Autor Thema: Lepiota grangei  (Gelesen 146 mal)

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Offline Christoph

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Re: Lepiota grangei
« Antwort #2 am: 4. Oktober 2020, 23:34 »
Servus Christian,

ich kann jetzt zwar das vakuoläre Pigment nicht auf den Fotos direkt sehen, aber es sieht schon so aus, als wäre das Pigment intrazellulär. Lepiota griseovirens soll zudem ja nicht so intensiv grün sein und soll zudem deutlichere Hutschuppen zeigen.
Ich wäre daher hier bei Lepiota grangei.

Liebe Grüße,
Christoph
Argentum atque aurum facile est laenamque togamque mittere, boletos mittere difficile est
(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)

Offline Älbler

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Lepiota grangei
« Antwort #1 am: 3. Oktober 2020, 21:38 »
Liebe Pilzfreunde,

heute habe ich diesen schönen Schirmling gefunden (Fotos 1 bis 3) und dachte die Bestimmung ist ein Heimspiel!

Leider sind diese grünen Schirmlinge nicht so einfach. Die Sporenmaße passen zu Lepiota grangei:
9,9-11,1-12,4 x 3,6-3,9-4,3 µm, mittlerer Sporenquotient = 2,8.
Mit der HDS habe ich so ein Problem. Das Pigment muss vakuolär sein und sich in Ammoniak lösen. Naja, irgendwie entfärben die Huthautelemente von blaugrün (Wasser, Foto 4) nach rotbraun (Ammoniak, Foto 5). Aber sieht so die Entfärbung aus, wie es der Schlüssel (GMINDER in BaWü-Funga) beschreibt?

Vielleicht kennt jemand den Artenkomplex L. grangei/griseovirens und kann mir meine Bestimmung bestätigen oder revidieren.

Viele Grüße
Christian