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Expertenforum Mykologie / Re: Seltsamer Hexenröhrling wieder da
« Letzter Beitrag von Beorn am 22. Juli 2018, 20:17 »
Hallo, Helmut!

Was die Bodenbeschaffenheit angeht, ist der "Flocki" wohl etwas variabler, als man so gemeinhin denkt.
Ich hatte auch schon Kollektionen von ihm nahe der Schwäbischen Alb gesehen, zusammen mit Pilzen wie Boletus aereus und Leccinum crocipodium. Wobei das nun auch nciht die strengsten Kalkzeiger sind, aber der Untergrund in dem Gebiet ist schon basisch, stellenweise oberflächlichen Säureeintrag schließe ich aber nicht aus (zB dürch Düngung / Gülle auf anliegenden Feldern?).

Variabel ist der zudem, auch die Stielbeflockung, aber so "spiegelglatt" wie bei dir habe ich's auch noch nie gesehen. Sieht tatsächlich komisch aus.
In die "Neoboletus" - Gattung sollte der aber auf jeden Fall gehören, denke ich. Aber außer bei Neoboletus erythropus (sensu Hahn, non sensu Vizzini et al.) wüsste ich den nun auch nirgendwo unterzubringen.

PS.: Sehe gerade, daß CHristoph sich dem annimmt, lasse meinen Kommentar trotzdem mal stehen, und bin mal gespannt ob da noch was Anderes raus kommt.


LG, Pablo.
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Expertenforum Mykologie / Re: Seltsamer Hexenröhrling wieder da
« Letzter Beitrag von Christoph am 22. Juli 2018, 20:14 »
Servus Helmut,

sieht wirklich interessant aus. Ich habe ja bald Ferien - magst du mir den Beleg schicken? Dann kann ich vielleicht was klareres dazu sagen.

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Julipilze 18
« Letzter Beitrag von Christoph am 22. Juli 2018, 20:11 »
Servus Rudi und Helmut,

ihr zeigts Schwammerl vor - Hut ab. Bei mir wollte nur eine Amanita strobiliformis wachsen, wurde dann aber von Passanten zertreten (suuuper)...

@Helmut: hast du bei deiner Laccaria proxima die Laccaria longipes gegengeprüft? Siehe den Beitrag von Bresinsky in der Mycol. Bav.: Bresinsky A (2001): Über Laccaria longipes nebst Anmerkungen zur Checkliste der Basidiomycota von Bayern. Mycol. Bav. 12: 51-63.

Das Habitat würde zu Laccaria longipes passen.

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Julipilze 18
« Letzter Beitrag von Helmut am 22. Juli 2018, 11:09 »
Servus,

aber auch, da wo es ganz trocken ausschaut, kanns jetzt was geben. Im selben Biotop, in dem vor 2 Wochen die "seltsamen" Hexenröhrlinge wuchsen (http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1778.0.html), standen gestern massenweise Wurzelnde Bitterröhrlinge - sonst nix. Der Boden war staubtrocken und rissig, aber ein mäßiger Gewitterregen vor ein paar Tagen hat offenbar gereicht. Die Bildqualität bitte ich nachzusehen, ich hatte meine Kamera nicht dabei (nur Handy-Fotos).

Gruß Helmut
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Expertenforum Mykologie / Seltsamer Hexenröhrling wieder da
« Letzter Beitrag von Helmut am 22. Juli 2018, 10:44 »
Liebe Röhrlingsfreunde,

vor zwei Wochen war er wieder da: Der Hexenröhrling, den ich alle Jahre wieder mitten in meinem Ort finde. Er erinnert stark an den Flockenstieligen (wie auch immer der jetzt mit wissenschaftlichem Namen heißen muss), hat aber keine so deutlichen Flöckchen am Stiel, manchmal wirkt er auch praktisch glatt. Im Vergleich zu den bestimmt hunderten von Flockis, die ich schon gesehen habe, kommt mir der einfach suspekt vor. Und: Er wächst nicht auf auf deutlich saurem Boden, sondern in Gesellschaft mit Boletus radicans, Boletus appendiculatus, Boletus luridus, Russula persicina u. v. a. unter alten Eichen auf einem Grünstreifen am Straßenrand. Ich komme zu keinem anderen Bestimmungsergebnis, der Glattstielige passt auch nicht.

Gruß Helmut

P. S.: Exsikkat vorhanden
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Julipilze 18
« Letzter Beitrag von Rudi am 21. Juli 2018, 19:14 »
Servus miteinander,

am oder im Feuchten gibts hier auch noch a bisserl, aber sehr sparsam...
Hier Bilder der letzten 2 Wochen zusammen, damit sichs lohnt.

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Julipilze 18
« Letzter Beitrag von Helmut am 21. Juli 2018, 17:31 »
Servus,

obwohl ich mit einigen pilzlichen Bearbeitungen noch im Rückstand bin, hat es mich vor 2 Wochen doch mal hinausgezogen in den Wald. Wegen der Trockenheit bin ich in ein grundwassernahes Waldgebiet, und da an und in einem Bach entlang. Ein bisserl was gab's da doch.

Gruß Helmut
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Tja lieber Rudi,

50 cm im Umkreis sagt erstmal noch gar nichts.
Schau mal das Bild von R. gracilis und R. flaccida an, da passt keine Handbreite dazwischen.
Gleiches kenne ich auch von R. largentii und R. mairei, die beiden wuchsen ebenso direkt nebeneinander.

Dein Fund kann die selbe Art wie jehne von Hartmut sein, muss es aber nicht.

Herzliche Grüße, Josef
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Servus und dankeschön, lieber Josef,

Meine Bilder stammen vom selben Standort(höchstens 50cm Umkreis um Hartmuts Fund).
>Mikrodaten hab ich leider keine

LG Rudi
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Servus Hartmut, Rudi und Christoph,

die Ramaria von Hartmut könnte tatsächlich Ramaria longispora sein (ohne Schnallen?), das Aussehen und die Sporen sprechen schon sehr dafür.
Und warum sollte R. longispora nicht auch im Buchenwald vorkommen? Jedenfalls wachsen R. mairai, R. bataillei, R. sanguinea auch im Bergnadelwald sowie in wärmebegünstigten Zonen in Laubwälder bei Buchen.

Bei Rudis Ramaria kann ich nicht sagen was das ist, da fehlen auch die Mikroangaben.
Hinweis: wenn Ramarien geblitzt werden bekommen sie manchmal einen rosa Farbton in den Ästen.

Es ist schwierig Ramarien anhand von Bildern zu beurteilen, wichtig sind dazu alle Mikrodaten und auch die Makrodaten die wir mit den Augen sehen.

Beste Grüße, Josef
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