruß, Andreas

Offline Krötenhocker

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Re: Programm zur statistischen Auswertung von Messreihen
« Antwort #6 am: 24. Juni 2010, 18:02 »
Hallo Bernhard,

Das Prog arbeitet momentan mit einer Volumensdifferenz von der größten zur kleinsten Spore von 3000 µm³ (damit ich die Beschriftung der x-Achse hinkriege) und berechnet das Volumen der Spore nach der Formel für einen Rotationsellipsoiden. Ich kenne mich mit Moossporen leider gar nicht aus. Aber wenn die Sporen in diese Grenzen fallen und das Volumen nach der gleichen Formel berechnet wird, sollte es funktionieren.

VG, Jens

Offline Bernhard Kaiser

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Re: Programm zur statistischen Auswertung von Messreihen
« Antwort #5 am: 24. Juni 2010, 06:24 »
Guten Morgen Jens,

ich bin interessiert. Möchte das Programm allerdings für Moossporen ausprobieren.

Freundliche Grüße
Bernhard Kaiser

dorle

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Re: Programm zur statistischen Auswertung von Messreihen
« Antwort #4 am: 22. Juni 2010, 21:33 »
Hallo Jens,
mich würde das Programm auch interessieren.
Grüsse
Thomas.

Offline Krötenhocker

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Re: Programm zur statistischen Auswertung von Messreihen
« Antwort #3 am: 22. Juni 2010, 17:56 »
Hallo Christroph,
Aus Excel einlesen wäre zwar möglich zu programieren, doch du kannst deine Daten einfach als txt-Dateien aus Excel heraus speichern. Wenn man die dann unter dem Namen Mwrt*.txt (Sternchen steht für deinen eigenen Dateinamen) speichert, kann mein Prog die Daten einlesen und du könntest vorher die Umrechnung wegen Messokular gemacht haben.
Mein Problem mit Excel ist, dass da immer wieder neue versionen kommen oder eben alte Versionen sind, die wahrscheinlich unterschiedlich programmiertechnisch angesprochen werden wollen. Das würde bedeuten, dass alle Jahre wieder Fehler mit meinem Prog auftreten würden und ich ewig anpassen müßte. Und auch da müßte man sich dann festlegen, dass die Daten z.B. immer in Spalte A und B sind.
Das alles umgehe ich, indem ich auf die roots der Dateiarten zurückgehe (also z.B. Text-Dateien). Ich kann da zwar nicht unterstreichen und fett schreiben und so (jedenfalls nicht einzelne Zahlen), dafür habe ich aber die Möglickeit, mit anderen Systemen (linux, Apple) Daten direkt tauschen zu können.

VG, Jens





Offline Christoph

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Re: Programm zur statistischen Auswertung von Messreihen
« Antwort #2 am: 22. Juni 2010, 16:14 »
Hallo Jens,

ich hätte Interesse an dem Programm. Bislang arbeite ich mit Excel, indem ich mir die Auswertungsfunktionen selbst programmiere. Ist aber etwas mühsam.

Gibt es auch die Möglichkeit, eine Excel-Tabelle als Datengrundlage zu verwenden? Ich arbeite klassisch-manuell mit Messokular und muss dann umrechnen (Messokular ist nicht 1:1 kalibriert)?

LG
Christoph
Argentum atque aurum facile est laenamque togamque mittere, boletos mittere difficile est
(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)

Offline Krötenhocker

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Programm zur statistischen Auswertung von Messreihen
« Antwort #1 am: 21. Juni 2010, 19:29 »
Hallo zusammen,

mein Programm zur Berechnung von Größenangaben von Sporen mit Hilfe statistischer Funktionen (bisher leider nur für Sporen) ist erstmal soweit auf einem "status quo" angekommen.
Das Programm wird keine Installation benötigen und läuft unter Windows XP, Vista und Windows 7 (Schreibrechte vorrausgesetzt) und wird Freeware.

Es werden folgende Dateiarten mit Messwerten automatisch zusammengefasst und ausgewertet:
- erstellt mit Jens Rüdigs Makromessprogramm
- erstellt mit Axiovision *.csv-Dateien
- selbsterstellte Textdateien mit Messwerten (falls man z.B. mit einem Messokular gemessen hat)

Die Ausgabe der Ergebnisse erfolgt zum einen in einem Windowsfenster, zum anderen werden 3 Dateien in den Ordner, der die
Dateien mit den Messwerten enthält, gespeichert:
1. die komplette statistische Auswertung
2. eine Grafik der relativen Dichte des Volumens (man kann darauf schnell Unstimmigkeiten in den Messwerten erkenne)
3. eine neue Textdatei mit allen zusammengefassten Messwerten aller Messwertdateien im Ordner


Das Programm ermöglicht es dem Laien, wie dem Profi seine Messwerte direkt mit z.B. "Funga Nordica" - Angaben zu vergleichen, oder mit Angaben in "Pilze der Schweiz", usw...
Des weiteren kann man natürlich für eigene Veröffentlichungen auch nur Pilzsporen vermessen und/oder mit den verschiedenen Vertrauensbereichen spielen, etc....
Eine zusätzlich mögliche Eingabe weiterer Messparameter könnte für eine noch größere Konfirmität der Messwerte sorgen.

Bevor ich jetzt allerdings eine komplette Doku für womöglich nur eine "handvoll Interessierter" schreibe, muß ich einfach mal nachfragen, wer überhaupt wirklich Interesse daran hätte. Denn ich habe gemerkt, dass das doch alles sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.
Diese Frage werde ich in den nächsten Tagen in diversen einschlägigen Foren stellen und bitte um eine nur einmalige Zustimmung.

VG, Jens
« Letzte Änderung: 21. Juni 2010, 19:30 von Krötenhocker »