Neueste Beiträge

Seiten: 1 2 3 4 5 [6] 7 8 9 10
51
Expertenforum Mykologie / Fortsetzung Schlauchpilze
« Letzter Beitrag von Peter P. am 22. Oktober 2017, 03:28 »
Rudi fand im Steinbruch bei Abensberg eine stattliche Erdzunge, die als Geoglossum umbratile bestimmt wurde. Die Art und auch andere Erdzungen scheinen ein gutes Jahr zu haben, kürzlich hatten wir G. umbratile bei Coburg und 2x in Südthüringen. Erdzungen lassen sich nur mikroskopisch absichern, ebenso die Öhrlinge, wobei das Eselsohr als Ausnahme in seiner Optimalentwicklung auch makroskopisch anzusprechen ist. 4 Arten von Otidea waren mir in Zeitlarn bewußt, mit Otidea tuomikoskii hat Rudi eine wahrscheinlich für BY neue Art bestimmt. Zu den Öhrlingen gibt es aktuellere Literatur:
I. Olariaga, N. Van Vooren , M. Carbone , K. Hansen (2015): A monograph of Otidea (Pyronemataceae, Pezizomycetes). Persoonia 35: 166 – 229.
Herzliche Grüße
Peter P.

Edit: Habe gerade eine Angabe entdeckt, daß Ot. tuomikoskii als cf. schon von Bernd Fellmann in BY gefunden wurde.
52
Plattform für Pilzfreunde / Re: Tagungspilze vom 11. Oktober
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 22. Oktober 2017, 02:08 »
Hallo Peter,
obergeile Fotos – ich bin hin und weg!
Wenn das keine schönen Träume gibt ...
Gute Nacht – Rika
(derzeit in Uffing, f...trockene Wälder, aber es hat schon begonnen zu regnen)
53
Plattform für Pilzfreunde / Re: Tagungspilze vom 11. Oktober
« Letzter Beitrag von Peter P. am 21. Oktober 2017, 02:51 »
Hallo in die Runde,
hier weitere Exkursionsfunde.
Gleich 4x Schwabbeliges neben diversen anderen Pilzarten befanden sich auf einem morschen Kiefernstamm:
Zwei Drüslinge, der auf dem Blutenden Schichtpilz schmarotzende Alabaster- Kernling und die dunkle Farbform des Zitterzahns.
Beim Judasohr akzeptiere ich evtl. noch die Frage nach der Eßbarkeit, auch, weil beim "Chinesen" irgendwie als "Morchel" gehandelt, aber man muß doch nicht alles essen wollen wie den Klebrigen Hörnling oder den Gallerttrichter; alle drei völlig geschmacklos. Der Hörnling ist sogar noch nach einem kompletten Durchlauf als solcher zu erkennen, lediglich etwas blasser.
Grüße Peter P.
54
Expertenforum Mykologie / Re: Sowerbyella imperialis bei der BMG-Tagung
« Letzter Beitrag von Peter P. am 21. Oktober 2017, 00:37 »
Hallo in die Runde,
die schöne Art sah ich auch zum ersten Mal, scheint schon etwas Rares zu sein.
Schlauchpilze fristen in der Regel bei solchen Veranstaltungen meist ein Schattendasein, obwohl schon vor dem Eingang zum Tagungslokal an abgefallenen Blättern von Buchs und Kirschlorbeer einiges zu entdecken war (z. B. an Buchsblättern Pseudonectria buxi/ rousseliana), auf den Tischen der Ausstellung und bei den zahlreichen Exkursionen war allerhand zu finden, so auch Arnium arizonense mit der "Punkfrisur" auf Schafdung und das winzige 16sporige Coprotus sexdecimsporus.
Die gezeigten Pilze sind nicht alle während der Tagung abgelichtet.
An der Stelle nochmal Dank an Helmut und seine Truppe für die schönen Tage.
Grüße Peter P.

Edit:
Cryptodiscus rhopaloides an Berberis- Ast
Trichopezizella barbata an Lonicera- Ast
Acrospermum compressum an Urtica
Hysterium pulicare auf Betula- und Quercus- Rinde
Octospora affinis am Moos Orthotrichum affine

Auf Buchs- Blättern gab's noch Microthyrium macrosporum und auf Kirschlorbeer Trochila laurocerasi.
55
Plattform für Pilzfreunde / Tagungspilze vom 11. Oktober
« Letzter Beitrag von Helmut am 21. Oktober 2017, 00:01 »
Servus Forumleser,

in Ergänzung von Rudis schöner Oktober-Serie hier noch ein paar Bilder vom 1. Exkursionstag der BMG-Tagung in Zeitlarn auf Kalk. 
Cortinarius fraudulosus (det. Günter Saar)
Geastrum rufescens
Rhodocybe gemina
Inocybe cincinnata var. major 

Gruß Helmut
56
Expertenforum Mykologie / Sowerbyella imperialis bei der BMG-Tagung
« Letzter Beitrag von Helmut am 20. Oktober 2017, 23:42 »
Servus Asco-Freunde,

eines der Highlights, die am ersten Tag der Exkursionen gefunden wurden, war ein leuchtend gelber Becherling mit Stiel aus einem moosigen Kalk-Fichtenwald: Sowerbyella imperialis. Gefunden von mehreren Teilnehmern, bestimmt von Rudi M. und Peter P.

Gruß Helmut
57
BMG e.V. / "Schwammerlpäpste in Zeitlarn": BMG-Tagung 2017 - Presse
« Letzter Beitrag von Helmut am 20. Oktober 2017, 23:28 »
Servus,

die Mittelbayerische Zeitung berichtete schon während der Tagung so: http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-land/gemeinden/zeitlarn/die-schwammerlpaepste-der-nation-kommen-21414-art1571826.html

Im Anhang der dazugehörige Zeitungsartikel.

Gruß Helmut
58
Plattform für Pilzfreunde / Re: Oktoberpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 19. Oktober 2017, 19:00 »
Bischen was schleierhaftes:

es gibt ja grad so viel mehr...

LG Rudi
59
Plattform für Pilzfreunde / Re: Uffing 5: Hellsporiger Schleierling ?
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 17. Oktober 2017, 20:30 »
Servus Christoph,

merci für die Info!
Ich bin seit ein paar Tagen wieder in Uffing und gestern mit meiner Mutter im Auto meine straßennahen Plätze abgefahren:  Die normalen Hänge sind alle sehr trocken, frisches Zeug gibt es an den anmoorigen Stellen (dafür hatte ich nicht die richtigen Schuhe an). Gerade dominieren braune und Schwefel-Ritterlinge, die Cortinarien waren alle schon überständig. Von dem Geschmückten Schleimkopf habe ich nix mehr gesehen – also nächstes Jahr...

Aber in Nachbarins schattigen Garten am Achufer wächst gerade wieder massenhaft der Büschel-Rasling und der Gesäte Tintling, + Schopftintling + Glimmer(?)tintling + LBM + eine Mollisia zusammen mit orangenen Orbilchen auf einer Laubholz-Schnittfläche.

Zum Kranksein hast Du Dir aber eine ungünstige Zeit ausgesucht, mitten in der Saison. Hauptsache, es geht Dir wieder besser – Pilze gibt´s ja das ganze Jahr über... Übrigens: Anfang Oktober hatte ich UmUlmHerum schon die ersten Austern gesehen, 3 cm groß.

Liebe Grüße – Rika
60
Hallo zusammen,

ich hole diesen Altfall nochmal hervor:

Zitat
Die Presseinformation erscheint in Bezug auf die Latenzzeit sehr unwahrscheinlich.

Nachdem auch im Raum Nürnberg heuer eine Muscarinvergiftung erst nach mehr als zwei Stunden Latenzzeit einsetzte (siehe http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1597.0.html), möchte ich meine Vermutung, da sei ein Fehler im Bericht, relativieren. Wennd die Pilze längere Zeit im Magen verweilen und kein Muscarin in den Dünndarm gelangt, ist das auch physiologisch nachvollziehbar...

Liebe Grüße,
Christoph
Seiten: 1 2 3 4 5 [6] 7 8 9 10