Autor Thema: Nachbestimmungen zu den Münchner Vereinsexkursionen 2018  (Gelesen 125 mal)

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Offline Hias

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Re: Nachbestimmungen zu den Münchner Vereinsexkursionen 2018
« Antwort #3 am: 1. Mai 2019, 08:14 »
Ozonium habe ich keines feststellen können.

LG
Hias

Offline Christoph

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Re: Nachbestimmungen zu den Münchner Vereinsexkursionen 2018
« Antwort #2 am: 28. April 2019, 23:04 »
Servus Hias,

hatte der Corpinellus xanthothrix irgendeine Form von Ozonium ausgebildet?

Schöne Schwammerl! Und das trotz der letztjährigen Trockenheit. Und bei den Fotos fällt mir sehr deutlich auf, dass ich bei den Wanderungen gar nicht dabei war. Ich hoffe, das wird sich heuer ein bisserl ändern  ;)

Liebe Grüße,
Christoph
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(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)

Offline Hias

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Nachbestimmungen zu den Münchner Vereinsexkursionen 2018
« Antwort #1 am: 28. April 2019, 12:31 »
Servus beinand,

von den 2018er Münchner Vereinsexkursionen, bei denen ich dabei war, habe ich inzwischen einige Kollektoinen nachbestimmt. Ich trage sie hier mal zusammen. Die ausführlichen Dokumentationen sind mit den Pilznamen verlinkt.

24.06.2018 in Buchenhain
Ganz unten im Auwaldbereich an der Isar, wo Claudia den Sternschuppigen Mürbling gefunden hatte, haben wir neben E. incanum noch einen zweiten Rötling mitgenommen:

Entoloma indutoides (P.D. Orton) var. griseorubidum (Noordel.) Noordel.



Das ist eine Art, die man öfter mal in der Fröttmaninger Heide finden kann, im Wald ist sie eher selten anzutreffen.

29.07.2018 Bergwanderung im Aurachtal
Beim Aufstieg zur Benzingalm haben wir im Bergmischwald diesen ganz bereiften Risspilz gefunden:

Inocybe margaritispora (Berk.) Sacc.



02.09.2018 in Wolfratshausen

Der Tintling im Bergwald

Coprinellus xanthothrix (Romagn.) Vilgalys et al., Gelbflockiger Tintling



Der kleine Risspilz im Weidengebüsch oben beim Golfplatz:

Inocybe flocculosa (Berk.) Sacc., Flockiger Risspilz



Im selben Weidengebüsch fanden wir dieses Stummelfüßchen:

Crepidotus caspari Velen., Glatthütiges Stummelfüßchen



Samthäubchen muss man eigentlich immer mikroskopieren und meistens kommt dann was Banales dabei raus. Diese Art habe ich aber zum ersten Mal gefunden:

Conocybe microspora (Velen.) Dennis, Kleinsporiges Samthäubchen



11.11.2018 in Eurasburg

Aus dem Brombeergestrüpp haben wir diesen Glockenschüppling herausgezogen, den ich ursprünglich als Pholiotina pygmaeoaffinis identifiziert habe.

Pholiotina striipes (Cooke) Singer



Die Art unterscheidet sich makroskopisch kaum von Ph. pygmaeoaffinis und wird von einigen Autoren (z.B. Ludwig) synonymisiert, aufgrund der doch viel kleineren Sporenmaße verwende ich aber lieber diesen Namen.

Den Mürbling oben am Holzlagerplatz haben wir ja schon im Feld als Psathyrella bipellis, den Purpurnen Mürbling bestimmt:



Beste Grüße
Hias