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Expertenforum Mykologie / Re: Borstiger Becherling?
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 18. August 2018, 21:13 »
Hi Christoph,
willkommen zurück im Forum!

Vor Ort und bevor ich sie angefasst hatte, bin ich auch erstmal vom Halbkugeligen Borstenbecherling ausgegangen, vor allem bei den jungen Teilen, dann kamen viele dieser völlig ausgebreiteten Apos + die Festigkeit wie von Fingernägeln dazu ... und da bin ich ins Zweifeln geraten. Die Dinger waren wirklich frisch, das Erdreich vom Bach her gut durchfeuchtet und beschattet. Beim Trocknen schrumpften sie auch ordentlich ein, rund minus 40%.

Vielleicht kommen hier ja Erfahrungsberichte über harte Formen rein – würde mich freuen!

Ob ich die Dinger noch mal anschauen kann, ist ungewiss – bei normalem Wasserstand ist der Grund sicher aufgeweicht, und ich besitze keine Fischerstiefel(-hose)...

Viele Grüße – Rika
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Expertenforum Mykologie / Re: Borstiger Becherling?
« Letzter Beitrag von Christoph am 18. August 2018, 12:37 »
Servus Rika,

ich war ne kurze Zeit offline (August eben) - sonst hätte ich anhand der Fotos rein makroskopisch auch Humaria hemisphaeria getippt (vor dem zweiten Posting). Dass die Fruchtkörper festfleischiger als normal sind - kann das an der Dürre liegen? Humaria hemisphaeria ist meines Wissens ein Ektomykorrhizapilz. Er sollte also immer wieder dort zu finden sein - vielleicht sind sie nächstes Jahr wieder mit normaler Konsistenz?!

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze 2018
« Letzter Beitrag von Christoph am 18. August 2018, 12:32 »
Servus Helmut,

coooooool  :o

da freue ich mich schon richtig auf die Seminarwoche der ARGE Österreichischer Pilzberater (letzte Augustwoche) - wir sind in den Bergen (Windischgarsten) und auch der Dachstein ist nicht weit.

Liebe Grüße,
Christoph
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Servus Renate,

jetzt hatte ich einen ausführlichen Beitrag als Antwort auf dein letztes Posting verfasst - und dann habe ich mich vertippt und irgendeine Tastenkombi erwischt, die den Browser geschlossen hat. Ich werde daher später auf deinen letzten Beitrag reagieren und nochmal ausführlicher zu antworten versuchen  ;)

Liebe Grüße,
Christoph
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Servus Rika,

vielen Dank für den interessanten Link - Amanita pekeoides wird dort tatsächlich als giftig eingestuft. Inwiefern das belastbar ist, kann ich nicht abschätzen, da ich die Art nicht kenne geschweige denn Fälle von Vergiftungen nach dem Verzehr kenne. Interessant ist esd aber definitiv - ich gehe erstmal davon aus, dass die Angabe stimmt.  ;)

Zitat
Ich finde es auch schwierig zu beurteilen, tendiere aber zur "alten" Praktikabilität. Anderenfalls werden die Hürden zum Pilzberater doch sehr hoch, dann reicht sichere Artkenntniss von 200-300 Arten bei weitem nicht mehr aus.

Ja, genau das ist das Hauptproblem - wenn man als Pilzberater Scheidenstreiflinge oder auch Täublinge auf Artebene bestimmen soll, dann wäre das eine kaum überwindbare Hürde. Letzten Endes müsste ich dann auch meinen Schein zurückgeben. Unabhängig davon kann ich natürlich durchaus das eine oder andere Artenaggregat oder die eine oder andere Art an sich makroskopisch erkennen (oder glaube das zumindest). So gebe ich persönlich bei mir unbekannten Täublingen diese nur sehr ungern frei auch wenn sie mild schmecken, da ich nicht gerne Pilze zum Verzehr freigebe, die ich nicht kenne. Täublingsregel hin oder her. Das sehe ich als eine Art Kompromiss - ich mache nicht den absoluten Umkehrschluss, indem ich alle milden Täublinge als generell essbar tituliere, mache mich aber auch nicht verrückt dabei.

Konkretes Beispiel: ein Sammler bringt drei Täublingsarten mit zur Kontrolle, die ich nicht kenne. Ich erkläre ihm die Täublingsregel, nehme mir als Beispiel einen Ledertäubling aus dem Korb, erkläre, dass es zu jedem der Ledertäublinge eine ähnliche scharf schmeckende, giftige Art gibt und erkläre die allgemeine Täublingsregel. Dann bestätige ich, dass alle Pilze im Korb Täublinge sind (nach Sichtung derselben natürlich), gebe noch den Tipp, dass die Arten, die auffallend fruchtig riechen meist eh scharf schmecken. Am Schluss rate ich ihm ab, Täublinge zu sammeln, die man nicht auf Artebene kennt, da man ja auch auf Einzelarten emfpindlich reagieren kann (individuelle Unverträglichkeit), weshalb es schon allein deshalb hilfreich wäre, die Arten zu kennen, die man gegessen hat. Dann gebe ich noch den Tipp, welche essbaren Täublinge man gut makroskopisch erkennen kann - mit dem Rat, diese bei geführten Exkursionen sich nochmal zeigen zu lassen - und gebe ihm den Korb mit den Täublingen zurück.

Ich selber weigere mich, in jeden reinzubeißen, dann erzähle ich wahrheitsgemäß, dass ich manche "scharfen" als mild empfinde, da ich sehr gerne Chillies esse und überlasse es seiner Verantwortung, ob er alle Täublinge kosten will oder die Pilze hier lässt und das sammelt, was er zu kennen meint (und wieder vorlegt).

So - grob umrissen - mache ich es jedenfalls. Natürlich erkläre ich auch, wie man Kostproben nimmt, aber in den Vordergrund stelle ich, dass dies nur der letzte Test sein soll, ob die Art, die man zu kennen meint, nicht doch eine scharfe, giftige Art ist. Würde man in jeden Täubling beißen, brennt die Zunge recht bald und dann schmeckt erstmal alles scharf - geht also eh nicht wirklich.

Wie gesagt, es muss ja alles praktikabel bleiben. Bei Scheidenstreiflingen bekomme ich meist eh nur Amanita fulva in die Beratung, manchmal auch A. submembranacea. Die meisten Streiflingssammler gehen vermutlich nicht zur Pilzberatung.

Liebe Grüße,
Christoph

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BMG e.V. / Entwirrungen von Verwirrungen
« Letzter Beitrag von Christoph am 18. August 2018, 12:00 »
Servus Peter,

ich weiß nicht, woraus du ableitest, dass Neuwahlen anstünden. Das aktuelle Präsidium wurde für drei Jahre gewählt - das bedeutet, dass 2020 Neuwahlen anstehen. Sollte während der Amtszeit jemand aus dem Präsidium aussteigen oder sollte für einen Posten niemand bei der Wahl gefunden werden, so kann das Präsidium hierfür intern Nachfolger kooptieren. Das Procedere ist dir ja bekannt. Erst wenn drei Mitglieder des Präsidiums zurücktreten würden, müsste neu gewählt werden. Ich kann daher die Verwirrung leider nicht nachvollziehen und sehe auch keinen Grund für einen neuen Rundbrief, der dann nur nochmal enthalten würde, dass 2018 nicht nei gewählt wird (auch keine Einzelposten).

Zur Transparenz der Ausstellung im Bayerischen Wald - ich lasse es in diesem Thread, da es ja beides um den Rundbrief geht. Es stimmt, ich hätte besser Träger statt Trägerverein schreiben sollen - sorry, war keine Absicht.
Die BMG erhält für die Mithilfe bei der Ausstellung eine Aufwendung, die aber für die Rückerstattung der Auslagen der Helfer (Übernachtungskosten, Fahrtkosten) wieder ausgegeben wird. Die BMG gibt die Aufwendung zu 100 Prozent an die Aktiven vor Ort weiter.

Es geht hier auch nicht darum, Geld zu erwirtschaften, sondern die Möglichkeit, den Baumwipfelpfad als Ausstellungsort zu nutzen, da man so auch viele Touristen ansprechen kann, die auch ohne Pilze den Pfad besuchen würden. Insofern finde ich die Ausstellung eine tolle Sache und habe da keine finanziellen Aspekte für die BMG im Hinterkopf. Die Vorplanung erfolgte durch Heinrich Holzer, nicht durch mich, sodass ich hier nur entsprechend oberflächlich antworten kann.

Die Führungen erfolgen kostenlos - die interessierten Touristen und andere Besucher sollen dafür nicht extra zahlen. Es geht um eine für uns als BMG ehrenamtliche Tätigkeit. Dass der Träger hierbei Werbung für sich machen kann, finde ich nicht problematisch - es ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Liebe Grüße,
Christoph

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BMG e.V. / Tagungsprogramm zur BMG-Tagung 2018 in Pfronten
« Letzter Beitrag von Johann am 18. August 2018, 10:56 »
Hallo zusammen,

hier das Tagungsprogramm.

Viele Grüße

Johann
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BMG e.V. / Re: Verwirrungen im BMG Rundbrief August 2018
« Letzter Beitrag von Peter am 18. August 2018, 10:30 »
Hallo Zusammen,

für die 2. Frage aus dem Rundbrief von Christoph mache ich ein eigenes Posting, damit das Thema ggf. vom Admin abgetrennt werden kann.

Es geht um die Pilzausstellung vom 07.-09.September am Baumwipfelpfad.

Christoph schreibt in Zusammenhang mit der Erlebnis Akademie Aktiengesellschaft ( näheres dazu hier https://www.alleaktien.de/erlebnis-akademie-ag-unternehmensanalyse/ ) von einem Trägerverein.
Das liest sich so, als ginge es der AG ausschliesslich um das Gemeinwohl.
Eine Aktiengesellschaft verfolgt aber auch andere Ziele. Eine Pilzausstellung soll die Attraktivität des Baumwipfelpfads erhöhen und so noch mehr zahlende Besucher anlocken.
Für die Pilzlobby und die BMG ist das natürlich eine tolle Sache, die ich auch unterstützen würde.
Ich gehe in diesem Fall aber davon aus, dass die Dienstleistung "Pilzausstellung mit Führungen" nicht kostenlos erbracht wird.
Wenn das so ist, hätte ich schon erwartet, dass dies im Rundbrief den Mitgliedern auch sauber kommuniziert wird.
Falls für die BMG dabei nichts abfällt, fände ich das schade. Ich kann es mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen. Ich bitte daher darum, die in solchen Fällen wünschenswerte Transparenz hier nachzuholen oder in einem zeitnahen Mitgliederrundbrief zu erklären. Denn der dürfte ja ohnehin nötig sein, um die Verwirrungen um die Tagesordnung zur MV zu klären.

Beste Grüße, Peter




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BMG e.V. / Verwirrungen im BMG Rundbrief August 2018
« Letzter Beitrag von Peter am 18. August 2018, 09:58 »
Hallo Zusammen,

vieleicht kann Jemand vom Präsidium kurz zwei Fragen beantworten, die sich mir aus dem aktuellen Rundbrief nebst Anhängen ergeben.

1. Im Rundbrief steht "Natürlich stehen keine Neuwahlen an...". Als Hauptgrund wird die Wahl von Till Lohmeyer zum Ehrenmitglied genannt (tolle Sache!) In der Tagesordnung zur MV steht dann unter TOP %, das zwei Vorstandsmitglieder nicht weiter machen und neu gewählt werden sollen?
In der Übersicht vorne TOP 1-5 steht nichts dazu.

Ich finde das sehr verwirrend und hoffe, dass alle angeschriebenen Mitglieder die Tagesordnung zur MV auch bis zum Ende durchlesen.

Beste Grüße, Peter
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze 2018
« Letzter Beitrag von Helmut am 17. August 2018, 21:28 »
Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt
muss der Prophet eben zum Berg gehen ...
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