Neueste Beiträge

Seiten: 1 2 [3] 4 5 6 7 8 ... 10
21
Plattform für Pilzfreunde / Re: Oktoberpilze 2018
« Letzter Beitrag von Christoph am 18. Oktober 2018, 23:28 »
Servus Helmut,

wenn du magst, schicke ich dir den Artikel. Inwieweit doch Unterschiede feststellbar wären, weiß ich natürlich nicht.

Das Tricholoma boudieri habe ich gar nicht richtig gewürdigt, weil mich die Xeromphalina so abgelenkt hat. Starker Fund - hatte ich noch nie. Werner findet eh quasi alles - Caloboletus kluzakii in Schweden, Tricholoma boudieri auf Teneriffa usw.  ;) :D

Liebe Grüße,
Christoph
22
Hallo Till,

das kann ich so direkt nicht bejahen. Die Wie ist eine magere Flachland-Mähwiese (Glatthaferwiese).
In den Teil wo es den Fund gab, scheint wegen der Hecke/Gebüsch aus Weide und Zitterpappel, erst ca. ab mittags bis Sonnenuntergang die Sonne drauf. Fundort höhe ca. 330m ünN.

Herzliche Grüße aus dem Saarland

Dirk
23
Hallo, Dirk -

stammt Dein simulans-Fund von einem Fundort, den man als "thermophil" bezeichnen könnte? Unser Freund Thomas Glaser findet die Art regelmäßig an einem sehr warmen und geschützten Fleck im Inntal, ebenfalls unter Pappeln.

Gruß vom Waginger See
Till
24
Pilzberater und PSV / Waldpilze immer noch radioaktiv belastet
« Letzter Beitrag von Schorsch am 18. Oktober 2018, 10:06 »
Nach Tschernobyl: Waldpilze immer noch radioaktiv belastet
Süddeutsche Zeitung, 17. Oktober 2018 14:25
https://www.sueddeutsche.de/news/panorama/atomunfaelle---salzgitter-nach-tschernobyl-waldpilze-immer-noch-radioaktiv-belastet-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-181017-99-411975
Direkt aus dem dpa-Newskanal

München (dpa/lby) - Mehr als drei Jahrzehnte nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl sind einzelne Waldpilzarten in Bayern immer noch stark radioaktiv belastet. Dies teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Mittwoch mit. Betroffen sind demnach Sorten wie Braunscheibige und Orangefalbe Schnecklinge oder Rotbraune Semmelstoppelpilze, bei denen noch immer deutlich erhöhte Werte von radioaktivem Cäsium gemessen werden.
Besonders belastete Pilze kommen laut BfS nach wie vor vor allem im Bayerischen Wald, im Donaumoos südwestlich von Ingolstadt und in der Region Mittenwald vor. Wegen seiner Halbwertszeit von rund 30 Jahren sei das aus dem Tschernobyl-Unfall stammende Cäsium-137 bisher nur etwa zur Hälfte zerfallen.
Wer diese höher belasteten Wildpilze isst, kann den Angaben zufolge mit einer einzigen Mahlzeit mehr Cäsium-137 zu sich nehmen als mit anderen Lebensmitteln innerhalb eines ganzen Jahres. Gesundheitliche Folgen seien aber nicht zu befürchten.
Nach dem Super-Gau in dem Atomkraftwerk in der Ukraine im Jahr 1986 wurden die genannten Gebiete in Bayern zehn Mal heftiger belastet als beispielsweise Norddeutschland.

Weiterer interessanter Link:
http://www.umweltinstitut.org/themen/radioaktivitaet/messungen/waldproduktmessungen.html
25
Hallo Hias,

vlt. hat die Art dieses Jahr ein gutes Jahr. Denn den Fundort begehe ich jedes Jahr mehrfach, hatte dort aber noch nie einen Scheidenstreifling gefunden, meist gehe ich wegen Lactarius controversus und später wegen den Wiesenpilzen hin.

Gruß Dirk
26
Hallo Christoph,

vielen Dank für deine Einschätzung, bzw. Bestätigung.
Ich hatte mir auch vorher schon deine interessanten Ausführungen weiter unten durchgelesen, für mich als
Laie (eigentlich hatte ich immer Bogen um die Scheidenstreiflinge gemacht) ist das alles sehr kompliziert.
Aber mit toller Unterstützung und neuer Literatur scheint da doch was zu gehen. :-)

Herzliche Grüße
Dirk
27
Genau so ein Teil hatten wir vorletzten Montag am Vereinsabend in München!

Grüße
Hias
28
Servus Dirk,

nur ganz kurz, da bei mir das DSL ausgefallen ist und ich mit dem Handy schreiben muss. Dein Fund ist ganz typisch für Amanita simulans. Vizzini et al. (2016) haben hier die Art gut diskutiert und ein griffige Konzept entwickelt.
Näheres, wenn ich wieder normal online gehen kann.

Liebe Grüße,
Christoph
29
Hallo zusammen,

ich hoffe ich kann in diesem Thread einen Post loswerden.
im folgenden stelle ich diesen Scheidenstreifling zur Diskusion ein.
Arbeitsname: Amanita_simulans_cf.
Wegen der Trockenheit habe ich leider nur einen FK letzte Woche gefunden, vlt. reicht er doch zur Bestimmung aus.

Fundort: 12.10.2018, Wiese an einem Gebüschrand aus Weiden und Zitterpappeln.
Auffallend waren die schwärzlichen Lamellenschneiden, der genatterte Stiel, beim Trocknen mehr ins graue übergehend.
Volva brüchig bis fest, trocken fast zäh, außen mit orangenen Flecken, innen dreckig hellgrau.
Geruch unauffällig.

Beim Nachmikroskopieren fand ich auch größere Sporen von im Mittel 12,9 x 12,4ym auch bis 13/14ym gesehen.

Vorab vielen Dank für eure Meinungen

Herzliche Grüße
Dirk

Anbei ein paar Bilder:
30
Plattform für Pilzfreunde / Re: Oktoberpilze 2018
« Letzter Beitrag von Werner E. am 15. Oktober 2018, 10:35 »
GriasDi Helmut,

Tricholoma boudieri is natürlich schon ein Hammer. Die soll ja ziemlich südlich verbreitet sein. Ich hatte sie einmal auf Teneriffa gefunden, wo sofort das starke Röten auffiel.

An liabn Gruaß,
Werner
Seiten: 1 2 [3] 4 5 6 7 8 ... 10