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Plattform für Pilzfreunde / Re: Februarpilze
« Letzter Beitrag von Gernot am 6. Februar 2018, 11:02 »
So schöne Lilastiele im Februar ist schon bemerkenswert... Ich kann "nur" ein paar Holzbewohner vom Wochenende anbieten.

Schöne Grüße
Gernot
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Expertenforum Mykologie / Re: Alpine Pilze - Sammelthread
« Letzter Beitrag von Christoph am 4. Februar 2018, 23:14 »
Soderla, nochmal ich...

damit ich nicht nur Bilder aus alten Threads hervorkrame, noch ein anderes Foto (aber auch schon ein paar Jahre alt (vom 10. Juni 2005) - und zwar die sogenannte Fellhornmorchel...  ;D



Welche Morchelart das ist, weiß ich nicht. Ich fands aber bemerkenswert, am Fellhorn, genauer gesagt am Schlappoldsee, überhaupt eine Morchel zu finden. Hier ein Habitatfoto vom Schlappoldsee an dem Tag.



Das Fellhorn ist ein genialer Berg - einer unserer höchsten Flyschberge und daher teils stocksauer, was bedeutet, dass hier auch zentralalpine Pflanzenarten vorkommen (sonst ist es so hoch oben ja kalkig in den Kalkalpen) - dazu noch Punktendemiten wie die Fellhornmehlbeere (Sorbus algoviensis).

Man kann übrigens mit der Gondel hochfahren, was sehr angenehm ist (mehr Zeit zum Sammeln). Falls mal jemand mit hoch will, bin ich für gemeinsame Exkursionen gerne bereit (wie auch auf die Westl. Karwendelspitze).

Liebe Grüße,
Christoph
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Expertenforum Mykologie / Re: Alpine Pilze - Sammelthread
« Letzter Beitrag von Christoph am 4. Februar 2018, 22:58 »
Servus Helmut,

die gelben Risspilze sind ja toll... Ich muss leider zugeben, dass ich bislang meist einen Bogen um selbige gemacht habe. Ich habe mehr nach alpinen Fälblingen gesucht. Da muss ich aber meine Bestimmungen erstmal wieder revidieren (ich habe jetzt endlich das grandiose Hebeloma-Werk erstanden).

Dafür zeige ich (nochmal) einen bereits vor ein paar Jahren hier gezeigten Risspilz aus dem Hochalpinen Bereich: Inocybe subhirsuta (da ich Inocybe calamistrata agg. makroskopisch erkennen kann, nimmt man das dann gerne mit):





Liebe Grüße,
Christoph

P.S.: mit "zuviel" meinte ich, dass wir am Ende so viel fanden, dass die Zeit nicht reichte, alles aufzusammeln und zu dokumentieren... Unser Zeitfenster im Gelände war begrenzt (wir mussten ja zurück zur Tagung - anderweitige Verpflichtungen dort, Fundbesprechungen usw.)
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Rückblick 2017: Holzabbauende Pilze (Österreich)
« Letzter Beitrag von Christoph am 4. Februar 2018, 21:22 »
Servus Gernot,

danke für die Zusatzinfos über das Asterosporium.

Zitat
Ich persönlich bin bis jetzt immer von einer Art auf Fagus ausgegangen, was natürlich inkorrekt sein kann. Zumindest in der Literatur ist mir nie eine gegenteilige Information untergekommen.

(Ich hatte ja nichts gegenteiliges behauptet)  ;) Dennoch ist dieser Pilz als Schädling an Pinus bekannt - siehe Ivanova H. (2015): Fungi associated with a decline of Pinus nigra in urban greenery. Acta fytotechn. zootechn. 18(2): 36–43.

Downloadlink für das pdf: https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=32&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwixj9_1iI3ZAhXCbVAKHdB0BJk4HhAWCDEwAQ&url=http%3A%2F%2Fwww.acta.fapz.uniag.sk%2Fjournal%2Findex.php%2Fon_line%2Farticle%2Fdownload%2F142%2Fpdf&usg=AOvVaw0WsWesAXDeYr6-LiuaAAxX

Was die Konidienmaße angeht, ist Kobayasi & Kubono (1986) sehr hilfreich. In der Österreichischen Datenbank werden die beiden Arten A. asterospermium und A. hoffmannii noch getrennt. Daher war ich neugierig, wie man die beiden unterscheiden könne. Wenn sie doch synonym sind (auch nach aktuellem Stand), dann ist das natürlich hinfällig.  :)

Witzig, was man so alles finden kann.

Der Zwieg lag übrigens schon am Boden - vielleicht schon zu lange. Ich werde bei Gelegenheit noch ansitzende Totäste/-zweige anschauen. Vielleicht finde ich dann besseres Material.

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Rückblick 2017: Holzabbauende Pilze (Österreich)
« Letzter Beitrag von Gernot am 4. Februar 2018, 20:38 »
Servus, Christoph,

freut mich, dass du die Asteromassaria jetzt auch finden konntest. Vielleicht kommt dir noch frischeres Material unter – bis ins Frühjahr hast du auf jeden Fall Zeit. :)

Ein paar Gedanken zu Asterosporium asterospermum. Ich persönlich bin bis jetzt immer von einer Art auf Fagus ausgegangen, was natürlich inkorrekt sein kann. Zumindest in der Literatur ist mir nie eine gegenteilige Information untergekommen. Asterosporium hoffmannii wird oft mit A. asterospermum synonymisiert, so z. B. in der von dir schon erwähnten Arbeit von Senanayake et al. (2017) oder auch in Kobayashi & Kubono (1986).

Die Sporengröße in Senanayake et al. (2017) erscheint wirklich etwas fragwürdig. Mit der Skala in der Fototafel kommt man nicht annähernd auf die angegebenen Werte, welche deutlich von den in der Literatur angegebenen Maßen abweichen. Das kann ich auch nicht erklären – vielleicht hat sich bei den Autoren einfach ein Mess- oder Umrechenfehler eingeschlichen…

Schöne Grüße
Gernot
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Expertenforum Mykologie / Re: Alpine Pilze - Sammelthread
« Letzter Beitrag von Helmut am 4. Februar 2018, 13:57 »
... und was auch gelb ist und zunächst nicht unbedingt an eine Rimosae erinnert, ist dann trotzdem eine. Erstmal als I. godfrinoides abgelegt. Aber ich bin mir nicht sicher, ob alle gelblichen alpinen Rimosae tatsächlich alle zu einer Art gehören und ob dieser Artname der richtige ist. die Lamellen sind nicht immer so gelb bzw. nicht in alle Stadien, andere Kollektionen neigen generell dazu, gelblich zu werden .... Auch da wird wohl die DNA mal weiterhelfen müssen.

Gruß Helmut
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Expertenforum Mykologie / Re: Alpine Pilze - Sammelthread
« Letzter Beitrag von Helmut am 4. Februar 2018, 13:48 »
Servus Christoph,

"da es zu viel Schwammerl gab"? gibt's denn zu viel? 8)
Da waren bestimmt auch interessante Inocyben dabei, das ist oft die häufigste Gattung in diesen Biotopen. Auf saurem Untergrund im Stubaital bzw. in der Höhe auf 2200 m hatte ich auch meinen Erstfund von Inocybe aurea (soll auch weiter unten vorkommen). Da dachte ich zuerst an eine Rimosae, die Mikroskopie war dann sehr überraschend: Metuloide Zystiden (nur rel. wenig dickwandig) und höckerige Sporen!

Gruß Helmut


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Plattform für Pilzfreunde / Re: Februarpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 4. Februar 2018, 12:43 »
Servus Schorsch,

da standen etwa ein Dutzend ziemlich frisch aussehende im Gebüsch
Die findet man eigentlich immer sehr spät im Jahr- vielleicht werden sie deshalb nur selten gefunden ;)
Im Februar hatt ich sie aber noch nie.

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Februarpilze
« Letzter Beitrag von Schorsch am 4. Februar 2018, 12:26 »
Ist das ein übriggebliebener oder frischer?
Ich hatte welche Ende November auf unserer "Hundewiese" gefunden.
Liebe Grüße Schorsch
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Plattform für Pilzfreunde / Februarpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 3. Februar 2018, 19:22 »
Liebe Schwammerlfreunde,

Der Winterschlaf ist vorbei, jetzt gehts weiter.
Lila Pilze erscheinen in Würzburg, Ringpark und übernehmen die Verantwortung für das neue Jahr.
Wieder mit sehr vielen Lamellen, aber keine Tausendblätter.

LG Rudi
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