Autor Thema: Hohenbuehelia  (Gelesen 578 mal)

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Offline Felli

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Re: Hohenbuehelia
« Antwort #8 am: 9. September 2019, 02:33 »
Servus ,
ich weiß nicht, mir ist die Huthaut zu glatt,
und warum soll ein Austernseitling der an vergrabenem Holzwächst nicht so eine Form haben ?
Aber was weiß ich, wenn das Ding von Beli wieder da ist,  kommts halt unters Mikro und wenn dann  metuloide Zystiden vorhanden sind ist´s eine Hohenbuehelia.
Grüße
Felli

Offline Christoph

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Re: Hohenbuehelia
« Antwort #7 am: 8. September 2019, 18:05 »
Servus beli,

ich hatte auch erst an Pleurotus gedacht, als ich deine Bilder sah.

Das hier überzeugt mich aber:



Diese Wuchsform kenne ich nur von Hohenbuehelia, nicht von Pleurotus. Zur Artbestimmung der Anfrage hier im Thread sage ich erstmal aber nichts, da ich die neue Monographie nicht besitze und daher meine Artkonzeote vermutlich veraltet sind.

Liebe Grüße,
Christoph
Argentum atque aurum facile est laenamque togamque mittere, boletos mittere difficile est
(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)

Offline beli

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Re: Hohenbuehelia
« Antwort #6 am: 6. September 2019, 18:07 »
Hallo Felli

Mein Fund ist nicht Mikroskopiert aber ein paar Fachmannen sind  per Bilder in Forum mit H. petaloides einverstanden .

Diese Pilz vorkommen schon lange zeit jedes Jahr an gleiche Standort . Am Anfang hab gemeint das um Pleurotus gehet . Wachsen direkt aus Erde an gepflegte Rasen  gleich  neben Lindenbaum und Asphaltstraße . Nur Lindenbäume sind in nähe , sieche erste Bild . Wahrscheinlich wachsen an Lindenbaumwurzeln ?
Sieche weitere Bilder von Frk , je. Bild ist aus verschiedene Jahr
Pilz Vorkommen ab ca Mitte September , wenn dieses Jahr vorkommt dan schicke ich dir Beleg
LG beli !

LG beli !


Offline Felli

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Re: Hohenbuehelia
« Antwort #5 am: 2. September 2019, 15:37 »
Servus,
Merci Hias,
Ja die Taxonomie, hatte das auch schon bei Mycobank gesehen, dass die beiden genannten Arten synonymisiert werden. Bzw. Je nach Autor was anderes darstellt. >:(

Was solls, dokumentiert ist es Ein kleines Stück fürs Herbar ist auch da,
und mal sehn, evtl. ergibt sich ja noch irgendwann was.

Grüße
Felli
@ beli : bist du dir sicher dass das auf deinen Bildern Hohenbuehelia ist ?


Offline Hias

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Re: Hohenbuehelia
« Antwort #4 am: 1. September 2019, 16:42 »
Servus Bernd,

in der Petaloides-Gruppe herrscht nach wie vor taxonomisches Chaos. Auch die neue Monografie von Consiglio ändert daran in meinen Augen nichts. Wir haben sie im Verein, du kannst sie ja mal ausleihen und versuchen zu schlüsseln.

Wenn ich mich recht entsinne, tauchen H. geogenia und petaloides nicht mehr als separate Arten auf. Die Gruppe umfasst aber 5 Arten, die ausschließlich mikroskopisch (und das schwammig) getrennt werden. Angeblich gibt es keine konstanten makroskopischen Unterschiede, was ich mir nicht recht vorstellen kann.

Ich hatte 2011 eine ähnlich kräftige Laubwald-Kollektion (Sonnenberg), die allerdings deutlich kleinere Sporen aufwies (5,7 x 3,6 im Mittel).

Eine etwas schmächtigere Kollelktion aus Klais (Bergmischwald) von Anfang August habe ich noch nicht mikroskopiert.

Grüße
Hias

Offline Felli

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Re: Hohenbuehelia
« Antwort #3 am: 30. August 2019, 12:55 »
Servus Beli,
H. petaloides hatte ich auch auf dem Schirm, der soll aber recht klein sein nur 5cm, einen deutlichen Stiel und im Hut brüchiges Fleisch so wie eine sehr dünne ( unter 0,2mm dicke) Gelschicht unter der Huthaut haben. Ausserdem passen die Sporengrößen nicht.

Grüße
Felli

Offline beli

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Re: Hohenbuehelia
« Antwort #2 am: 30. August 2019, 11:24 »
Hallo Felli

Makroskopisch dein Fund passt perfekt an Hohenbuehelia petaloides

Mein Fund zu vergleichen , nähe Lindenbaum gefunden (schon 4 Jahre ich finde dies Pilz an gleiche Ort)

LG beli !

Offline Felli

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Hohenbuehelia
« Antwort #1 am: 30. August 2019, 10:31 »
Servus,
Habe in einem Kalk-Buchenwald einen Muschelseitling entdedeckt der rein fächerförmig wuchs und mit fast 15 cm Breite doch recht stattlich war.
Nach langem hin und her bin ich der Meinung dass es sich um H. geogenia (DC ex Fr.) Singer  handelt.
Aber so richtig sicher bin ich mir nicht.
Die Sporen sind ein bisschen zu lang, ich hab 2 unterschiedliche (Metuloide) Zystiden
( auf den Lamellen:
bauchig - spindelig mit apikalen Kristallausscheidungen -
dagegen
auf der Huthaut: eher lanzettliche, längere und teils auch verbogenen oder verzweigte Zystiden)

Die Gelschicht unter der Huthaut ist dicker als 0,5mm !
Hds aus parallel liegenden Hyphen, Gel mit locker verteilten, teils korkenzieher-artig verdrehten Hyphen. Alle mit Schnallen an den Septen

Naja, schauts euch mal die Bilder an.
Bin auf eure Meinungen gespannt.
























Grüße
Felli
« Letzte Änderung: 30. August 2019, 10:41 von Felli »