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Hallo zusammen,
ein Artikel über die Gattung Gamundia ist übrigens im neuesten Heft vom Tintling erschienen: Der TINTLING 1 (2018) Seite 36, 12. Februar 2018.
Viele Grüße.
Thomas
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Hallo zusammen!

Ein spannender Pilz, auf jeden Fall. Und Glückwunsch zu dem Fund.
Ist ja auch so in etwa meine Zielgruppe, und die eine oder andere Pappel an wärmebegünstigten Waldrändern steht auch hier in der Gegend rum. Aussichtslos ist es nicht, aber es wäre dennoch ein glücklicher Fund, sollte mir sowas mal begegnen.


LG; Pablo.
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Expertenforum Mykologie / Re: Clavariadelphus helveticus von der Tagung in Pegnitz
« Letzter Beitrag von Josef am 15. Februar 2018, 16:44 »
Nein das Buch habe ich nicht, sollte auch Hias das nicht haben, dann wäre das doch etwas für die Bibloithek vom Pilzverein München ;-).
Herzliche Grüße, Josef
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Expertenforum Mykologie / Re: Clavariadelphus helveticus von der Tagung in Pegnitz
« Letzter Beitrag von Christoph am 15. Februar 2018, 13:25 »
Servus Hias & Josef,

hat von euch jemand den Methven (1990): The genus Clavariadelphus in North America. Bibl. Mycol. 138?
(https://www.schweizerbart.de/publications/detail/isbn/9783443590390/Bibliotheca_Mycologica_Band_138)

Da ist auch ein Weltschlüssel enthalten.

Folgende Arten sind im Buch (mit Seitenzahlen):
Clavariadelphus americanus 38
Clavariadelphus caespitosus 40
Clavariadelphus cokeri 42
Clavariadelphus fasciculatus 44
Clavariadelphus flavidus 46
Clavariadelphus lignicola 47
Clavariadelphus ligula 49
Clavariadelphus mucronatus 52
Clavariadelphus occidentalis 53
Clavariadelphus pallido-incarnatus 55
Clavariadelphus pistillaris 57
Clavariadelphus sachalinensis 60
Clavariadelphus sulfastigiatus 63
Clavariadelphus truncatus var. lovejoyae 64
Clavariadelphus truncatus var. truncatus 66
Clavariadelphus truncatus var. umbonatus 70
Clavariadelphus unicolor 73
EXTRALIMITAL TAXA 76
Preliminary Keys to World Taxa of Clavariadelphus 76
Subg. Ligulus 76
Subg. Clavariadelphus Sect. Cantharellopsis 76
Subg. Clavariadelphus Sect. Clavariadelphus 77
Clavariadelphus flavo-immaturus 80
Clavariadelphus helveticus 81
Clavariadelphus himalavensis 83
Clavariadelphus mirus 84
Clavariadelphus truncatus var. atrobrunneus 86
Clavariadelchus xanthocephalus 87
Clavariadelphus yunnanensis 89

Dann wurden folgende Typen untersucht:
Clavariadelphus pistillaris var. americanus 95
Clavariadelphus truncatus var. atrobrunneus 96
Clavariadelphus borealis 97
Clavariadelphus caespitosus 98
Clavariadelphus clavulinoides 99
Clavariadelphus cokeri 100
Craterellus corrugis 101
Clavariadelphus fasciculatus 102
Clavariadelphus flavidus 103
Clavariadelphus flavo-immaturus 103
Clavariadelphus helveticus 104
Clavariadelphus himalayensis 104
Clavariadelphus lignicola 104
Clavaria ligula 105
Clavariadelphus lovejoyee 107
Clavaria maricola 108
Clavaria mira 109
Clavariadelphus mucronatus 111
Clavariadelphus occidentalis 112
Clavariadelphus pallido-incarnatus 113
Clavaria pistillaris 115
Craterellus pistillaris 116
Clavaria sachalinensis 118
Clavariadelphus subfastigiatus 120
Clavaria truncate 121
Clavaria pistillaris umbonata 122
Craterellus unicolor 123
Clavariadelphus xanthocephalus 125
Clavariadelphus yunnanensis 125

Falls jemand das Buch hat, würde ich auch gerne mal reinschauen ;-).

Liebe Grüße,
Christoph
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Expertenforum Mykologie / Re: Clavariadelphus helveticus von der Tagung in Pegnitz
« Letzter Beitrag von Josef am 15. Februar 2018, 09:45 »
Servus Hias,

schöner Clavariadelphus Fund von dir, die grüne Farbe bei meinem Uralt-Fund ist nicht so wichtig.
Das kann bei Clavariadelphus immer wieder mal vorkommen, ich habe das auch schon bei Clavariadelphus ligula gesehen. Auch war die gelegentliche grünliche Einfärbung irgendwo in der Literatur beschrieben.
Nun, ist das schon einige Zeit her und ich weiß nicht mehr wo ich das gelesen habe.

Herzliche Grüße, Josef
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Expertenforum Mykologie / Re: Clavariadelphus helveticus von der Tagung in Pegnitz
« Letzter Beitrag von Hias am 15. Februar 2018, 09:22 »
Hier nochmal der Link, jetzt müsste er funktionieren:

Doku C. cf. helveticus

Grüße
Hias
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Lieber Thomas,

sehr gerne  ;). Ich habe jetzt nachmikroskopiert. Die Sporen sind recht variabel geformt, von lang gestreckt bis recht breit elliptisch. Sie zeigen einen Keimspalt (nur auf einer Seite) und messen 10,5-13,25 x 5-6,75(-7,5) µm.
Die Ostiolen sind feine Papillen - unter dem Bino sehr auffallend. Die Stromata drücken die Rinde nach oben, sodass die dann senkrecht nach oben um die Stromata steht - und die Innenseite der Rinde wird geschwärzt - sieht dann aus wie ein Teil des Stromas. Das Stroma selbst zeigt nur die kleine Kante.

Ich hab dann nochmal geschlüsselt: http://pyrenomycetes.free.fr/biscogniauxia/keydir/dichotomickey.htm
Die Eingangsfrage ist etwas hackelig, finde ich, da ja auch bei B. granmoi der Rand etwas erhaben ist, aber wenn man beide Wege geht, landet man durch die Ostiolen bei Schlüssel B bei B. repanda (Rosaceae würde ja passen). Nur sind die Sporen da länger und schmaler (größeres Q) und sie haben auf beiden Seiten die Keimspalte - man sieht sie also bei fast jeder Sporen deutlich. Zudem ist das Stroma nicht konkav - und B. mediterranea passt auch gar nicht (andere Sporen). Also Teilschlüssel A und da landet man direkt bei B. granmoi.

Für mich ist das auch alles andere als schlecht, denn ich bin ja kein "Kernpilzologe". Und ich kenne B. granmoi aus den Auwäldern an Traubenkirsche, weshalb ich makroskopisch rangegangen bin. Ich hätte zwar eh noch mikroskopiert, aber so konnte ich nochmal alle Biscogniauxien kurz durchgehen. Das schadet nicht und man merkt sich mehr.

Daher ganz ausdrücklich: Danke für die Rückfrage  :D

Liebe Grüße,
Christoph
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Lieber Christoph,
besten Dank für deine ausführlichen Erklärungen und Informationen. Da muss ich ab jetzt mal ganz genau darauf achten. Dies geht aber erst, wenn man die entsprechenden Informationen über die Unterschiede hat, wie du sie jetzt dankenswerterweise dargelegt hast. Prima, dass du den Link beigefügt hast, da sieht man es gut.
Dir noch eine schöne Woche und liebe Grüße.
Thomas
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Lieber Thomas,

bei Biscogniauxia marginata haben die Stromata einen richtigen Randwulst. Man sieht das hier sehr schön abgebildet: http://pyrenomycetes.free.fr/biscogniauxia/html/Biscogniauxia_marginata.htm
B. granmoi hat nur eine etwas erhöhte Randkante - viel dünner als der Wulst von B. marginata (die dünne, scharfe Kante sieht man gut auf dem letzten Foto von ihr, das ich in den zweiten Beitrag gestellt habe).

Dann ist B. granmoi auf Prunus padus beschränkt - B. marginata kommt auf anderen Rosaceae vor, meines Wissens aber nicht an Traubenkirsche.

Hier ist noch ein Artikel über B. granmoi aus Österreich: http://www.zobodat.at/pdf/OestZPilz_8_0139-0147.pdf

Deine Frage ist aber völlig brechtigt. Ich habe die Biscogniauxia übrigens noch nicht mikroskopiert, sondern erstmal nur makroskopisch bestimmt (Substrat, Stromaausprägung). Ich werde aber natürlich auch noch reinschauen (alle anderen habe ich durchmikroskopiert - die Biscogniauxia geht ja nicht kaputt, daher schiebe ich das dann gerne nach hinten). Auch wenn sie nicht fertil sein sollte, finden sich ja gerne noch Sporen. B. granmoi hat viel schmalere Sporen, ist daher auch mikroskopisch leicht erkennbar. Es gibt da noch weitere Arten wie z. B. Biscogniauxia simplicior, die wiederum B. marginata ähnelt (auch mit Randwulst), aber wieder andere Sporen zeigt.

Liebe Grüße,
Christoph (und wie gesagt: gerne nachhaken, nachfragen - das ist ja Sinn der Sache)  :)
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Lieber Christoph,
durch was unterscheidet sich die Biscognauxia marginata von der Biscogniauxia granmoi. Ich finde die sehen sich makroskopisch doch recht ähnlich. Liegen die Unterschiede vor allem im Mikroskopischen?
LG.
Thomas
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