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Expertenforum Mykologie / Re: Der Dacrymyces-Thread - alles rund um Gallerttränen
« Letzter Beitrag von Rudi am 16. April 2018, 22:14 »
Hallo Christoph und Pablo,

Hier hab ich auch eine fränkische Guepiniopsis buccina (vom letzten Jahr), ein Pfifferlingsbecher...
der war recht zäh- kaugummiartig

LG Rudi
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Servus Gernot,

danke für den Link! Ich hatte auch den Artikel übersehen, da ich mich nicht mehr mir Daedaleopsis beschäftigt hatte.  ;)

Servus Pablo,

ich war/bin mir auch sicher, Daedaleopsis tricolor sicher im Gelände ansprechen zu können - abgesehen von Daedaleopsis septentrionalis, die ja irgendwie sehr ähnlich ist (weniger Rot im Hut?).
Insofern trenne ich die beiden Taxa sicherlich weiter, dann aber eben auf Varietätsebene als Daedaleopsis confragosa var. confragosa vs. Daedaleopsis confragosa var. tricolor (ist halt etwas umständlicher, weil länger).
Klar kann die DNA irren - es gibt ja Fälle von klar getrennten Arten mit identischer ITS. Wenn aber unterschiedliche Genloci eine nicht klare Trennung belegen und anatomisch nichts gehen sollte, dann gibt mir das durchaus zu denken. Die Ökologie bleibt dann trotzdem interessant. Funde von lamelligen Daedaleopsis (äh, wie lautet da der Plural?) an Substraten wie Buche würde ich aber sehr genau ansehen (Daedaleopsis septentrionalis? - der Artrang hat sich bestätigt, wobei der durch die Kreuzungstests ja schon gesichert war), solche an Birke auf alle Fälle (typisches Substrat für D. septentrionalis). Da kann man dann ja mal die ITS ansehen lassen...

Liebe Grüße euch beiden,
Christoph
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Expertenforum Mykologie / Re: Der Dacrymyces-Thread - alles rund um Gallerttränen
« Letzter Beitrag von Christoph am 16. April 2018, 21:29 »
Servus Pablo,

die Gattungskonzepte sind im Moment eh unklar. Man muss da entweder alles in eine große Gattung schmeißen oder aber einige kleine Gattungen definieren. Dann wird Dacrymyces s.str. recht klein und sehr übersichtlich. Letzten Endes ist das ja allgemein Trend...

Genau wie du selbst anmerkst, spricht bei dem fränkischen Pilz die Form und die weiße Außenseite gegen Guepiniopsis. Ditiola passt da besser - statt becherartig konkav ist der Fruchtkörper konvex-kopfig. Es war auch auffällig, dass das Köpfchen bereits begann, hohl zu werden. Die Hyphen lösen sich dort im Fleisch auf und bilden dann nur noch eine Gelmasse. Schneidet man den Fruchtkörper auf, fließt die Gelmasse aus und es bleibt ein Hohlraum. Ich hab das nur blöderweise nicht fotografiert.

Liebe Grüße,
Christoph

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Plattform für Pilzfreunde / Re: Enteridium lycoperdon
« Letzter Beitrag von Christoph am 16. April 2018, 21:23 »
Servus Michi,

wunderbar, das Bleigrau kommt gut zur Geltung - damit ist Enteridium lycoperdon klar.

Liebe Grüße,
Christoph
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Hallo, Christoph & Gernot!

Huch, na so was. Diese beiden Untersuchungen gingen an mir bisher auch vorbei. Interessant, da werde ich wohl auch ein wenig umdenken müssen. Das Substrat hatte ich nie so ganz ernst genommen (die var. tricolor kenne ich auch an Rotbuche zB), aber im Gesamtbild bestehend aus Fruchtkörperhabitus, Farbverläufen und Gestalt des Hymenophors meinte ich die beiden zumindest in 95% aller Kollektionen sicher trennen zu können. Da sind einige andere Pilze wesentlich schwieriger sauber zu trennen, die allerdings doch recht sicher unterschiedliche Arten darstellen.

Also werde ich wohl auch in Zukunft mindestens die beiden Varietäten getrennt auffassen und auch so festhalten. Manchmal ist die Genetik auch nicht der allerletzte Schluss. Und wenn eine Art durchaus mehrere Sequenzen haben kann, warum dann auch nicht mehrere Arten die selbe Sequenz?  ;)


LG; Pablo.
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Expertenforum Mykologie / Re: Der Dacrymyces-Thread - alles rund um Gallerttränen
« Letzter Beitrag von Beorn am 16. April 2018, 19:51 »
Hallo, Christoph!

Kann man da eine Guepiniopsis ausschließen?
Sofern man denn die beiden Gattungen (Ditiola / Guepiniopsis) überhaupt sauber trennen kann...

So eine gewisse Ähnlichkeit haben die mit Guepiniopsis bucccina (und die anderen Arten der Gattung kenne ich nicht), wenn auch wohl etwas weniger "behaart" an der Außenseite für so junge Fruchtkörper (ist aber schwer zu erkennen) und der Hauptpunkt dürfte dann die Form sein, weil Guepiniopsis buccina (andere Arten der Gattung auch?) schon jung apikal eingedrückt sind? Also mit Vertiefung, wie auf dem folgenden Bild?


LG; Pablo.
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Entiridium lycoperdon
« Letzter Beitrag von PilzMichi am 16. April 2018, 18:52 »
Hier das Bild innen:
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Plattform für Pilzfreunde / Entiridium lycoperdon
« Letzter Beitrag von PilzMichi am 16. April 2018, 18:50 »
Update: in 24 Stunde hat sich das Ding ganz schön verändert...
Sorry für das unscharfe Bild, wie es innen aussieht...fühlt sich an wie Nutella 😂
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Servus,

in dem Zusammenhang möchte ich auch noch auf die Arbeit von Mentrida et al. (2015) hinweisen, in der die Ergebnisse von Koukol et al. (2014) bestätigt werden (allerdings wurde hier ausschließlich ITS sequenziert).

Schöne Grüße
Gernot
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Pilzberater und PSV / Re: Galerina marginata in der Literatur
« Letzter Beitrag von Christoph am 16. April 2018, 00:21 »
Servus Roland,

aber gerne doch... ich finde es auch historisch interessant, wie damals das Wissen um Vergiftungen aussah.

Liebe Grüße,
Christoph

(und schwupps - schon ist das Thema hier gelandet)  :)
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