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Ramaria spec. vom 06.09.2010 NSG Blutsee bei Würzburg

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Josef:
Tja lieber Rudi,

50 cm im Umkreis sagt erstmal noch gar nichts.
Schau mal das Bild von R. gracilis und R. flaccida an, da passt keine Handbreite dazwischen.
Gleiches kenne ich auch von R. largentii und R. mairei, die beiden wuchsen ebenso direkt nebeneinander.

Dein Fund kann die selbe Art wie jehne von Hartmut sein, muss es aber nicht.

Herzliche Grüße, Josef

Rudi:
Servus und dankeschön, lieber Josef,

Meine Bilder stammen vom selben Standort(höchstens 50cm Umkreis um Hartmuts Fund).
>Mikrodaten hab ich leider keine

LG Rudi

Josef:
Servus Hartmut, Rudi und Christoph,

die Ramaria von Hartmut könnte tatsächlich Ramaria longispora sein (ohne Schnallen?), das Aussehen und die Sporen sprechen schon sehr dafür.
Und warum sollte R. longispora nicht auch im Buchenwald vorkommen? Jedenfalls wachsen R. mairai, R. bataillei, R. sanguinea auch im Bergnadelwald sowie in wärmebegünstigten Zonen in Laubwälder bei Buchen.

Bei Rudis Ramaria kann ich nicht sagen was das ist, da fehlen auch die Mikroangaben.
Hinweis: wenn Ramarien geblitzt werden bekommen sie manchmal einen rosa Farbton in den Ästen.

Es ist schwierig Ramarien anhand von Bildern zu beurteilen, wichtig sind dazu alle Mikrodaten und auch die Makrodaten die wir mit den Augen sehen.

Beste Grüße, Josef

Christoph:
Servus Hartmut und Rudi,

das Habitat wäre da schon sehr ungewöhnlich... Hier ein Foto von Ramaria longispora aus dem Jahr 2017 (Kärnten, Knappenberg, Bergnadelwald mit Fichten und Lärchen) zum Vergleich:



Liebe Grüße,
Christoph

Rudi:
Lieber Hartmut (und Mitleser)

Hier noch ein paar Bilder von diesem Standort, die sind allerdings am 9.8.09 aufgenommen...
Am 6.9.10 war ich im Bayerwald- hast du dort heimlich gewildert??
Farblich könnte es schon hinhauen, die lachsrosa Töne in den Ästen mit den gelben Spitzen hat Josef beschrieben...

LG Rudi

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