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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze 2018
« Letzter Beitrag von Rudi am 14. August 2018, 23:21 »
Noch was von heute:

Ganoderma pfeifferi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Julipilze 18
« Letzter Beitrag von Rudi am 14. August 2018, 22:32 »
 ;D 8) :-*
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze 2018
« Letzter Beitrag von Rudi am 14. August 2018, 21:39 »
Schön, dass die Monatspilze gedeihen!
Besser, als die Schwammerl im Wald.
Wenn man sich nicht verschrecken lässt, gibts dann doch noch a bisserl was weit verstreutes.
Manches ist sogar was richtig schönes. Bei dem Wetter freuen mich aber auch die Schätze aus anderen Reichen...

LG Rudi

Verbesserung zum vorletzten Bild "Wildbiene":
Das ist eine Schwebfliege aus der Gattung Eristalis, die Pflanze das Sumpfherzblatt (Parnassia palustris)
Danke, Peter Püwert!
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Julipilze 18
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 14. August 2018, 21:28 »
Hallo Rudi,

war es bei Euch heute so heiß?  ;D
Ich wußte gar nicht, dass Encoelia glaberrima ganze Äste ausbilden kann...
Was eine Ochsenente ist, musste ich erst googlen, siehe hier https://www.corona-net.de/Quietscheenten/Ochsen-Ente-braun-design-by-LILALU.html ... ich hätte den Pilz auf Deinem Foto glatt für einen Leberreischling gehalten  :P

Herzliche Grüße vom Hochsträß, wo es gestern tatsächlich 1,5 Liter/qm geregnet hat – Rika
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Julipilze 18
« Letzter Beitrag von Rudi am 14. August 2018, 20:14 »
Hier gibts noch einen Nachschlag zu den subalpinen Julipilzen.

Bei dem Asco am Ast von Encoelia glaberrima hat mir Ingo Wagner den Namen verraten: Pezicula carpinea. Danke!

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze 2018
« Letzter Beitrag von Hias am 13. August 2018, 10:08 »
Terrestrisch und an feuchten Stellen wächst ganz gerne P. nanus.
Müsste man aber auf jeden Fall mikroskopieren.

Grüße
Hias
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze 2018
« Letzter Beitrag von Älbler am 13. August 2018, 07:31 »
Hallo Rika,

stelle mal ein Mikrofoto von der Huthaut deines Dachpilzes ein. Ein Skalpschnitt reicht!
Das könnte auch ein anderer als P. phlebophorus sein.

Viele Grüße
Christian
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Expertenforum Mykologie / Borstiger Becherling?
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 13. August 2018, 01:06 »
Hallo miteinander!

In Ergänzung zu dem Augustpilze-Thread (http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1781.new.html#9) hier noch weitere Infos + Bilder. Ich kopiere mal die Beschreibung hierher:

Wie versprochen, hier der zweite Teil meiner Uffinger Funde vom 5.8.18. Auch dort war/ist es sehr trocken, so dass dieses moorwasserführende Bächlein fast ausgetrocknet war. Das hatte den unschlagbaren Vorteil, dass ich es stellenweise mit normalem Schuhwerk betreten konnte – sonst hätte ich diese Pilze (fast) alle nicht gesehen.

(2) An verschiedenen Stellen wuchsen gesellig diese borstigen Becherlinge, die aber m.E.n. nicht Humaria hemisphaerica sind. Sie sind extrem fest, wie ein dünnerer Fingernagel, und können reif völlig ausgebreitet sein. Weitere Bilder kommen in einen gesonderten Thread, es gibt davon Exsikkate.


Standort:
Dieses Bächlein befindet sich auf 655 mNN, Luftlinie 7 km nordwestlich von Uffing am Staffelsee/Obb. bei Hechenrain gelegen. Das Wasser ist zwar moorig braun, aber im Untergrund ist Nagelfluh, wie man auch an den Kieseln im Bachbett erkennt. Ich denke, die Uferböschung, in der die Becher wachsen, ist eher ziemlich basisch. Auf dem Habitatfoto sieht man, dass die Uferböschung senkrecht, z.T. auch unterspült als Überhang ausgebildet ist. In diesen versteckten und immer feuchten Bereichen leben diese Becher auf der bloßen Erde! Holz scheinen sie nicht zu brauchen. Zum Fotografieren musste der Kopf annähernd auf Höhe des Bachbettgrunds 8) Vielleicht ist diese Art deswegen nicht soo bekannt. 



Beschreibung:
Im Prinzip sehen sie aus wie der Halbkugelige Borstenbecher Humaria hemisphaerica – Farbe, Borsten, Apothecien nur ein bisschen kleiner... ABER es gibt zwei gravierende Unterschiede (siehe auch oben):
Das ganze Apothecium ist ungewöhnlich hart – egal ob jung oder alt, man könnte damit ein Loch in die Erde graben. Trotzdem sind sie beim Trocknen noch erheblich geschrumpft.
Jung sind die Apos flachschüsselig (nicht kugelig! siehe 3. Pilzbild) mit braunen Randhaaren, dann werden sie entweder blasenförmig oder pokalförmig (ähnlich reifen Teuerlingen), dann weitet sich der Rand immer mehr – im Alter sind die Apos flach ausgebreitet und dann max. 2,5 cm breit.

Nun bin ich gespannt auf Eure Meinungen zu diesen harten Bechern, gerne auch Tipps, was ich speziell mikroskopieren könnte, um ihrer Bestimmung näher zu kommen.

Viele Grüße – Rika













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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze 2018
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 13. August 2018, 00:03 »
Hallo Gernot,

vielen Dank für Deine hilfreichen Gedanken!

Von der Nr. (2) stelle ich gleich noch ein paar Bilder in einen neuen Beitrag.

(3) Mit der Scutellinia hast Du Recht und ich nicht genau hingeschaut: die Haare sind zahlreich und relativ kurz, was in Zusammenhang mit Substrat Holz wohl zu Sc. crinita führen dürfte. Ich hab´ das schärfste Bild noch mal überarbeitet – Haarlänge eher 0,3 mm.

(4) Miladina lecithina sieht sehr gut aus – makroskopisch wie auch vom Habitat her. Mikros sind ja leider nicht möglich, weil ich nicht dran gekommen bin.

(5) Ja, ein Pluteus würde die freien + rosanen Lamellen erklären. Dass die Huthaut im Zentrum so schrumpelig/runzelig ist, habe ich erst auf der Vergrößerung gesehen – passt auch dazu. Mit diesen Zwerg-Dachpilzen hatte ich bisher keinen persönlichen Kontakt. Könnte es vielleicht der Runzelige Zwerg-Dachpilz Pluteus phlebophorus sein?

(6) Cortinarien: Bei den vertrockneten Teilen (1. Beitrag, Nr. 2) kann ich mir (inzwischen) einen Spitzgebuckelten Raukopf gut vorstellen. Ich hatte zuvor Cortinarius casimiri im Kopf wg. dem kräftigen Buckel und genatterten Stiel, aber wenn der eintrocknet, müsste er viel kleiner/zierlicher werden. Das muss schon was Stabileres gewesen sein. Bei den fast frischen vom neuen Beitrag (6) fehlt mir eigentlich der Buckel – oder haben den die Maden eingeebnet (siehe das Loch im Hut)? Ich hatte vor Ort einen intensiven Geruchstest gemacht, weil ich eigentlich an C. callisteus oder C. limonius gedacht hatte. Heiße Lokomotive = C. callisteus?! Ein Stück vom Hut habe ich getrocknet – kann ich damit was eindeutig verifizieren?

Viele Grüße – Rika
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze 2018
« Letzter Beitrag von Gernot am 12. August 2018, 20:13 »
Servus, Rika,

schöne Ascofotos, gerne mehr davon. :D Ein paar Gedanken dazu:

(1) Die Reichhaltigkeit des Velums kann sehr variabel sein, insofern hat dieses Merkmal wohl keinen taxonomischen Wert. Genetische Untersuchungen sind mir aber nicht bekannt…

(2) Bin auf die weiteren Fotos gespannt.

(3) Ich sehe keine langen Randhaare auf deinen Aufnahmen, weshalb ich S. scutellata ausschließen würde (S. crinita ist übrigens deutlich häufiger).

(4) Wahrscheinlich Miladina lecithina.

(5) Wohl ein Dachpilz.

(6) Ich vermute ja, dass dein "Gürtelfuß spec." aus dem ersten Beitrag Cortinarius rubellus ist, und es würde mich nicht wundern, wenn du uns hier wieder einen solchen zeigst.

Schöne Grüße
Gernot
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