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Plattform für Pilzfreunde / Re: Maipilze 18
« Letzter Beitrag von Christoph am 16. Mai 2018, 19:44 »
Servus Rika,

ich kann mich da Pablo nur anschließen - phantastische Fotos! Und auch ich kann nur sagen, dass ich Bactridium flavum noch nicht (bewusst) gesehen habe - und ich schaue mir durchaus auch "sowas" an.  ;)

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Maipilze 18
« Letzter Beitrag von Beorn am 16. Mai 2018, 18:30 »
Hallo, Rika!

Phantastische Fotos. Insbesondere die Auflicht - Sporenbilder von Bactridium flavum sind hervorragend. Stereolupe oder Mikroskop? bei mir werden die mit beidem nicht so brilliant.
Und den Pilz habe ich selbst noch nicht gefunden. Wenn ich solche goldgelben Flauschknubbel untersucht habe, kam bisher bei mir immer Haplotrichum aureum (Botryobasidium aureum) raus.


LG, Pablo.
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Metamorphose eines Morchelwalds
« Letzter Beitrag von Beorn am 16. Mai 2018, 18:27 »
Hallo, Christoph!

Das sieht wirklich bedauernswert aus. Ähnliche Ansichten kenne ich auch aus dieser Gegend, wenn auch meistens nicht ganz so schlimm.
Der Grund ist, daß die Qualität des Holzes durch den Befall von Hymenoscyphus fraxineus leidet, wenn sich die Infektion ausbreitet. Darum werden in den letzten Jahren massiv eschen gefällt, um den ertrag noch auf die Bankkonten zu bringen. Teils dient auch die Lüge, daß man durch das Umschlagen von befallenen Bestönden die Art schützen wolle, um auch Bestände in Landschafts- und Naturschutzgebieten noch schnell wirtschaftlich nutzen zu können.
Schade, aber die Wirtschaft hat hier klar Vorrang vor dem Naturschutz. Insbesondere dann, wenn man sich dabei noch auf die Märchen vom "Killerpilz" berufen kann. Denn daß in der Realität jeder lebendige Baum (ob vefallen oder nicht) für den Fortbestand und die Entwicklung der Art wichtiger ist, als jeder gefällte, das wird halt nicht so gerne erwähnt.
Was hiermit erledigt wäre, vielleicht lesen es ein paar Leute, und ein paar mehr wissen, warum es den Eschen wirklich an den Kragen geht. Nämlich wegen dem Profit, nicht wegen dem Pilz.


LG, Pablo.
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Wie bindet man Bilder im Forum ein?
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 16. Mai 2018, 12:44 »
... noch einfacher geht´s, wenn man beim Editieren den 1. Ikon "Bild einfügen" in der zweiten Reihe anklickt – dann steht der Cursor bereits in der Mitte zwischen den eckigen Klammern, und man muss nur noch mit copy & paste die Bildadresse einfügen.

Wenn man die Bilder in der ursprünglich hochgeladenen Reihenfolge in den Beitrag laden, so ist Christophs Tipp (ganze Zeile kopieren + vervielfältigen und jeweils die Nr. +2 verändern) am schnellsten. Will ich die Reihenfolge verändern oder nicht alle Bilder einbinden, mache ich immer einen zweiten Tab auf und hole von dort die Bildadresse.

Viele Grüße – Rika
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Maipilze 18 – Bactridium flavum
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 15. Mai 2018, 21:42 »
Hallo miteinander!

Die Trockenheit ist weiterhin verheerend (heute 2 Liter Niederschlag, vorgestern 5 Liter) – meine "Morchel"funde 2018 waren 2 Speisemorcheln, 2 Morchelbecherlinge und eine Rindenmulch-Spitzmorchel (da waren vermutlich die Büsche gewässert worden) an 3 verschiedenen Standorten.

Rudis Hinweis folgend begab ich mich letzten Freitag in ein Hangquellgebiet am Ulmer Hochsträß: immerhin viele Maiglöckchen, ein paar Orchideen, aber weiterhin kaum Pilze. Erst einen besonders hübschen und dann eine Aufforderung, den Zweiten endlich mal in Bayern zu kartieren (kleines Portrait), abschließend die Orchideen.





Könnte Ihr Bayern mir erklären, wieso Bactridium flavum bei Euch bisher weder bei Pilze-Deutschland noch bei Pilze-Ammersee kartiert sind? Das darf doch nicht wahr sein... Hier mein Hochsträß-2.-Fund auf rund 600 mNN, Untergrund Kalk, finalmorscher Laubholzstamm. Diese Sporen-Kügelchen haben einen Ø bis 1 mm, habe sie aber schon mit 2-3 mm gefunden, also gar nicht soo klein. Die Mikro-Aufnahmen sind alle nur 20x bzw. 80x, weil diese Konidio-Sporen dermaßen groß sind (bis 200 µm), tlw. in Wasser und alles ohne Deckglas.


















Die Vogel-Nestwurz beginnt gerade zu blühen; das Zweiblatt versteckt sich zwischen den Maiglöckchen.







Viele Grüße – Rika
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Expertenforum Mykologie / Re: Alpine Pilze - Sammelthread
« Letzter Beitrag von Christoph am 15. Mai 2018, 00:06 »
Servus Helmut,

ich habe meine Infos zu Russula nana vs. Russula grisecens sowie zur Benamsung von Russula laccata aus der aktuellen Publikation von Pidlich-Aigner H (2018 "2017"): Bemerkenswerte Russula-Funde aus Ostösterreich  16:  Sektion Russula, Teil  I.  Österr. Z. Pilzk. 26: 117-267.

Pidlich-Aigner (2018) bezieht sich da auf Studien von Felix Hampe & Ursula Eberhard, teils in Helga Marxmüllers Russula-Werk, teils wohl auch aus anderen Publikationen (müsste ich nochmal nachlesen). Kollektionen von "Russula nana" mit grauendem Stiel sind da sicher interessant. Wer weiß, wie viele Kollektionen fehlbestimmt wurden und ob nicht auch Russula nana s.str. mal grauen darf?!

Was Russula laccata angeht, ist Russula norvegica als Name eh weg, da ungültig (kein Typus angegeben). Russula alpigenes diskutiert Pidlich-Aigner ebenfalls und kommt zum Schluss, dass da oben Russula laccata wächst. Das deckt sich mit dem, was mir Helga Marxmüller persönlich zu den unten von mir gezeigten Russulen sagte - ich hatte sie als Russula norvegica bestimmt und erhielt von ihr die Information, dass das Russula laccata sei.

Russula delica habe ich so weit oben noch nicht gefunden. Auch spannend! Die Mikros waren typisch (Sporenmaße/-form und Ornament)?

Liebe Grüße,
Christoph
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Expertenforum Mykologie / Re: Alpine Pilze - Sammelthread
« Letzter Beitrag von Helmut am 14. Mai 2018, 20:23 »
... und gleich noch ein interessanter Täubling: Gefunden auf über 2000m über Kalk auf österreichischer Seite. Zuerst dachte ich, das muss was Besonderes sein und leicht bestimmbar. Einer aus der delica-Verwandtschaft. Und was musste ich dann feststellen: R. delica selbst kommt bis in die alpine Zone vor! Also wenn's nicht wieder genetisch zu trennen ist ...

Gruß Helmut
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Expertenforum Mykologie / Re: Alpine Pilze - Sammelthread
« Letzter Beitrag von Helmut am 14. Mai 2018, 20:08 »
Servus Christoph,

Russula nana scheint ein bodenvager Ubiquist zu sein im alpinen Bereich, den ich praktisch überall finde. Wenn der Unterschied zu grisescens nur in einem leichten Grauen liegt, wird's schwierig. Bei meinen Kollektionen neigten ältere Frk. gerne zu leichtem Grauen, die jüngeren zeigten dies noch nicht. Zum Glück habe ich Exsikkate. Stelle ich gerne zur Verfügung. Ist da schon was publiziert zu den DNA-Ergebnissen?

Auch bei R. laccata gibt's in der Lit. unterschiedliche Ansichten zu Synonymien, z. B. zu norvegica oder alpigenes. Aber auch da kann ich einige Exsikkate bei Bedarf zur Verfügung stellen. Zwei Fotos hänge ich mal an von den beiden Arten.

Gruß Helmut
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Servus beinand,

ich möchte auch hier auf unser Kartierungswochenende hinweisen, das uns auch nach Rothschwaig führen wird: http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1747.0.html

Liebe Grüße,
Christoph
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Liebe PilzfreundInnen,

am 2./3. Juni 2018 findet im Naturwaldreservat Seeholz (am Ammersee) und in der Rothschwaiger Lichtung (Lkr. Fürstenfeldbruck) ein Kartierungswochenende des Vereins für Pilzkunde München und der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft statt. Nähere Informationen sind in dem angehängten Word-Dokument zu finden.

Beide Flächen sind ausßerordentlich spannend und wertvoll. Zu Rothschwaig gibt es hier einen eigenen Thread: http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1552.0.html
Das Seeholz ist aufgrund seines Artenreichtums ohnehin sehr bekannt.

Näheres zu den Exkursionsgebieten aber auch im Anhang.

Ich hatte mir bereits Sorgen wegen des Wassermangels gemacht, aber hier regnet es nun schon den ganzen Abend und das soll sich die Woche fortsetzen. Insofern ist hoffentlich die Trockenperiode erstmal vorbei und wir werden doch einige Pilzarten finden können.

Liebe Grüße,
Christoph

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