Autor Thema: Stachelingsfrage  (Gelesen 139 mal)

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Offline Christoph

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Re: Stachelingsfrage
« Antwort #2 am: 19. September 2020, 20:53 »
Lieber Christian,

ich habe mich mit der Gattung (im alten, klassischen Sinn) durchaus beschäftigt und beispielsweise über Sarcodon fennicus in der Österreichischen Zeitschrift für Pilzkunde publiziert. Ich kenne auch ein paar Arten aus eigener Anschauung (z. B. S. versipelle, S. glaucopus, S. scabrosus, S. fennicus, S. squamosus, natürlich auch S. imbricatus). Vielleicht kann ich helfen. Aber die Makroskopie ist durchaus wichtig und die Reaktion mit KOH ist auch hilfreich. Nur anatomisch wird's schwierig. Wenn du kein Foto hast, bräuchte es zumindest eine ausführliche, gute Beschreibung des Fundes. Man kann zumindest alle bitteren Arten ausschließen, und das ist ja schonmal was ;-).

Liebe Grüße,
Christoph
Argentum atque aurum facile est laenamque togamque mittere, boletos mittere difficile est
(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)

Offline Älbler

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Stachelingsfrage
« Antwort #1 am: 12. September 2020, 20:25 »
Liebe Stachelingsfreunde,

ich habe heute ein Sarcodon in einem Seggen-Buchenwald gefunden. Steiler Westhang. Ziemlich trocken. Begleitpilze: Butyriboletus fechtneri, Cortinarius largus, Ramarien. Ein kleiner Fruchtkörper mit felderig aufgerissenem Hut. Das Besondere war, dass das Fleisch süß schmeckte!
Kennt sich jemand in der Gattung aus? Bei dem Standort können nicht allzuviele Arten in Frage kommen.
Ich habe den Pilz nicht fotografiert, weil der Fruchtkörper zu mickrig war.

Viele Grüße
Christian