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Plattform für Pilzfreunde / Entiridium lycoperdon
« Letzter Beitrag von PilzMichi am 16. April 2018, 18:50 »
Update: in 24 Stunde hat sich das Ding ganz schön verändert...
Sorry für das unscharfe Bild, wie es innen aussieht...fühlt sich an wie Nutella 😂
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Servus,

in dem Zusammenhang möchte ich auch noch auf die Arbeit von Mentrida et al. (2015) hinweisen, in der die Ergebnisse von Koukol et al. (2014) bestätigt werden (allerdings wurde hier ausschließlich ITS sequenziert).

Schöne Grüße
Gernot
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Pilzberater und PSV / Re: Galerina marginata in der Literatur
« Letzter Beitrag von Christoph am 16. April 2018, 00:21 »
Servus Roland,

aber gerne doch... ich finde es auch historisch interessant, wie damals das Wissen um Vergiftungen aussah.

Liebe Grüße,
Christoph

(und schwupps - schon ist das Thema hier gelandet)  :)
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Servus beinand,

ich grabe mal ein ganz altes Thema wieder aus. Ich bin über einen Artikel in der Czech Mycology gestolpert:
Koukol et al. (2014): Taxonomic evaluation of the polypore Daedaleopsis tricolor based on morphology and molecular data. Czech Mycol. 66(2): 107-119.

Die Autoren haben zwischen Daedaleopsis confragosa und D. tricolor keine anatomischen Unterschiede ausmachen können (auch nicht anhand der Dendrohyphidien). In ihrem 3-Gen-Stammbaum lassen sich D. confragosa und D. tricolor nicht trennen, sodass nur die Makroskopie und die Ökologie bleiben (auch da wurde D. tricolor nur an Rosaceae festgestellt, aber eben auch D. confragosa s.str. an Prunus neben Salix).

Koukol et al. (2014) plädieren daher auch für den Varietätsrang. Daedaleopis septentrionalis hingegen ist auch in dem Stammbaum als Art abtrennbar (es besteht ja auch eine Kreuzungsbariiere, da passt also alles zusammen).

Die Frage ist nur, wie man ohne DNA-Untersuchung Daedaleopsis septentrionalis von D. confragosa var. tricolor unterscheiden kann.

Liebe Grüße,
Christoph
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Pilzberater und PSV / Re: Galerina marginata in der Literatur
« Letzter Beitrag von Roland am 15. April 2018, 22:00 »
Grüße dich Christoph,

danke für die vielen Infos.
... nur zu, ... ab mit diesem Thread ins Pilzberater-Forum.

Verpilzte Grüße
Roland
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Schleimpilz?
« Letzter Beitrag von PilzMichi am 15. April 2018, 21:31 »
Servus Michi,

ich finde / sehe ihn immer wieder, aber nicht wirklich häufig. Im Vergleich zur Lohblüte ist er selten (finde ich).

Liebe Grüße,
Christoph

P.S.: habe gerade deinen Pilzkanal auf youtube aufgerufen. Schöne Idee, das zu starten. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei :-)

Hallo Christoph,
alles klar, ich hoffe, ich werde ihn noch öfter sehen, er gefällt mir ;)

Vielen Dank, ich hoffe, ich kann bald ein neues Video hochladen, evtl mit Morcheln oder Maipilzen, hatte bisher mit beiden kein Erfolg...

LG Michi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Schleimpilz?
« Letzter Beitrag von Christoph am 15. April 2018, 21:29 »
Servus Michi,

ich finde / sehe ihn immer wieder, aber nicht wirklich häufig. Im Vergleich zur Lohblüte ist er selten (finde ich).

Liebe Grüße,
Christoph

P.S.: habe gerade deinen Pilzkanal auf youtube aufgerufen. Schöne Idee, das zu starten. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei :-)

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Plattform für Pilzfreunde / Re: Schleimpilz?
« Letzter Beitrag von PilzMichi am 15. April 2018, 21:28 »
Servus Michi,

dein Schleimer ist noch ein Plasmodium, das sich gerade in einen Fruchtkörper verwandelt. Deshalb ist er innen noch so batzig-schleimig. Mir wäre da auch direkt Enteridium lycoperdon eingefallen, da bei ihm dieses Stadium so weiß und an der Oberfläche fluffig ist. Ich weiß aber nicht, ob es ähnliche Arten gibt. Die reifen Fruchtkörper werden dann bleigrau. Das kannst du ja eventuell beobachten (einfach später nochmal hingegen).

Liebe Grüße,
Christoph


Hallo Christoph,

alles klar. Vielen lieben Dank! Ich hoffe, ich kann die Tage nochmal vorbeischauen und Feedback geben, wie sich das schöne Ding verändert hat ;) Ist der eher selten oder findet er sich öfter?

LG Michi
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Pilzberater und PSV / Re: Galerina marginata in der Literatur
« Letzter Beitrag von Christoph am 15. April 2018, 21:24 »
Servus Roland,

das lässt sich erklären. Mycena pura enthält deutlich weniger Muscarin als Mycena rosea. Daher galt "der Rettichhelming" als essbar (Mycena rosea wurde zwar bereits 1783 beschrieben, war aber weitgehend unbekannt), weil man ihn eh nur als Mischpilz zum Auffüllen nahm (Geschmack ist vermutlich zu penetrant), sodass es so zu keinen (auffälligen) Vergiftungen kam. In alten Büchern (auch im Michael-Hennig-Kreisel) findet man manchmal auch zu magen-darm-giftigen Pilzen die Aussage "in geringen Mengen essbar". Früher ging es darum, sich aus dem Wald ernähren zu können (Notzeiten...).

Der Ziegelrote Schwefelkopf ist schon oft gegessen worden. Er scheint harmlos zu sein, höchstens bitter (die Intensität schwankt da). Ich habe ihn einmal in kleiner Menge aus Neugierde probiert - Geschmacksprobe, ohne Gewürze in der Pfanne - schmeckt für mich leicht bitter, nicht gut - ich bin aber auch bitterempfindlich).

Liebe Grüße,
Christoph

P.S.: ist es o.k., wenn ich den Thread in das Pilzberater-Forum stelle?
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Expertenforum Mykologie / Re: Schnalle
« Letzter Beitrag von Christoph am 15. April 2018, 21:17 »
Servus Schorsch,

die drei Objekte in dem Schnallenbogen sind keine Zellkerne. Das sieht sehr nach kleinen Plasmatröpfchen /  Öltröpfchen aus. Die Bewegung kommt durch die Brownsche Molekularbewegung. Offenbar hat das Zellplasma dort an Zähigkeit verloren.

Liebe Grüße,
Christoph

(nette Idee, das als Film zu zeigen - sehr interessant!)
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