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Plattform für Pilzfreunde / Re: Novemberpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 9. November 2017, 00:09 »
Gleich noch was Saftigeres- alles von heute
Übrigens alles erstmal nur Arbeitsnamen!

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Novemberpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 9. November 2017, 00:07 »
Auch vor dem Winter gibts noch a bisserl was zu sehen :D

Erstmal was Saftiges

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Oktoberpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 9. November 2017, 00:03 »
Nachträglich noch was von Ende Oktober

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Neues Naturwaldreservat "Rumpelmühle" wurde ausgewiesen
« Letzter Beitrag von Christoph am 6. November 2017, 09:20 »
Liebe Pilz- und Naturfreunde,

Bayern hat ein Naturwaldreservat mehr. Das allein ist ja schon Grund zur Freude. Hierbei handelt es sich aber zudem um ein Naturwealdreservat, das nicht auf Staatsforstflöchen ausgewiesen wurde. Privatwald ist für Naturwaldreservatsausweisungen ja eigentlich tabu, da das vom Besitzer als Enteignung angesehen werden kann (es fällt dann ja komplett die Nutzung weg). Hier aber gehört die Fläche einem Verein - dem Bund Naturschutz.

Ich zitiere die Pressemitteilung des Bund Naturschutz:

Zitat
BN-Wald als 164. Naturwaldreservat in Bayern
Erstes Naturwaldreservat im Privatwald in der Oberpfalz


 

Zusammen mit Forstminister Helmut Brunner hat Hubert Weiger als BN-Landesvorsitzender das Naturwaldreservat Rumpelmühle auf BN-eigenen Flächen offiziell ausgewiesen. Das Schutzgebiet im Landkreis Amberg-Sulzbach ist das 164. Naturwaldreservat in Bayern und das erste private Naturwaldreservat in der Oberpfalz. „ Wir wollen damit vom BN auch auf eigenen Flächen dafür werben, dass es in Bayern wieder mehr Naturwälder gibt“, so Weiger. „Hier darf sich ein Urwald vor der Haustüre entwickeln“, so Richard Mergner, Landesbeauftragter des BN, „zum Erleben einer Waldwildnis für die örtliche Bevölkerung und zum Schutz der Artenvielfalt in den Wäldern“. In Naturwaldreservaten ruht die forstliche Holznutzung und die Bäume dürfen in diesen Naturwäldern richtig alt werden und in Würde sterben, ohne dass der Mensch eingreift.


 

Ökologisch wertvoller Wald- und Feuchtgebietskomplex

„Wir sind als BN-Kreisgruppe stolz, dass gerade in unserem Landkreis Amberg-Sulzbach das erste Naturwaldreservat des BN ausgewiesen wird“, freut sich Kreisgruppenvorsitzender Peter Zahn. Die etwa 19 Hektar große Fläche befindet sich seit 1985 im Eigentum des BN. „Wir danken der Wasserwirtschaftsverwaltung, die auch eine kleine Fläche in das Schutzgebiet eingebracht hat.“ Mit Unterstützung der Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft, der Unteren Naturschutz- und Forstbehörde, hat die BN-Kreisgruppe seit 2011 daran gearbeitet dieses Schutzgebiet einzurichten. Neben einem Weiher mit angrenzenden Feuchtwiesen weist das Waldgebiet ein für die Oberpfalz typisches breites Standortsmosaik auf. Dies reicht von anmoorigen Erlenbruchwald mit Sand- und Moorbirke bis hin zum trockenen Kiefernwald mit Laubbäumen. Es ist geplant verschiedene Artengruppen, wie  Vögel, Amphibien und Holzkäfer zu erforschen.

 

Naturwaldreservate notwendig als Perlen der Waldartenvielfalt

Naturwaldreservate gelten als Perlen für die Waldartenvielfalt. Hier können so viel Totholz und so viele Strukturen im Laufe der Jahrzehnte entstehen, wie es sogenannte Urwaldarten zum Überleben benötigen. Diese Waldarten sind sehr selten, weil sie sehr hohe Ansprüche an ihren Waldlebensraum stellen. Wer solche Arten erhalten will, muss auf großen Waldflächen 50 bis 100 Festmeter Totholz pro Hektar zur Verfügung stellen. Dies kann aber im Wirtschaftswald, auch wenn er naturnah bewirtschaftet wird, wegen der Holznutzung nicht gelingen.

 

BN wirbt für mehr Naturwälder

In der Oberpfalz gibt es gesetzlich geschützte Naturwälder nur auf 0,2 Prozent der Waldfläche, und nur auf 0,5 Prozent der öffentlichen Waldfläche. Bayernweit sind nur ca. 3 % der öffentlichen Waldfläche so konsequent geschützt. Nach Ansicht des BN braucht es eine Weiterentwicklung des sehr lückigen Netzes an Naturwäldern in Bayern mit vielen kleinen, etlichen mittelgroßen und einigen großen Naturwaldgebieten. So gibt es z.B. neben den beiden Nationalparken kein zusammenhängendes Naturwaldgebiet über 500 Hektar in ganz Bayern. Der BN hat deshalb ein Naturwaldverbundkonzept vorgelegt und appelliert an die Forstverwaltung und die Bayerischen Staatsforsten naturschutzfachlich fundierte Konzepte vorzulegen, um diese Defizite zu beheben.

 

Für Rückfragen:

Dr. Ralf Straußberger, BN Waldreferent

Mobil 0171 / 738 17 24, Tel. 0911 / 81878-22

Liebe Grüße,
Christoph
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Expertenforum Mykologie / Re: Uffinger Asco: blassgelber Becherling?
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 3. November 2017, 00:45 »
Hallo Peter,

herzlichen Dank für den Artikel!
Ich hoffe, Du bist über die Hunderttausend Zungen gestolpert, insbesondere über solche Schwarzen mit haarigen Seten...

Verh. Bot. Ver. Berlin Brandenburg 139: 187-193, Berlin 2006
Mniaecia jungermanniae und Podophacidium xanthomelum, zwei seltene Arten der Leotiales (Ascomycetes) in Brandenburg
von Dieter Benkert und Volker Otte


Über Erstere haben sie einiges rausgefunden, z.B.:
Zitat
Wegen der offensichtlich obligaten Bindung von Mniaecia an foliose Leber-
moose sind letztere hier als Wirtsmoose bezeichnet worden, was eine parasitische
Beziehung suggeriert. Das trifft aber offenbar nur bedingt zu. In einer gründlichen
Studie sind RASPÉ & DE SLOOVER (1998) zu der Überzeugung gekommen, dass es
sich eher um eine mutualistische Beziehung handelt. Sie schlussfolgern: „The
assoziation between Mniaecia and leafy liverwords looks like a biotrophic parasit-
ism, and may be interpreted as the first step from a destructive parasitism towards a
mutualistic symbiosis”. Als ein wichtiges Argument führen sie an, an den Moosen
niemals Nekrosen festgestellt zu haben. In diesem Zusammenhang soll freilich auf
den oben zitierten Fund bei Calau hingewiesen werden (befallene Calypogeia fissa
„großflächig zum Kümmern bringend").

Von Podophacidium xanthomelum hatten sie nur zwei Funde und deutlich weniger Erkenntnisse. Trotzdem wird behauptet:
Zitat
Dieser kleine inoperkulate Becherling kann zwar ebenfalls zwischen Moosen gefunden werden, steht zu diesen aber in keiner direkten Beziehung, sondern ernährt
sich offensichtlich saprophytisch.
Wie kann man sowas "offensichtlich" erkennen? Und andererseits:
Zitat
Über die Standortbedingungen der Art sind wir nur ungenügend unterrichtet; auch aus diesem Grunde sind weitere, gut dokumentierte
Aufsammlungen sehr willkommen.

Peter Döbbeler soll, wie ich in einem anderen Artikel über die Revision der Gattung Kotlabaea gelesen habe, der Fachmann für solche Fragen (Beziehungen zwischen Moosen und Pilzen) sein...

Jedenfalls werde ich den Exsikkat-Brocken nicht wegwerfen...

Viele Grüße – Rika
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Expertenforum Mykologie / Re: In der Moor-Wiese unterwegs
« Letzter Beitrag von Christoph am 2. November 2017, 12:53 »
Servus dipfelripfel

Zitat
Bild 1-2: Omphalina oniscus

wunderbar, also doch eine Arrhenia - dachte ich mir ja schon aufgrund der Lamellen. Dieser "Nabeling" heißt mittlerweile Arrhenia onisca.

Zitat
Bild 5: es sind scheinbar nur Verwachsungen auf dem Leistling

Sowas können allerdings Viren auslösen. Das können wir mit unseren Mitteln nur nicht feststellen, denn die Dinger sind dann doch zu kleine  8)

Zitat
Bild 8-9: cortinarius casimiri

Molto bene. Rein makroskopisch hätte ich mir das nicht zugetraut, aber im Nachhinein passt es ganz gut. Ich kenne (wenn ich das überhaupt sagen kann) Cortinarius casimiri aus dem BayerWald (falls ich das damals richtig bestimmt habe).

Liebe Grüße,
Christoph

 

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Plattform für Pilzfreunde / Re: Tagungspilze vom 11. Oktober
« Letzter Beitrag von Christoph am 2. November 2017, 12:48 »
Servus Peter,

der Crepidotus an lebenden Blätter ist ja heiß. Hatten die Blätter denn Kontakt mit Totholz, sodass sie nur sekundäre Fruktifikationsunterlagen waren oder war der Crepidotus hier phytoparasitisch unterwegs?

Hebeloma incarnatulum ist m.E. eine recht häufige Hebeloma. Helmut hat ja schon berichtigt, dass es Funde aus dem Raum Regensburg gibt.

Laetisaria fuciformis ist ja der Schrecken der Golfplatzgärtner. Habe ich abewr auch erst durch googlen gesehen. Ich muss zugeben, dass ich bisher nicht auf diesen netten rosa Pilz geachtet habe. Man lernt nie aus  :)

Liebe Grüße,
Christoph

P.S.: das Hydnum ist mikroskopiert?!
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Plattform für Pilzfreunde / Re: BMG-Tagungs-Ritterlinge
« Letzter Beitrag von Christoph am 2. November 2017, 12:38 »
Servus Helmut,

tolle Zusammenstellung! Schade, dass ich als Lehrer in der Hauptpilzzeit nicht bzw. kaum an Tagungen teilnehmen kann. Wobei ich über die Menge der arbeitsfreien Tage nicht jammern darf  höchstens über die Verteilung.

Zitat
es hätte mich sehr gewundert, wenn nicht wenigstens du (und deine Truppe) noch Interesse am diesjährigen Höhepunkt der BMG hättest

Servus Peter,

wie kommst du darauf, dass kein allgemeines Interesse  besteht? Habe ich irgendwas bei der Tagung verpasst? Dass hier im Forum die Zahl der beitragenden recht gering ist, liegt auch daran, dass ich zwischendurch zeitlich nicht in der Lage war, es dauerhaft zu betreuen. Zudem werden Foren durch schnellere Medien wie Facebookgruppen (leider, wie ich finde) ersetzt. Was aber nicht ist, kan noch werdenb. Nur würde ich das allgemeine Interesse nicht mit der Zahl der im Moment Aktiven hier verwechseln  ;)

Zitat
Bin gespannt, ob dieses Jahr 'mal eine Auswertung kommt, es wird wohl an dir hängenbleiben.

Die Daten der letzten Tagung in Sankt Oswald wurden alle Daten dem Nationalpark Bayerischer Wald übergeben - was ja auch das Ziel der Tagung war. In der bald erscheinenden Mycologia Bavarica wird beispielsweise eine Risspilz neu beschrieben, der auch während der Tagung gefunden wurde. Manche der Funde sind noch in Bearbeitung. Ich weiß aber auch nicht, was du mit Auswertung meinst. Ich gehe davon aus, dass die Spezialisten ihre besonderen Funde publizieren, wie es auch in der Vergangenheit meist der Fall war. Wir hatten auch immer wieder Artikel über die Tagungen in der Mycologia Bavarica publiziert - so auch über alle Risspilzfunde (in dem Fall aus dem Jahr 2015).
Da ich selber nur am Samstag vor Ort war und in der Tagungsorganisation (sinnvollerweise, als abwesend) nicht eingebunden war, weiß ich nicht, wer die Fundlisten zusammenstellt und sammelt. Bislang hat das Alfred übernommen. Ich gehe davon aus, dass es hier zusammen mit Helmut passiert.

Über konstruktive Kritik freue ich mich natürlich. Falls du etwas Konkretes meinst, dann würde ich gerne die Hintergründe kennen, damit wir es in Zukunft besser machen können. Schließlich fangen wir mit einer neuen Crew an - es wurde ja der halbe Vorstand neu besetzt. Am 11.11. haben wir unsere erste Präsidiumssitzung - falls du mir Genaues mitteilst (gerne auch per Mail), bringe ich das sehr gerne bei unserer Sitzung ein.

Liebe Grüße,
Christoph




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Expertenforum Mykologie / Re: Uffinger Asco: blassgelber Becherling?
« Letzter Beitrag von Peter P. am 2. November 2017, 11:54 »
Hallo Rika,
BENKERT und OTTE (2006) haben u.a. über die Ökologie einige Bemerkungen gemacht. Ich sende dir den Artikel per Mail. Bei den mir in die Hand gekommenen Funden hatte ich auch nicht den Eindruck, daß hier Moosparasitismus vorliegt, ohne natürlich der Sache ernsthaft auf den Grund gegangen zu sein.
Mache mich jetzt auf in ein Gebiet hier im Landkreis mit tausenden (!) div. Erdzungen, Trichoglossum walteri ist darunter, hatte ich noch nie gesehen.
Herzliche Grüße
Peter.
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Plattform für Pilzfreunde / Re: BMG-Tagungs-Ritterlinge
« Letzter Beitrag von Peter P. am 1. November 2017, 20:41 »
Hallo Helmut,
es hätte mich sehr gewundert, wenn nicht wenigstens du (und deine Truppe) noch Interesse am diesjährigen Höhepunkt der BMG hättest ! Bin gespannt, ob dieses Jahr 'mal eine Auswertung kommt, es wird wohl an dir hängenbleiben. Meine Listen bekommst du auf jeden Fall noch.
Bei den Ritterlingen kannst du noch Tr. cingulatum aufnehmen, du bist knapp daran vorbeimarschiert im Kalksteinbruch bei Abensberg, St. Zinke habe ich den Pilz auch gezeigt. Das Foto ist aber mit dem Fund nicht identisch, kommt aus Südthüringen.
Herzliche Grüße
Peter.
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