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Servus beinand,

und hier Johanns Fotos aus Rothschwaig.   :)


Auf dem Weg in die Kiesgrube (das Fahrrad ist nicht von uns, sondern von einem regelmäßigen Besucher der Fläche)


Bergklee (Trifolium montanum)


Ackerwitwenblume


Zypressenwolfsmilch


Die Echte Kugelblume (Globularia bisnagarica) - Rote Liste 3 in Deutschland...


Eine bodenbewohnende Cladonia

Liebe Grüße,
Christoph
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Servus Thomas,

danke für die schönen Bilder! Johann hat mir per Mail ebenfalls Fotos zum Vorzeigen geschickt. Ich fange mal mit Impressionen aus dem Seeholz an.


Das alte Naturschutzgebietsschild (dasa Seeholz ist zudem Naturwaldreservat)


Hias beim Fotografieren des Rehbraunen Dachpilzes (Schorsch schaut zu)


Diesmal knipse ich (die Tarzetta, die wir am Ende fanden=


Nochmal ich beim Mikroskopieren im Vereinsraum - die Bestimmungsnachmittage waren intensiv, arbeitsreich, aber sehr interessant (und wir konnten alle gut zusammenarbeiten)


Wer finde den Waldfreundrüblingsalbino?


Das müsste Hydropus subalpinus von unten sein...


Die Farben hatte ich viel intensiver in Erinnerung, denn Leptura quadrifasciata haben wir mehrfach gesehen (Vierbindiger Schmalbock) - ich habe ihn leuchtend gelb mit vier schwarzen Binden gesehen...


Waldimpression


Der Eichenwirrling ist manchmal so verwirrt, dass er Röhren statt Lamellen hat - hier sind die Röhren aber recht chaotisch ausgefallen.


Der Albinolaubfreund im Vereinsraum (Gymnopus dryophilus)


Scutellinia spec. (ich hatte Scutellinia crinita unter dem Mikroskop, ob das der gleiche ist, kann ich aber nicht sagen)


Auch Hainbuchen können alt werden  :)


Und als Abschluss der Riesenschachtelhalm.

Danke an Johann für die Fotos,

liebe Grüße,
Christoph
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Expertenforum Mykologie / Re: Kartierungswochenende der BMG und des VfP München
« Letzter Beitrag von blacky am 4. Juni 2018, 22:50 »
Hallo zusammen,
vorab von mir ein paar Landschaftsaufnahmen aus dem Gebiet Rothschwaig, welches wir am 3.4.2018 also dem Sonntag des Kartierungswochenendes besucht hatten.
Dort befindet sich diese Kiesgrube, in der es wirklich richtig heiß wird.

Die Kiesgrube aus einer anderen Perspektive.

Nun Folgen Bilder der Magerrasen mit wunderbaren Pflanzen.

Ein Magerrasen aus der Nähe. Im Hintergrund befindet sich ein alter wilder Kirschbaum.

Weitere Bilder von den Magerrasen.

Kartäusernelken aus der Nähe.

Viele Grüsse
Thomas
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Junipilze 18
« Letzter Beitrag von Rudi am 4. Juni 2018, 18:41 »
Servus Christoph,

hoffentlich ist heut keiner durchgefallen.

Der Schwarze war schon schwer angeschlagen, steht aber noch im Wald- während die Hexen bereits im Friedhof lagen.
Allerdings hats dort in der Nähe auch nach Friedhof gestunken.
Was jüngeres schwarzes hatte ich heut auch.
Und noch a weng.

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Junipilze 18
« Letzter Beitrag von Christoph am 3. Juni 2018, 23:15 »
Servus Rudi,

da ist der Schwarze aber no leichiger als die Netzhexe  ;D

In der Tat schöne Funde. Butyriboletus fuscoroseus ist eine Schau. Hemileccinum impolitum ist bei mir hier richtig selten (noch seltener als der B. fuscoroseus).

Heute wurde zu unserem Mirkoskopiernachmittag (Kartierungswochenende) ein schöner Satanspilz gebracht. Der ist im Raum München schon da. Anfang Juni hatte ich ihn auch noch nicht gesehen, aber in Tutzing schonmal Mitte Juni.
Und Hortiboletus engelii ist auch schon da (in München). Wurde auch heute gebracht, als wir und mit Miniascomyzeten und so netten Dingen wie einer Mallocybe (Inocybe dulcamara agg.) beschäftigt haben.

Liebe Grüße,
Christoph
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Servus beinand,

auch in Rothschwaig haben wir interessante Pilze finden können. Es gab sogar Lamellenpilze - Bolbitius vitellinus/titubans zeigte wohl an, dass direkt am Wegrand Vierbeiner gerne mal das Bein heben?! Dann hatten wir eine Inocybe dulcamara (relativ gut sensu stricto, aber... wie so oft), die mit Helianthemum vergesellschaftet ist.
Eine zweite Risspilzkollektion (diesmal "echte" Risspilze, keine Mallocybe) harrt der Bestimmung.
Die Waldfreundrüblinge, denen ich schon im Gelände die Gelbtöne in den Lamellen und am Stiel angesehen hatte, erwiesen sich als Gymnopus ocior (einer fast weiß ausgeblasst, das hatte ich bei G. ocior noch nicht erlebt, aber da ist es seeeeehr heiß/trocken).
Es gab auch schöne Ascomyzeten, so einen Dotideomyzeten an Flockenblumenstängel vom Vorjahr mit Sporen um die 50 Mikrometer Länge - hübsch, aber nich namenlos.
Cortis gab's auch - namentlich Hyphodontia arguta und Phanerochaete sordida - nicht selten, aber hübsch.
Dann gabs noch eine Conocybe, die noch benamst wird sowie die obligatorischen Mycenen.

Ich werde die Tage mehr an Infos bringen - morgen geht's aber erstmal an's Abitur. Der Prüfer sollte ausgeschlafen und fit sein ^^

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Junipilze 18
« Letzter Beitrag von PilzMichi am 3. Juni 2018, 21:35 »
Hallo Rudi, Wahnsinn!!!
Z.t auch seltene Funde dabei und sehr schöne Aufnahmen!
LG Michi:)
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Plattform für Pilzfreunde / Junipilze 18
« Letzter Beitrag von Rudi am 3. Juni 2018, 20:04 »
Die Dicken kommen langsam ;)

LG Rudi
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Expertenforum Mykologie / Kartierungswochenende der BMG und des VfP München
« Letzter Beitrag von Christoph am 3. Juni 2018, 00:16 »
Servus beinand,

ich möchte die ersten Pilze von unserem Kartierungswochenende, das gerade läuft, vorstellen. Der Thread wird dann Stück für Stück gefüllt.

12 Aktive haben sich heute zur Kartierung des Naturwaldreservats Seeholz eingefunden. Wir haben sogar einige Agaricales-Arten gefunden. Nicht alle sind bereits bestimmt, manche harren auf dem Dörrex der Nachbearbeitung.

Im Moment umfasst die Artenliste 36 Namen, sie wird aber noch voller. Für Anfang Juni gar nicht so schlecht. Wäre jemand dabei gewesen, der kleine Becherlinge an Schilf bestimmen könnte (und an anderen Substraten), wäre die Liste viel länger. Es kommen aber noch ein paar Schilfarten dazu, die noch nachzubestimmen sind.

Zunächst zeige ich die ersten Bilder - noch nur aus dem Bino und Mikroskop, die anderen sind noch auf dem Kamerachip (morgen früh geht's ja weiter).

Zuerst etwas leuchtend oranges - diese schöne Hypomyces-Art wuchs sowohl an Trametes gibbosa als auch an Polyporus badius (ich nehme mal den alten Gattungsnamen, habe die Auftrennung nicht im Kopf). Hier ein Detailfoto mit den Perithecien:



Ach ja, es ist Hypomyces aurantius  :)

Dann ein Pilz an Schilf - das Seeholz grenzt ja an das Ammerseeufer - der Eichen-Hainbuchenwald geht in eine Art Weichholzaue (ohne Brennesseln) über, da der Wasserstand des Ammersees schwankt. Der Schilfgürtel zeigt natürlich das Standgewässer an, es gibt aber viele alte Weiden und Weidengebüsche (temporär überschwemmt) - wir haben da auch Risspilze gefunden, die noch bestimmt werden müssen.

Hier nun ein Becherling an Schilf, der extrem häufig war - Mollisia cf. retincola. Eigentlich passt alles - die langen Sporen, der Ölgehalt, die Kristallzone zwischen Excipulum und Subhymenium, die blaue Ascusreaktion, die Paraphysenform, die Ascusmaße, die Farbe (jung blass, alt gelb), das Substrat, die unseptierten Sporen... nur war die KOH-Reaktion negativ. Das passt nicht. Nur was kann es sonst sein?





Und hier noch was ganz besonderes (für mich) - ein rein weißer Rehbrauner Dachpilz. Pluteus cervinus ist zwar nicht so leicht von Pluteus hongoi abzutrennen (geht manchmal nur genetisch), aber hier passte alles - die Haken der Zystiden zeigten keinerlei Andeutungen von Bifurkation, die Cheilozystiden waren an der gesamten Lamellenschneide dominierend, die Schneide ist steril - natürlich keine Schnallen (betrifft beide Arten). Ein typischer Rehbrauner Dachpilz s.str. (die Artengruppe ist ja sehr tricky). Nur eben rein weiß.




Pluteus cervinus var. alba - Pleurozystiden mit einfachen, nicht verzweigten Haken


Pluteus cervinus var. alba - Cheilozystiden ohne Haken, keulig bzw, recht variabel

Justo et al. (2014) zeigen aber sogar solche Fruchtkörper.

Und zum Schluss des ersten Teils ein sehr häufiger, aber wenig beachteter Corticioider. Er wird in seiner Nebenfruchtform aquatisch verbreitet (asexuelle Schwimmsporen bzw. Mikrosklerotien) und kommt daher gerne dort an Holz vor, wo zeitweise Überschwemmungen sind. Hier war es ein Weidengebüsch fast am Seeufer. Seeeehr feucht. Im Mikroskop ist die Art unverkennbar - die Zystiden mit den parallel angeordneten Kristallen (in Längsreihen), die sehr langen Sporen, die Basidienform (mit interner Repitition - zumindest einmal). Makroskopisch fällt auf, dass die Fruchtkörper rein weiß sind, obwohl sie extrem dünn und flockig sind.





Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Rugosomyces ionides
« Letzter Beitrag von Rudi am 1. Juni 2018, 00:41 »
Liebe Freunde der schönen Köpfe,

ich hab ein paar düstere Bilder- immer noch unter falschem Namen- aber ich bin gerade dabei, meine pilzseite rundzuerneuern...

http://pilzseite.de/Pilzgalerie/Calocybe/obscurissima/FrameSet.htm

LG Rudi
 
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