Autor Thema: Kleiner Vorgeschmack zur Bayerntagung in Simbach a. Inn  (Gelesen 2391 mal)

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Offline Peter

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....und sie wachsen weiter
« Antwort #3 am: 4. August 2014, 19:39 »
üppig, denn es dampfelt sehr schön zwischen Passau und München ;D

heute habe ich die gleichen Fruchtkörpergruppen, wie letzte Woche aufgesucht und abgelichtet:

 





nun haben die Fruchtkörper die typischen Farben.



auch H. ferrugineum wächst munter weiter.





und die Rosenrote Koralle wird erwachsen.

Das wird ein richtig guter Pilzsommer in Bayern :o

LG, Peter


« Letzte Änderung: 4. August 2014, 19:47 von Peter »
"Seit Millionen Jahren haben unzählige Organismen auf unserer Erde gelernt, im Einklang mit der Natur zu leben. Es gibt nur eine Ausnahme: Der Mensch."

Offline gabikob

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Re: Kleiner Vorgeschmack zur Bayerntagung in Simbach a. Inn
« Antwort #2 am: 28. Juli 2014, 22:50 »
Hallo,
das macht Lust auf mehr.:-)))

..und dann auch noch der Eröffnungsvortrag von Prof. Reichholf, echt ein Küller.
Da kann man doch garnicht anders als zur Tagung kommen:-)

Danke!
LG
Gabriele
« Letzte Änderung: 29. Juli 2014, 21:04 von gabikob »

Offline Peter

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Kleiner Vorgeschmack zur Bayerntagung in Simbach a. Inn
« Antwort #1 am: 28. Juli 2014, 17:47 »
Hallo Zusammen,

ich habe heute eines der Exkursionsgebiete besucht, den Neuburger Wald bei Passau, der mit seinen Innleitenwäldern (Eichen-Hainbuchenmischwälder) auf 300 m NN sehr viele mykologische Besonderheiten enthält.



Ramaria subbotrytis scheint die wärmebegünstigte Lage sehr gut zu gefallen.
Sicherlich eine der schönsten europäischen Korallenarten.



Xerocomus depilatus habe ich bislang nur als Einzelexemplar und stets bei Hainbuchen gefunden.



Für mich ein absolutes Highlight und in BY als RL1 eingestuft ist Phellodon connatus = melaleucus
Da bei diesen recht jungen (aber reifen) Exemplaren kaum schwarze Töne vorhanden waren, gab die grüne KOH-Reaktion auf der Trama den Ausschlag für die Bestimmung.



In 2 1/2 Wochen zur Exkursion sind hoffentlich die typischen Farbkombinationen zu sehen.

Dann konnte ich mich noch über einen weiteren Lebenserstfund freuen: Hydnellum ferrugineum



Den scharfen "Doppelgänger", H. peckii, habe ich in Oberbayern schon relativ oft gefunden. Für die milde, nach Mehl riechende Art muss man wohl in kalkärmere und wärmebegünstigte Biotope.



Beste Grüße, Peter


« Letzte Änderung: 28. Juli 2014, 18:03 von Peter »
"Seit Millionen Jahren haben unzählige Organismen auf unserer Erde gelernt, im Einklang mit der Natur zu leben. Es gibt nur eine Ausnahme: Der Mensch."