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Plattform für Pilzfreunde / Re: Macrolepiota procera?
« Letzter Beitrag von dipfelripfel am 29. Oktober 2017, 18:07 »
Hallo Christoph,
hm -  leider existieren die Sporen nicht mehr. Da ich die Macrolepioten dort allein vom Auto aus sehr häufig gesehen habe, gehe ich davon aus, dass es sich um nix außergewöhnliches handelt...aber für diese Saison werde ich das wohl nicht mehr rausbekommen. Die Fotos sind ja auch nicht gerade die Besten gewesen. Vielleicht schaff ich es auch im nächsten Jahr dort einmal vorbeizufahren und dann versuche ich es noch mal.

Vielen lieben Dank für´s Grübeln :-)

Liebe Grüße
dipfelripfel
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Expertenforum Mykologie / In der Moor-Wiese unterwegs
« Letzter Beitrag von dipfelripfel am 29. Oktober 2017, 17:45 »
Hallo zusammen,
ich war heut auf einer Feuchtwiese bzw. anmoorigen Wiese unterwegs. Vereinzelt stehen auf der Wiese birken, aber insgesamt ist die Wiese von Fichten-Mischwald umgeben. Obwohl es doch recht kalt und windig war, haben wir einiges gefunden. Ich habe kein Mikroskop, deshalb komm ich nur begrenzt weiter...
Ich würde ein paar Fotos einstellen und versuchen die Funde einzuordnen...ich würde mich freuen, wenn hier jemand seinen Senf dazugeben könnte.
Foto 1-2: Omphaliaster asterosporus oder omphalina sphagnicola (?)
Foto 3: camarophyllus russocoriaceus (riecht stark parfümähnlich)
Foto 4-5: cantharellus xanthopus und auf Bild 6 mit einem weiteren Pilz drauf (?)
Foto 6-7: parasola lactea
Foto 8-9: cortinarius fasciatus (?)
Foto 10: leotia iubrica (mit einem interessanten Stiel)

Ich freue mich auf euer Feedback
Grüße
dipfelripfel
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Tagungspilze vom 11. Oktober
« Letzter Beitrag von Peter P. am 29. Oktober 2017, 13:25 »
Hallo Helmut,
bei der Recherche Hebeloma incarnatulum/ bryogenes habe ich mich darauf verlassen :
http://www.pilze-deutschland.de/organismen/hebeloma-incarnatulum-ah-sm-1984
Das wird uns noch bei vielen Arten passieren, auch bei den folgenden "Nichtblätterpilzen", die vom 11. bis 14. Okt. während der Tagung gefunden wurden. Die wie rosa Watte an absterbenden Gräsern vorkommende Laetisaria fuciformis könnte dazu gehören; diese Nebenfruchtform eines "Rindenpilzes" kommt eigentlich ziemlich häufig vor. Die unscheinbare Mucronella bresadolae hat H. Ostrow an einem alten Porling gefunden. Ramaria gracilis gehört zu den seltenen Ausnahmen, eine Koralle am Geruch festmachen zu können, vorausgesetzt, daß eine unbekannte Koralle nicht mit einem Anis- Trichterling in der Büchse lag.
VG Peter P.
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Tagungspilze vom 11. Oktober
« Letzter Beitrag von Helmut am 29. Oktober 2017, 12:24 »
Servus Peter,

schöne Funde und schöne Fotos! Hebeloma incarnatulum ist allerdings kein Erstfund für die Region, der ist in unseren sauren Nadelwäldern sogar ziemlich häufig, anfangs als H. bryogenes bestimmt. Von den anderen fettgedruckten Besonderheiten hatte ich sonst bisher nur Crepidotus luteolus (allerdings auf toten Ästchen).

Gruß Helmut
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Tagungspilze vom 11. Oktober
« Letzter Beitrag von Peter P. am 29. Oktober 2017, 00:31 »
Hallo in die Runde,
da wurde schon etwas mehr gesammelt und bestimmt bevors ans "Bechern" ging und auch schon an anderer Stelle einiges mehr an Becherartigen vorgestellt (http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1600.0.html).
Mit Coprinopsis stangliana und Hebeloma incarnatulum könnten hier zwei Neufunde für den Regensburger Raum gemacht worden sein, Psathyrella mesobromionis war auch ein interessanter Fund, bisher nur bei Neumarkt i. d. Oberpfalz und in SH gefunden.  Die massenhaft auf Rehlosung wachsenden Tintlinge erwiesen sich als Coprinopsis stercorea, leider konnten auf der Losung keine weiteren Arten bestimmt werden, das in diesem Substrat erwachte Getier hat das verhindert.
Bemerkenswert auch der Fund von Crepidotus luteolus an lebenden Blättern der "Indischen Scheinerdbeere".
LG Peter P.
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Expertenforum Mykologie / Re: Uffinger Asco: Podophacidium xanthomelum
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 28. Oktober 2017, 20:39 »
Hallo Peter,

das ging ja wia´s Katzl macha – hab´ herzlichen Dank für prompte Deine Antwort! Das sieht eindeutig aus.

Inzwischen habe ich über die Guten ein bisserl im Netz gestöbert, bin dabei hierauf gestoßen:
http://www.pilze-bayern.de/images/MycBav/MycBav16/Myc.%20Bav.%2016_%20Fungi%20selecti%20Bavariae%20Nr.%2030.pdf
Hier behaupten die Autoren Matthias Theiss & Katrin Gilbert, das Braungelbe Linsenbecherchen hätte keinen Stiel – das stimmt jedenfalls nicht, wie man im Schnittbild sieht. Man muss nur sorgfältig präparieren... Der Stiel war auch bei meinem Fund ziemlich fest "verwurzelt", wodurch ich mir die Frage stellte, was ist Myzel und was sind andere Wurzeln – nämlich die des Begleitmooses, vermute ich. Dazu gibt es auch schon eine Diskussion, ich zitiere aus https://www.fredis-pilzseite.de/podophacidium-xanthomelum/:
Zitat
Podophacidium xanthomelum wächst meistens gesellig bis zusammengedrängt in kleinen bis größeren Gruppen. Im Nadel- und Nadelmischwald, mit Vorliebe auf humosen, von diversen Moosen und Würzelchen durchwachsenen eher saueren Böden. In Deutschland nur sporadisch in verschiedenen Bundesländern beobachtet. Ob P. xanthomelum nur saprobiontisch-terrestrisch, oder doch eher eine Mykorrhiza mit Moosen, und/oder den feinen Saugwurzeln der Begleitbäume eingeht, ist noch nicht erforscht. Einiges spricht für letztere Variante.

Noch was zur Farbe im frischen bzw. eingeweichten Zustand: Die schwefelgelben Farbpigmente sitzen wirklich im Subhymenium, siehe Schnittbild. Aber auch im frischen, ungequetschten Präparat ist das ganz deutlich, leider habe ich davon kein Übersichtsbild gemacht. Vielleicht kann man es auf diesem Foto besser sehen:



Soweit noch meine Gedanken & Beobachtungen zu diesem gelben Becherchen. Es gibt übrigens genug Exsikkat-Material – ich hatte drei Gruppen mit ordentlich Substrat dran (einschl. dem Moos – kann da jemand benamsen?) herausgeschnitten, falls daran Interesse besteht...

Viele Grüße – Rika
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Expertenforum Mykologie / Re: Uffinger Asco: blassgelber Becherling?
« Letzter Beitrag von Peter P. am 28. Oktober 2017, 13:29 »
Hallo Rika,
das ist Podophacidium xanthomelum (Pers.) Kavina. Ein schöner Fund und garnicht so oft nachgewiesen.
Herzliche Grüße Peter.
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Expertenforum Mykologie / Uffinger Asco: blassgelber Becherling?
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 28. Oktober 2017, 12:25 »
Hallo miteinander!

Am 26.9.17 fand ich eine Kolonie dieser kleinen Becherlinge. Leider habe ich die Aufsammlung dann bei meiner Mutter in Uffing vergessen, die sie mir aber immerhin trocknete. Nach meinem letzten Aufenthalt konnte ich die Becher nun endlich gestern unters Mikro legen – und hoffe, damit auf einen Namen zu kommen.

Standort:
Böschung eines asphaltierten Waldwegs nordwestlich von Uffing/Obb.; offene, durchwurzelte, schwarzbraune Erde mit Moos, ohne (vergrabenes) Holz, Begleitbäume Fichte; rund 600 mNN. Auf einer Fläche von 10 cm x 10 cm gab es mehrer Gruppen, die dicht gedrängt wuchsen.

Makro-Beschreibung:
Apo-Ø bis 5 mm – Oberfläche konvex, konkav und wellig (alles möglich); Form jung rund, später etwas gelappt, Rand auch teilw. nach unten umgeschlagen; Fruchtschicht wirkt blassgelb durch schwefelgelbes Subhymenium im Untergrund, ansonsten (Hymenium, Trama) weiß-gelblich – siehe Schnittbild; Außenseite mit brauner "Rinde", im nassen Zustand gallertartig, trocken (ebenso beim eingeweichten Exsikkat) grobkleiig-krümelig.
Kurzgestielt – Stiel Ø 1,5...2 mm x Länge 1 mm.
Könnte mit dem Moos assoziiert sein?

Mikro-Merkmale (aus Exsikkat):
Sporen – langellipsoid bis fast spindelig mit sehr großem Tropfen (nicht immer zu erkennen), Ornament? 10– 11,5 –13 x 4– 4,5 –5, Q = 2– 2,6 –3 aus 10 Messungen,
Asci – 8 uniseriale Sporen, inoperculat, dickwandig, keulig, ohne Haken? Länge rund 120 µm, Dicke apikal 10 µm, basal 4 µm
Paraphysen – fadenförmig und äußerst vielgestaltig: meist mehrfach verzweigt, apikal u.a. oft gegabelt, gekrümmt, verdickt...

Das sind doch ganz griffige Merkmale!? Da ich nicht so die Asco-Literatur habe: Könnt Ihr mir weiterhelfen?

Viele Grüße – Rika



















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Plattform für Pilzfreunde / Re: Oktoberpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 28. Oktober 2017, 12:17 »
Nun noch was vom plebs

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Oktoberpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 27. Oktober 2017, 10:19 »
Jetzt ein bischen was ritterliches.

LG Rudi
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