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Servus Rika,

ich habe Flammulina elastica hier ja auch an Eiche gehabt (nur das Foto ist von Salix). Ich kann jedenfalls anhand meiner Funde keine Substratpräferenzen feststellen. Ich habe Fl. elastica auch schon an Buche gefunden.

Es wäre spannend, zu testen, ob es doch was makroskopisches gibt, was die beiden trennt. Bislang habe ich aber nichts greifbares festgestellt.

Liebe Grüße,
Christoph

P.S.: die Wetteraussichten für die Exkursion sehen gut aus - im Moment liegt zwar etwas Schnee, aber der ist morgen wieder weg - und es soll bis zum 28.1. für Januar recht warm bleiben. Ich bin gespannt, was wir alles finden werden.  :)
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Expertenforum Mykologie / Re: Pilze an Xanthoria - Weltschlüssel
« Letzter Beitrag von Christoph am Heute um 18:42 »
Hallo zusammen  ;)

ich hatte ja geschrieben:
Zitat
Dabei fand ich einen wohl häufigen, aber unterkartierten Coelomyzeten, der vermutlich für die makroskopisch sichtbare Verfärbung der Xanthoria parietina gesorgt hat: Lichenoconium xanthoriae.

Die Aussage, Lichenoconium xanthoriae sei unterkartiert, nehme ich mit Freude zurück - ich hätte statt auf www.pilze-deutschland.de zu sehen und daraufhin nach Einzelartikel zu suchen, lieber gleich in folgendes Werk sehen sollen:

von Brackel (2014) -  Katalog der flechtenbewohnenden Pilze Bayerns (Bibliotheca Lichenologica 109).

Herr von Brackel hat mir freundlicherweise die bekannten bayerischen Funde von Lichenoconium xanthoriae geschickt - und das heißt, dass diese Art gut kartiert ist und in Bayern weit verbreitet und häufig ist.

Wer also Interesse hat, Lichenoconium xanthoriae selber mal zu finden, muss "einfach nur" gut hinschauen und ab und an in eine befallene Xanthoria (oder auch Physcia) reinmikroskopieren. Es lohnt sich, finde ich - die Vielfalt an Pilzen an Flechten ist faszinierend.

Liebe Grüße,
Christoph
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Hallo Rudi,

gerade fällt mich noch ein: velutipes war auch auf Ahorn, und die auf Holunder und Fichte habe ich nicht untersucht...  :-[
Dann schau´ ma mal, was Du, ich oder Andere diesen Winter noch so beobachten.

Viele Grüße – Rika
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Hallo Rika,

das kann ich dir leider nicht sagen. Beide Arten wurden auf einer Exkursion gefunden (in einem Mischwald, Tannen, Fichten und div. Laubhölzer) und mir gebracht.
Da hab ich keine Infos zum Substrat bekommen- werde natürlich aber bei eigenen Funden darauf achten

LG Rudi
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Hallo Rudi,

mich würde interessieren, auf welchem Substrat Du die jeweiligen Samtfüße gefunden hast.
Vor ein paar Jahren hatte ich mal einige Flammulinas mikroskopiert und hatte F. velutipes i.d.R. auf Buche und die longispora, genau wie Christoph, auf Weide.
Habt Ihr Erfahrungswerte über die event. Zuordnung der verschiedenen Arten zu einem bevorzugten Substrat?

Viele Grüße – Rika
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Hier gibts auch Flammulinas

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Pappelpilze
« Letzter Beitrag von Gernot am 15. Januar 2018, 13:03 »
Servus, Christoph,

danke für die Rückmeldung! Interessant, dass du Sterellum rufum auch aus dem Luftraum kennst. In der süd(öst)lichen Steiermark gibt es einige Nachweise dieser Art, aus dem restlichen Österreich ist sie aber interessanterweise nicht gemeldet (von einer unsicheren Aufsammlung abgesehen). Auch auf der Karte von pilze-deutschland.de sind die Fundmeldungen äußerst spärlich. Wahrscheinlich eine Mischung aus spezieller Ökologie und tatsächlicher Seltenheit...

Triblidium caliciforme an Borke einer lebenden Eiche hat sich übrigens auch bestätigt.

Schöne Grüße
Gernot
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Januarpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 14. Januar 2018, 23:42 »
Noch a bisserl blau und lila von heute

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Pappelpilze
« Letzter Beitrag von Christoph am 14. Januar 2018, 20:37 »
Servus Gernot,

wow, tolle Schwammerl! Das Judasöhrchen, Schizophyllum amplum, kenne ich nur aus Baden-Württemberg (am Rhein, an Pappelästen) - bei mir scheint die Art einfach zu fehlen.

Die jetzt Heteroradulum kmetii wollte ich immer mal finden, bisher vergeblich. H. deglubens habe ich immer wieder, aber eben immer brav resupinat. (hier werden auch ständig neue Gattungen aufgestellt - langsam wirds unübersichtlich)  ;)

Sterellum rufum kenne ich nur an ansitzenden Ästen (als Peniophora, die Gattung Sterellum ist irgendwie an mi vorbeigegangen) - ob sie wirklich so selten ist? Wer sucht schon in der Baumkrone? Andererseits kommen bei Pappeln ja immer wieder mal Äste bei Sturm runter...

Schöne Suchanregung  :)

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: vorjährige Riesenboviste
« Letzter Beitrag von Christoph am 14. Januar 2018, 20:30 »
Servus Schorsch,

das ist wirklich witzig, denn ich habe quasi genau solche Leichen selber gefunden - am 16.12.2017 beim Gassigehen mit dem Hund. Ich hatte nur das Handy dabei, weshalb die Fotos nicht gut geworden sind. Die Leichen sehen aber ganz genauso aus:









Der Standort ist am besten als Brennesselwüste zu bezeichnen. Im Sommer/Herbst unbetretbar. Daneben ist eine kleine Waldinsel in der Mammendorfer Agrarwüste, weshalb ich manchmal dorthin gehe. In der Saison sind mir die Riesenboviste allerdings nicht aufgefallen.

Muss ich heuer im Herbst mal explizit hinschauen.

Liebe Grüße und danke für's Zeigen,
Christoph
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