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Pilzberater und PSV / Re: Galerina marginata in der Literatur
« Letzter Beitrag von Christoph am 14. April 2018, 21:40 »
Lieber Roland,

hast du die Ausgabe von 1960? Das ist wirkloch erschreckend. Ich habe mal in einem Pilzbuch aus dem Jahr 1912 geblättert - da stand "Pantherpilz: essbar" (es war auch ein Panther abgebildet).

Beim Gifthäubling war es lange Zeit Unkenntnis. Es wurde (auch damals) gerne mit Umkehrschlüssen gearbeitet - es galt ja mal die "Regel", dass es an Holz keine Giftpilze gebe... Oder dass alle milden Schleierlinge essbar seien.

Bei alten Büchern kann man so etwas öfters finden. Mal verständlich (Kahler Krempling - galt lange als essbar) oder unverständlich (Gifthäubling anno 1960).

Zu den beiden andere Fragen:
Überlegungen zu einer Neuauflage bestehen. Es ist aber noch völlig offen, inwieweit der Verlag Inhalte überarbeiten lassen will. Auch ob das Format größer werden kann/soll, weiß ich nicht. Im Moment ist die frühe Vorbereitungsphase, es ist nich nichts in trockenen Tüchern.
Meinerseits gibt es im Moment nichts Neues am Pilzbuchhimmel - das kann sich aber natürlich ändern.  ;)

Liebe Grüße,
Christoph
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Pilzberater und PSV / Galerina marginata in der Literatur
« Letzter Beitrag von Roland am 14. April 2018, 07:43 »
Bin neben Pilzen auch Buch-liebend. Habe da bei Julius Peter "Pilze" den Gifthäubling als Eßbar gefunden, dort wird er als Nadelholz-Schüppling bezeichnet. Kommt das öfter vor?

#Christoph: Wird das "Taschenlexikon der Pilze Deutschlands" wieder mal aufgelegt (ist äußerst interessant, aber vom Format her, eher etwas für die Stereolupe,  ... besonders wenn die Augen schon verbrillt sind.), oder gibt es was neues deinerseits am Pilzbuch-Himmel?
LG Roland
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Expertenforum Mykologie / Re: Lophiostoma compressum - leicht bestimmbar?!
« Letzter Beitrag von Christoph am 14. April 2018, 00:29 »
Servus Gernot,

hm, ich denke, wir können uns auf alle Fälle darauf einigen, dass die Diskussion um die Abgrenzung der neuen Arten gegenüber P. compressum gewisse Schwächen aufweist. Und auch die Beschreibungen sind nicht so klar deutbar. Ich hatte die Abbildung des Ostiolums von P. compressum nochmal angesehen und meine, dass da Periphysen erkennbar seien (halt abgeschnitten, aber die Basen sind da, meine ich), während bei P. rosae keine zu sehen sind. Die Periphysen auf der Abbildung zu P. salicicola sind hingegen klar erkennbar.
Der Beschreibungstext hingegen ist bei beiden, P. rosae und P. compressum gleich, stimmt... Warum schreiben sie nicht explizit "Periphysen fehlen" vs. "Periphysen vorhanden"? Und warum bieten die Autoren keine Vergleichstabelle an?

Ich hatte allerdings, das gebe ich natürlich zu, bei meinem Fund nicht auf die Periphysen geachtet, sondern primär auf die Sporenmaße und das Excipulum. Muss ich dann wohl nachholen.

Ich weiß nur nicht, ob die Beschreibungen copy & paste-Fehler enthalten könnten. Gäbe es eine ausführliche Diskussion, würde man klarer sehen.

Danke für die kritischen Rückfragen!  :)

Liebe Grüße,
Christoph
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Ich übernehme mal von Christoph Wamser die Einladung aus dem Pilzforum.eu:

Liebe Pilzenthusiasten,



am Sonntag, den 22. April 2018, haben wir, die Pilzfreunde Mainfranken, Felix Hampe zu Gast, der uns die neuesten Erkenntnisse in der Gattung Russula aus genetischer Sicht präsentieren möchte.


Auch wenn die Täublinge hier zu Lande wohl noch kaum zu finden sind, möchten wir alle Interessierten herzlich einladen, dem Vortrag beizuwohnen.


Wann? 22.04.2018, 10:00 Uhr

Wo? Galeriehaus in 97234 Reichenberg (Kirchgasse, schräg gegenüber Rathaus).


Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos, Spenden zur Deckung unserer Unkosten allerdings auch nicht völlig unwillkommen.


Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust und Zeit und man sieht sich auf der Veranstaltung.



Viele Grüße

Christoph und Rudi

Pilzfreunde Mainfranken

anbei ein Bild von Russula tinctipes (leg+det. Dr.HJ Stahl, Wbg)
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Aprilpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 13. April 2018, 16:25 »
Danke für deine Aufmerksamkeit, Thomas ;D

Zum Freitag, den 13. gibts was neues

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Aprilpilze
« Letzter Beitrag von blacky am 13. April 2018, 12:21 »
Hallo Rudi,
tolle Sachen zeigst du uns da. Besten Dank.
Schönes Wochenende und
LG.
Thomas
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Expertenforum Mykologie / Re: Lophiostoma compressum - leicht bestimmbar?!
« Letzter Beitrag von Gernot am 13. April 2018, 10:29 »
Servus, Christoph,

danke für die genaue Ausführung. Was mir immer noch nicht ganz klar ist: Wer sagt denn, dass P. compressum Periphysen hat? In der Arbeit steht Folgendes zu den Ostiolen der relevanten Arten:

P. compressum: Ostiole slit-like, central, papillate, with a reduced crest and a pore-like opening, plugged by gelatinous tissue, made up of lightly pigmented, pseudoparenchymatous cells.

P. rosae: Ostiole slit-like, central, papillate, opening by an apical, lysigenous pore or dehiscence, plugged by gelatinous tissue, made up of lightly pigmented, pseudoparenchymatous cells.

P. salicicola: Ostiole slit-like, central, papillate, periphysate, with a crest-like apex and opening by an apical, lysigenous pore or dehiscence.

Nur bei P. salicicola werden Periphysen ("periphysate") erwähnt. Das würde also gegen die Möglichkeit sprechen, dass in der Diskussion von P. rosae statt P. salicicola eigentlich P. compressum gemeint ist. Oder P. compressum hat tatsächlich Periphysen und die Autoren haben dann auch noch vergessen, dies in der Beschreibung anzuführen... :-X

Schöne Grüße
Gernot
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Aprilpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 12. April 2018, 23:25 »
Der April schließt sich nahtlos an die letzten Maipilze an.
Manche sind wirklich die letzten.

LG Rudi
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Servus beinand,

ich habe neulich zusammen mit Boris Zurinski in Franken erneut Trimmatostroma scutellare an Kiefernzapfen gefunden. Man muss wirklich nur suchen. Jetzt habe ich bessere Mikrofotos, die gut zu der Abbildung von Ellis (1976) passen. Insbesondere die dunklen Ränder der Konidien kommen gut heraus. Wer gerne mikroskopiert, sollte sich diese wirklich interessanten und schönen Konidien mal ansehen:



Hier auch nochmal ein Makrofoto - die Stromata aus Rothschwaig waren ja schon etwas veralgt und verwittert. Die fränkischen sind da besser entwickelt und noch frisch gewesen.



Liebe Grüße,
Christoph
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Expertenforum Mykologie / Re: Phaeosphaeriopsis glaucopunctata (aus Nürnberg)
« Letzter Beitrag von Christoph am 11. April 2018, 23:52 »
Servus Rudi,

freut mich, dassich dich animieren konnte, mal bei Mäusedornen vorbeizuschauen ;) - und Gratulation zum Fund! Vielleicht hat ja fast jeder Mäusedorn den Befall? Dann fehlt aber noch ein Nachweis von Phaeosphaeriopsis triseptata - was mal wieder heißt, dass man hier jeden Fund mikroskopieren muss. Ich gehe davon aus, dass letztere Art deutlich seltener ist - sonst wäre sie schon früher beschrieben worden.

Liebe Grüße,
Christoph
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