Autor Thema: Funtensee-Workshop 2011 - Der Aufstieg  (Gelesen 2757 mal)

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Offline Helmut

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Re: Funtensee-Workshop 2011 - Der Aufstieg
« Antwort #3 am: 11. Januar 2012, 19:30 »
Servus Hias,

es wird noch besser in Teil 2. Und weil's so schön war, möchte ich heuer wieder in den alpinen Bereich. Das Wetter da oben kann natürlich auch ganz anders sein. Da muss man einfach auf Gück hoffen.

Gruß

Helmut

Offline Hias

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Re: Funtensee-Workshop 2011 - Der Aufstieg
« Antwort #2 am: 10. Januar 2012, 08:22 »
Servus Helmut,

des is ja seelische Grausamkeit - sowas bei dem Sauwetter mitanschaun zu müssen. Zumal, wenn man nicht dabei sein konnte (seufz).

Grüße
Hias

Offline Helmut

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Funtensee-Workshop 2011 - Der Aufstieg
« Antwort #1 am: 9. Januar 2012, 22:35 »
Liebe Freunde der Alpenpilze,

da bisher noch niemand einen Thread eröffnet hat zum folgenden Thema will ich mal den Anfang machen. Im Anschluss an die Bayerische Mykologische Tagung Berchtesgaden ging es mit 12 Teilnehmern noch zu einem „Workshop Alpine Pilze“ auf den Funtensee. Auf dem Foto fehlt nur der Fotograf (=Autor dieser Zeilen). Wenn man nicht gerade Beziehungen zu den Helikopter-Piloten hat, die das Kärlingerhaus mit Material und Proviant versorgen, geht es da nur zu Fuß hin, 1000 Meter nach oben, zwischen 3,5 und viel mehr Stunden. Und es gingen alle mit – auch mit über 70 Jahren, mit über 100 kg (geschätzt  ;)) oder mit steifem Bein. Respekt! Der älteste Übernachtungsgast auf der Hütte war übrigens 86 (kein Teilnehmer der Tagung).

Das Hüttenleben ist eine ganz eigene Erfahrung. Die Gerüche des Trockenraumes und des davor befindlichen Flures (da wo die Bergschuhe stehen) sind ebenso gewöhnungsbedürftig wie das Schlafen mit mehreren Kollegen in einem Mehrbett-Raum. Die unterschiedlichen Schnarchvarianten sind schon erstaunlich.

Aber wir hatten ein Bergwetter wie man es sich nur wünschen kann: Sonne, Wärme und wenig Wind. In einem derart verregneten Sommer am „kältesten Ort Deutschlands“ konnten wir die beiden Abende bis etwa 22 Uhr im Freien sitzen.  Das Essen war gut und reichlich, das erste Bier nach dem Aufstieg war eines der besten, die ich bisher getrunken hatte (zumindest gefühlt) und dementsprechend gut war die Stimmung. Bereits beim Aufstieg gab es die eine oder andere interessante Art zu finden. Wer davon noch nicht genug hatte, machte sich am selben Tag schon auf zu einer ersten kurzen Erkundung der Umgebung, auch der Schreiber dieser Zeilen.

Mehr dazu demnächst.

Gruß

Helmut