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Expertenforum Mykologie / Re: Glyphium elatum - hübsch und auch gut bestimmbar
« Letzter Beitrag von Gernot am 21. April 2018, 21:06 »
Servus in die Runde,

sehr schön, der steht noch weit oben auf meiner Wunschliste. :) Könntet ihr vielleicht noch ein bisschen was zur Ökologie eurer Funde schreiben? Waren die Äste im Luftraum oder auf dem Boden, eher feucht oder trocken? Wie hat das Habitat ungefähr ausgesehen? Vielleicht gelingt mir dann ja auch einmal ein Nachweis!

Danke und schöne Grüße
Gernot
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Aprilpilze
« Letzter Beitrag von blacky am 21. April 2018, 17:16 »
Mal ne kurze Frage, weil es gerade passt. Warum sind manche Beiträge von der Schriftgröße her so klein und andere wieder in Normalgröße? Weiß da jemand Rat? Oder muss man nur bei Schriftgröße etwas anderes einstellen und gegebenenfalls war's?
Viele Grüße.
Thomas
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Aprilpilze
« Letzter Beitrag von blacky am 21. April 2018, 17:14 »
Wie schon mal gesagt, tolle Pilze zeigst du Rudi.
Pleurotus calyptratus weder gekannt  geschweige denn natürlich jemals gesehen. Einfach Klasse.
LG.
Thomas
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Expertenforum Mykologie / Re: Glyphium elatum - hübsch und auch gut bestimmbar
« Letzter Beitrag von Rudi am 21. April 2018, 00:36 »
das Schwammerl gabs hier auch schon mal:
http://pilzseite.de/Pilzgalerie/Glyphium/elatum/FrameSet.htm

LG Rudi
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Expertenforum Mykologie / Re: Glyphium elatum - hübsch und auch gut bestimmbar
« Letzter Beitrag von Beorn am 20. April 2018, 19:17 »
Hallo, Christoph!

Ach, der sogenannte Sylter Bunenpilz.  ;)
Wollte ich eigentlich auch schon mal gezielt suchen, hat aber bisher nicht geklappt. Vielleicht mal irgendwann als "Beifang" beim Krusten beobachten.


LG, Pablo.
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Hallo, Christoph!

bei der Kollektion mit den hellen und dunklen nebeneinander bin ich nicht sicher, ob die nicht eher gleich alt waren. Alle Fruchtkörper waren da ziemlich verwittert (und die hellen wie die dunklen komplett steril), aber von Konsistenz und sonstigen Verwitterungserscheinungen ausgehend (Farbe ausgenommen) wirkten die helleren eher noch etwas jünger (weniger Zersetzungserscheinungen der Lamellen).
Kann also auch einfach eine Pigmentstörung entweder eines Teiles des Mycels oder eines benachbarten Mycels gewesen sein.

Ja, wenn man ein Labor für Kreuzungstests hätte...
Gehört jetzt nicht direkt hierher, aber das wäre schon eine faszinierende Vorstellung, wenn es in Deutschland ein Institut gäbe, das sich generell für Pilze (nicht nur für einzelne, wirtschaftlich interessante Gattungsgruppen) interessiert und für gut dokumentierte Funde auch von "Hobbymykologen" Kulturen und / oder Sequenzen anzulegen bereit wäre...
...und dabei natürlich die Daten (Belege, Sequenzen usw.) selbst sammeln und Publikationen auf Basis dieser Daten im eigenen Organ zu veröffentlichen.


LG, Pablo.
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Aprilpilze
« Letzter Beitrag von Beorn am 20. April 2018, 19:06 »
Hallo, Rudi!

Famose & bemerkenswerte Aprilze.
Dem Pleurotus calyptratus laufe ich noch vergeblich hinterher, trotz ausgiebigem Beobachten von ufernahen Weiden und Pappeln.


LG; Pablo.
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BMG e.V. / Re: Link zur BMG
« Letzter Beitrag von Christoph am 19. April 2018, 22:03 »
Servus Schorsch,

wie gesagt, ich rede bei Gelegenheit mit unseren Webspezialisten  ;). Ich selber fuhrwerke nicht im Quellcode herum - das ergäbe ziemliches Chaos, fürchte ich.

Liebe Grüße,
Christoph
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Expertenforum Mykologie / Glyphium elatum - hübsch und auch gut bestimmbar
« Letzter Beitrag von Christoph am 19. April 2018, 21:59 »
Servus beinand,

ich möchte noch einen netten, sehr kleinen Pilz vorstellen, den Boris Zurinski und ich bei unserer Exkursion ins Altmühltal in Kinding in das Wiesenttal in der Fränkischen Schweiz gefunden haben (edit: hatte den Fundort verwechselt, daher die Ausbesserung): Glyphium elatum.

Die Fruchtkörper sind unter der Lupe auffallende, senkrecht stehende Keile, die im Gegensatz zu Lophiostoma s.l. nicht nur die Perithecienhälse, sondern selber die Perithecien sind. Man findet also im Holz selber keine eingesenkten Fruchtkörper.







Für eine Hysteriaceae fehlt allerdings der kaffebohnenertige Schlitz - hier ist es ein richtiger Keil - man muss bedenken, dass die Asci mit den Sporen Platz finden müssen, denn die Sporen sind 400 µm lang (in den Asci) - und dabei nur um die 2-3 µm breit. Außerhalb der Asci zerbrechen sie in bis zu 100 µm lange Teilstücke (die Bruchstücke sind unterschiedliche lang, teils aber bis oder über 100 µm lang).

Besiedelt werden diverse Laubhölzer - tote Äste oder Stammstücke, also unterschiedlich dickes, entrindetes Holz - seltener auch Stauden wie Flachs (Phormium).

Unter dem Bino sieht man, dass die Keile aus einzelnen Strata aufgebaut sind - das erinnert, finde ich, irgendwie an einen Keil, der aus einer Daldinia herausgeschnitzt wurde (sieht man gut auf dem mittleren Foto - die Strata sind gebogen).

Man findet schönere Fotos im Netz als die meinen (meine technische Ausstattung ist eher rudimentär), aber die Merkmale kann man ganz gut erkennen finde ich.

Mit der Lupe bewaffnet kann man diesen netten, kleinen Pilz eigentlich gut finden.

Ach ja, er gehört zu den Pleosporales und ist damit mit den Lophiostomataceae verwandt, steht aber in einer eigenen Familie, den Mytilinidiaceae. Ich verweise hier auf die wunderbare Seite "All Fungi" - da einfach mal durchklicken - z.B. Descriptions, Media usw. - unter Media findet man auch schöne Mikrofotos.

Viel Spaß beim Suchen...

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Aprilpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 19. April 2018, 20:58 »
So seltsam ist das Schwammerl gar nicht. Ich habs hier jetzt schon an 4 Stellen gefunden.
Vielleicht solltest du demnächst mal nach oben schauen, wenn du das Gemörch jagst...
Espen bringen zur Zeit zwar keine Morcheln oder Rotkappen, aber...
Meist finden sich die Gesuchten etwas höher am Stamm (bis über 5m hoch), aber gelegentlich auch in relativ erreichbarer Höhe ;D

LG Rudi
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