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Pilzberater und PSV / vergammelte Pilze als verweste Pilze benennen
« Letzter Beitrag von Schorsch am 12. Juli 2017, 13:38 »
Liebe Pilzberater,
immer wieder wird von erfahrenen Pilzberatern beklagt, dass Ratsuchende mit Tüten von vergammelten Pilzen kommen mit der Frage nach Essbarkeit. Wenn man dann sagt: „Ja irgendwann waren sie essbar, aber jetzt sind sie vergammelt und verfault. Die gehören zurück in den Wald oder die Biotonne“, mangelt es oft an Einsicht und die Leute wollen die Pilze doch verspeisen. So schlimm sei es ja gar nicht. Die Worte des Pilzberaters waren wohl nicht eindrücklich genug. Ich schlage deshalb vor es mit einem anderen Ausdruck zu versuchen. Statt die Pilze als „verfault“ „verwest“ zu benennen. Das kommt erst mal der Tatsache näher, dass Pilze dem Tierreich näher stehen als den Pflanzen. Außerdem erzeugt „Verwesung“ viel mehr Abscheu und geht darum auf der emotionalen Ebene tiefer als „Verfaulung“. Und die Entscheidung der Menschen ist überwiegend emotional und erst sekundär rational wie wir aus der Psychologie wissen. Also beteiligt Euch doch an diesem psychologischen Experiment und teilt Eure Erfahrungen mit.
LG Schorsch

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Plattform für Pilzfreunde / Re: Schwefelporling
« Letzter Beitrag von Schorsch am 12. Juli 2017, 13:21 »
So ich bin Euch ja noch das weitere Schicksal unseres Schwefelporlings schuldig.
Am 17. Mai hatte er ordentliche Hüte ausgebildet wie es sich für einen anständigen Laetiporus gehört. Also eher keine Konidienform.
Am 24. Juni war er abgefallen oder wurde zerstört? Es lagen nur mehr zahlreiche Fragmente am Boden.
Eines habe ich mit nach Hause genommen um es nach Sporen zu untersuchen. Aber der "Sporenstaub", welchen es in Massen absonderte, waren nur Hyphenfragmente. So hab ich das gute Stück am letzten Wochenende Christophs Abfalltüte übereignet. Mal schauen, ob er sich nächstes Jahr wieder sehen lässt.
Der Pilz natürlich - Christoph ja sowieso  :) :)
Liebe Grüße Schorsch
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Pilzvergiftungen / Re: 3-Jähriges Kind verzehrt Ackerling
« Letzter Beitrag von Schorsch am 12. Juli 2017, 12:45 »
Hallo,
dazu noch die original Whatsapp-Bilder (55 kb).
Manchmal muss man sich einfach auskotzen.  ;) ;)
Liebe Grüße Schorsch
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Julipilze
« Letzter Beitrag von Christoph am 12. Juli 2017, 10:19 »
Lieber Rudi,

bist du dir sicher mit Amanita subnudipes? Der ist irgendwie so wenig orange und der Stiel sowas von gar nicht nackt  ;)

Hier wäre ein Schlüssel von Tulloss: http://www.amanitaceae.org/content/uploaded/pdf/crocekey.pdf

LG
Christoph

P.S.: deine Boleten - wie immer: *Neid*
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Julipilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 11. Juli 2017, 21:46 »
So, der Rest für heut

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Julipilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 11. Juli 2017, 21:43 »
Danke auch dir, Gernot.

Mit solchen kritischen Bemerkungen kann man nur lernen. Vielleicht kanns der Christoph ja demnächst aufdröseln.
Hier am Blutsee glaube ich auch, schon ganz helle Brätlinge gesehen zu haben.
Die nächsten werd ich erst skalpieren, bevor sie im Topf landen...
Jetzt noch ein paar Funde von heut und gestern.

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Messung der Strahlungsaktivität bei Großpilzen
« Letzter Beitrag von Christoph am 11. Juli 2017, 20:11 »
Liebe Pilzfreunde,

die Hochschule Fulda, Fachbereich Lebensmitteltechnologie, sucht aus ganz Deutschland Proben zum Messen der radioaktiven Belastung. Das Projekt läuft bereits seit ein paar Jahren und wird weiter finanziert. Es geht darum, Proben von jeweils einer sicher bestimmten Pilzart (bevorzugt von Speisepilzen) zu untersuchen. Die Hochschule benötigt den genauen Fundort (z.B. GPS-Koordinaten oder die Koordinaten über google earth), das Funddatum und das Frischgewicht. Die Proben sollen getrocknet verschickt werden. Durch die Angabe des Frischgewichts kann man dann auf die Aktivität pro kg Frischmasse rückschließen.

Es wäre toll, wenn möglichst viele mitmachen würden.

Ich hänge das Datenblatt an, welches ausgefüllt werden soll. Die Adresse ist Hochschule Fulda, Leipziger Str. 123, D-36037 Fulda, z. Hd. Anna-Lena Ernst

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Julipilze
« Letzter Beitrag von Christoph am 11. Juli 2017, 19:58 »
Servus Gernot,

das ist ein sehr guter Hinweis! Ich habe bisher wohl nur Lactifluus oedematopus bewusst in den Händen gehabt (L. subvolemus kenne ich auch aus eigener Anschauung, nur habe ich Brätlinge kaum gesammelt und wenn, dann *zugeb* eher gegessen als aufbewahrt). Ich habe aber auch nur normale Schnitte gemacht und daher vielleicht die Haarlängen unterschätzt. Ich werde in Zukunft auch Skalps anschauen und mich auch in Herbarmetarial stürzen. Letzteres hatte ich eh vor, da ich für die Mycologia Bavarica die Gattung Lactifluus vorstellen und auch g'scheit schlüsseln wollte (inklusive der weißen, also auch "Lactarius vellereus var. hometi, die ich aus Italien und Ungarn kenne und in Österreich - z. B. im Burgenland - häufig sein sollte). Da sind solche Tipps Gold wert.

Liebe Grüße,
Christoph
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Expertenforum Mykologie / Re: Frage zu zwei Fachbegriffen aus der Lamellenkunde
« Letzter Beitrag von Christoph am 11. Juli 2017, 19:52 »
Servus Gernot,

die Seite kannte ich noch gar nicht. Die Gegenüberstellungen von Zeichungen und Fotos sind super.

Und natürlich: welcome back Christian und Gernot - es freut mich, dass Stück für Stück das Forum wieder mehr genutzt wird  :)

Liebe Grüße,
Christoph
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Expertenforum Mykologie / Re: Frage zu zwei Fachbegriffen aus der Lamellenkunde
« Letzter Beitrag von blacky am 11. Juli 2017, 19:33 »
Ebenfalls Danke, die Seite gefällt mir auch und ich werde ebenfalls dort ab und zu rein schauen.
VG.
Thomas
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