Autor Thema: Tricholoma fucatum  (Gelesen 2794 mal)

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Offline Peter

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  • DGfM-Landeskoordinator BY Kartierung/Naturschutz
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Re: Tricholoma fucatum
« Antwort #2 am: 22. Februar 2009, 17:42 »
Grüß dich Hias,

makroskopisch, phänologisch und vom Biotop her sind unsere beiden Aufsammlungen wie eineiige Zwillinge.



Die Mikros habe ich derzeit nicht griffbereit, da der Beleg vermutlich schon im Vereinsherbar oder dessen Vorzimmer schlummert.

Servus, Peter

« Letzte Änderung: 22. Februar 2009, 17:44 von Peter »
"Seit Millionen Jahren haben unzählige Organismen auf unserer Erde gelernt, im Einklang mit der Natur zu leben. Es gibt nur eine Ausnahme: Der Mensch."

Offline Hias

  • Beiträge: 117
Tricholoma fucatum
« Antwort #1 am: 22. Februar 2009, 16:44 »
Servus Leute,

diese Schlankstieligen Bronzeritterlinge (wie Gröger sie getauft hat) fand ich am 25. August im Mangfallgebirge bei Tanne und Buche:







Wenn man M. Bon folgt, dann handelt es sich um T. subglobisporum, das in der Online-Kartierung mit T.fucatum ss. Bres.,Sacc. synonymisiert ist. Meine Frage zur Kartierung richtet sich an Peter K., der zwei Tage vor mir im Ammergebirge wohl sowas Ähnliches gefunden und als T. fucatum ss. Moser kartiert hat. Hatte dein T. fucatum so winzige Sporen (nur 4,5-5 lang), wie Moser 1983 angibt? Oder was hat's mit dieser Art auf sich bzw. wie unterscheidet sie sich von meiner? Die Sporenmaße meiner Aufsammlung liegen mit 6,7 x 5,5 (6-7,5 x 5-6), Q=1,22 im Intervall, das die Funga Nordica angibt.

Bei meinem Fund fielen mir außerdem die irregulären Cheilozystiden auf, die wohl nicht konstant vorkommen, da muss ich noch bei Riva oder Bon nachlesen. Oder in der MycBav 7 (2005), dort hat der Zitzmann Helmut was über die Art geschrieben.

Cheilozystiden in KOH:




Eine ausführliche Beschreibung findet ihr hier.

Grüße
Hias