Autor Thema: Omphalina-Fund an der Isar  (Gelesen 2676 mal)

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Offline Christoph

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Antw: Omphalina-Fund an der Isar
« Antwort #5 am: 27. Mai 2010, 20:21 »
Hallo Günter,

ja, schade! Aber diese Pilzchen werden entweder zu selten angeschaut oder sind zu selten. Ich war selber auf Feedback neugierig.

LG
Christoph
Argentum atque aurum facile est laenamque togamque mittere, boletos mittere difficile est
(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)

Offline BauerG

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Antw: Omphalina-Fund an der Isar
« Antwort #4 am: 27. Mai 2010, 18:07 »
Hallo Christoph,
danke für Deine Einschätzung.
Leider hat sich kein Omphalina- oder Arrhenia- Kenner gemeldet.
viele Grüße
Günter

Offline Christoph

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Antw: Omphalina-Fund an der Isar
« Antwort #3 am: 17. Mai 2010, 21:31 »
Servus Günter,

eine interessante Aufsammlung. Ich denke schon, dass Du in der richtigen Ecke denkst... Vielleicht solltest Du wegen der Mikromerkmale auch Arrhenia umbratilis überlegen. Vermutlich passen da die Lamellen nicht (zu dicklich und entfernt?). Zumindest sind bei dieser Art Cheilocystiden (Marginalzellen) beschrieben und auch ihr Stiel ist behaart. Ich kenne mich leider mit der Gattung Arrhenia im Sinne von Redhead et al. zu wenig aus. Arrhenia velutipes ist aber sicherlich das richtige Eck, sage ich mal so. Jedenfalls würde auch ich dort suchen. Vielleicht kennt ja jemand die Arten aus eigener Anschauung und kann mehr beitragen.

Liebe Grüße
Christoph
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Offline BauerG

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Antw: Omphalina-Fund an der Isar
« Antwort #2 am: 17. Mai 2010, 21:13 »
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Offline BauerG

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Omphalina-Fund an der Isar
« Antwort #1 am: 17. Mai 2010, 21:10 »
Hallo zusammen,
habe am 11. Und 15.05.2010 an der Isar bei Aumühle (MTB 8034/2/44) eine Gruppe Omphalinen gefunden, deren Bestimmung mir Probleme bereitet:
Am Isarufer auf mit spärlichen feinen Moosen bewachsenem Schwemmsand, in der Nähe von jungen Weiden, aber mehr oder weniger auf kahlem Kalksandboden. Auf einer Fläche von etwa einem halben qm ca. 20 – 30 Fruchtkörper.
FrK: 1,5-2,0 cm hoch, Hüte von 0,2-0,3 cm (jung) bis max. 1,0-1,2 cm im Durchmesser. Hüte trichterig, gerieft, Rand eingebogen bis ausgebreitet (alt). Lamellen entfernt dicklich. Stiel dünn, rauh mit Sandkörnchen behaftet. Frk-Farbe ziemlich einheitlich (Hut, Lamellen, Stiel) dunkel (rot-)braun. Lamellen weit herablaufend, entfernt.
Mikroskopie: Sporen ziemlich breit (7,1)9,0(10,8) x (4,8)6,3(7,3) µ, kräftiger seitlicher Apiculus, glatt. Spp. weiß.
Hut- und Stielhyphen kräftig inkrustiert, mit Schnallen; wenige Stielhaare, vereinzelt Marginalzellen an der Lamellenschneide; Basidien viersporig.
Kein Geruch feststellbar.
Mein Favorit wäre O. velutipes, wobei die Stielbekleidung nicht zum Ludwig (Bd. I Nr.55.37) passt.
Auch  O. griseopallida var. tetraspora oder auch obatra könnten in manchem passen.
Aber vielleicht liege ich auch ganz daneben mangels Omphalina-Erfahrung.
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.
Vielen Dank.
Günter
Einige Fotos hänge ich an.