Autor Thema: Pleurotus calyptratus  (Gelesen 187 mal)

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Online Rudi

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Re: Pleurotus calyptratus
« Antwort #3 am: 9. April 2019, 23:40 »
Servus Werner (und co)

Den beschleierten hab ich heuer bis heute wieder mal vergeblich gesucht. Endlich war er da, leider nur als Naturexsikkate. Vorschriftsmäßig an totem Pappelholz und durch die bis 15y langen Sporen gut zu entschleiern.
Hier in Mainfranken gibts den fast jedes Jahr:
http://wp.markones.de/pilzgalerie/beschleierter-seitling/
Ich häng noch ein Leichenbild von heute an.

LG Rudi
Medicus curat, natura sanat (Während der Arzt kuriert, heilt die Natur-auch ihn)

Offline Christoph

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Re: Pleurotus calyptratus
« Antwort #2 am: 6. April 2019, 21:07 »
Servus Werner,

cooler Fund, wow! Danke für's Zeigen!

An scheenan Gruaß,
Christoph
Argentum atque aurum facile est laenamque togamque mittere, boletos mittere difficile est
(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)

Offline Werner E.

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Pleurotus calyptratus
« Antwort #1 am: 6. April 2019, 19:03 »
Servus beinand,

ich war heut im Notzinger Moos bei Hallbergmoos unterwegs. Ein mykologisch sehr interessanter Birken-Bruchwald, den ich noch öfter aufsuchen werde.
Der Beschleierte (Espen-)Seitling, Pleurotus calyptratus wuchs vorschriftsmäßig an einem querliegenden berindeten Espenstamm in ca 1m Höhe, weshalb leider kein Standortfoto möglich war.
Ich kannte den durch sein Teilvelum auffälligen P. calyptratus natürlich aus der Literatur, war aber trotzdem sehr überrascht, weil er in Farbe und Form P. ostreatus sehr ähnlich ist, für den ich ihn vor der Begutachtung der Unterseite auch hielt.
Der größere Fruchtkörper misst immerhin 8cm.
Ein völlig unerwarteter Erstfund für mich.
P. calyptratus ist in nach der Deutschlandkartierung im Münchner Raum und auch in Oberbayern noch nicht vertreten.
An liabn Gruaß,
Werner



« Letzte Änderung: 6. April 2019, 19:06 von Werner E. »