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Hallo Christoph,
heute war ich extra an meinen beiden individuenreichsten Fundorten, beide existieren nicht mehr (Stadtverschönerung und Forstarbeiten). Ich bleibe aber am Ball, habe da noch einige Stellen im Auge.
LG Peter P.
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Hallo in die Runde,
da staun' ich aber über diese aktuelle Meldung, und auch noch aus einer DGfM- Veranstaltung.
Wird eigentlich irgendwann einmal die Fundliste ausgewertet, die fast 500 Arten enthält, die Funde fast nur den NP betrafen,
die Veranstaltung eine der BMG war, aber schon 2016. Da wäre bestimmt auch Interessantes dabei.
Zeitlarn steht ja auch schon wieder an.
HG Peter P.
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Servus beinand,

in einer Pressemitteilung hat der Nationalpark Bayerischer Wald von zwei Erstnachweisen seltener Porlinge für Bayern berichtet: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/detailansicht.htm?tid=812145

Es handelt sich im Antrodiella niemelaei und um Skeletocutis stellae:


Der Pilz Antrodiella niemelaei wächst auf abgestorbenen Weidenästen. (Foto: Dr. Matthias Theiß)


Skeletocutis stellae hingegen braucht alte Tannenstämme. (Foto: Peter Karasch/Nationalpark Bayerischer Wald)

Gefunden wurden die beiden Arten im Rahmen des Citizen Science-Projekts im Nationalpark Bayerischer Wald.

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze
« Letzter Beitrag von Christoph am Gestern um 21:10 »
Servus Rudi...

Zitat
Panther gabs heuer ziemlich viele.
Zeitweise waren sie rund um den Blutsee die häufigsten Amaniten.

Das glaube ich dir gerne  ;). In meiner Heimatregion habe ich jetzt aber erst das zweite Mal überhaupt (also seit 1976) einen Pantherpilz gesehen. im BayerWald ist er ja wirklich nicht selten und am Blutsee dann wohl auch nicht. Hier bei mir ist er aber eine extreme Rarität - drum war meine Freude so groß.

LG
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 15. August 2017, 19:16 »
Hallo Christoph und co,

Panther gabs heuer ziemlich viele.
Zeitweise waren sie rund um den Blutsee die häufigsten Amaniten. Aber auch im Bayerwald hab ich schon welche entdeckt, daneben Königsfliegenpilze und mehr, s.u. .
Jetzt noch ein kleiner Nachschlag von heute (den Saftporling hab ich nochmal besucht)

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze
« Letzter Beitrag von Christoph am 15. August 2017, 16:09 »
Sehr produktiv, der BayerWald - und ich sehe, du warst mal wieder in der Mittelsteighütte  ;D

Ich habe dafür hier bei mir einen typischen BayerWald-Pilz gefunden. Unter einer solitären Hainbuche zwischen Jesenwang und Moorenweis, die ich schon lange immer wieder besuche, weil die Wiese um den Baum ideal ist, um mit meiner Hündin Tapsie Frisbee zu spielen, standen sogar mal Pilze. Und was war es? Rund um den Baum alte Schlappen von Sommersteinpilzen (ich zeige noch ein "Beweisfoto"), vertrocknete Täublinge und - ich konnte meinen Augen nicht trauen - ein wunderschöner Pantherpilz. Den gibt es bei mir praktisch gar nicht. Aber es gibt ihn doch.

Hier die Fotos...:



(schöne, weiße Tupferl)



Der Ring war praktisch weg (am Hutrand hängen Velumreste über die Lamellen.



"Bergsteigersocke" bei Trockennheit.

Der Panther roch sehr auffällig nach Radi, zugleich aber mit einer süßlichen Komponente, schwer zu beschreiben, etwas wie Radieserl, aber schwerfälliger...



Und hier einer der Sommersteinpilzleichname. Es hat mal wieder über 30° C - im Schatten. Kaum hat es geregnet, gehen die Schwammerl hier wieder kaputt.

LG
Christoph
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Expertenforum Mykologie / Re: unbekannte Objekte
« Letzter Beitrag von blacky am 15. August 2017, 15:53 »
Lieber Georg,
du schreibst:
"Allerdings bin ich sehr dankbar, dass ich wieder einiges Neues dazu lernen konnte.
Liebe Grüße Schorsch".
Ich auch!
LG.
Thomas
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 15. August 2017, 11:18 »
Wieder was neues vom Bayerwald

LG Rudi
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Expertenforum Mykologie / Re: unbekannte Objekte
« Letzter Beitrag von Schorsch am 15. August 2017, 09:21 »
Nachdem die FeSO4-Reaktion extrem schwach bis negativ ausfiel, wird es wohl irgendwas um R. cyanoxanthus gewesen sein (R. cutefracta käme ja wohl auch noch in Frage, obwohl hier keine Risse in der Huthaut zu sehen waren.)
Da ich keine Fotos und keine Kollektion habe, stelle ich weitere Bemühungen ein.
Allerdings bin ich sehr dankbar, dass ich wieder einiges Neues dazu lernen konnte.
Liebe Grüße Schorsch
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Und noch ein Update - ein für solche Habitate typischer Risspilz: Inocybe dulcamara. Er gehört zur Untergattung Mallocybe (die meines Erachtens Gattungsrang verdient - bzw. aufgrund der Ergebnisse, die Ludwig Beenken in siner Diplomarbeit über die Mykorrhizen der Gattung Inocybe herausgefunden hat).







Makroskopisch sehen sich da mehrere Arten doch recht ähnlich und mikroskopisch sind sie etwas unspektakulär. Sporenmaße, Cystidenform und Makroskopie passen hier aber sehr gut auf die wohl häufigste Art dieser Untergattung.

LG
Christoph
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