Neueste Beiträge

Seiten: 1 2 3 [4] 5 6 7 8 9 10
31
Expertenforum Mykologie / Re: Bestimmungsband 1 Rothmaler "Niedere Pflanzen"
« Letzter Beitrag von Christoph am 9. Juni 2018, 14:26 »
Servus Roland,

der Rothmaler Band 1 beinhaltet die häufigsten (und mit der Lupe mehr oder weniger bestimmbaren) Arten von Cyanobakterien, Algen, Moosen, Flechten und Pilzen.

Ich selbst habe das Buch allerdings nicht, da ich bei so einem Werk über mehrere Organismengruppen (von wengien Autoren erarbeitet) skeptisch bin, ob alle Gruppen gleich gut und auch nutzbar bearbeitet wurden. Bei den Pilzen geht es wohl meist zur Gattung (aber Konzept aus den 90er Jahrne bzw. früher). Hinsichtlich der Moose kenne ich eine recht vernichtende Kritik (veraltet, basiert auf dem alten Schlüssel von Gams, der auch problematisch war usw.).

Genaues kann ich aber nicht sagen, da ich wie gesagt den Band 1 nicht habe und damit auch noch nicht gearbeitet habe.

Liebe Grüße,
Christoph
32
Expertenforum Mykologie / Re: Kartierungswochenende der BMG und des VfP München
« Letzter Beitrag von Johann S am 8. Juni 2018, 23:23 »
hallo christoph, herzlichen dank für das einstellen und betiteln der fotos.
gruß und servus
johann
33
Plattform für Pilzfreunde / Re: Junipilze 18
« Letzter Beitrag von Beorn am 8. Juni 2018, 17:09 »
Hallo, Rudi!

Das sehe ich immer wieder gerne, was sich bei dir auf dem Kalk tummelt.  :)
Irgendwann hoffe ich ja auch mal wieder da hin zu kommen...

Hast du mal in den Hutfilz von dem Inonotus reingelinst? Die Wuchsform (Poren nicht horizontal ausgerichtet) und die arg dunkelrote Farbe der Oberseiten im Zentrum fände ich jetzt schon etwas ungewöhnlich. Ob's nicht vielleicht doch was Selteneres sein könnte? Mikroskopisch wär's ja schnell geklärt, Inonotus cuticularis ist die einzige europäische Art mit Setae im Hutfilz.


LG, Pablo.
34
Expertenforum Mykologie / Bestimmungsband 1 Rothmaler "Niedere Pflanzen"
« Letzter Beitrag von Roland am 7. Juni 2018, 23:30 »
Hallo zusammen,
wer kennt den Rothmaler "Exkursionsflora von Deutschland - Niedere Pflanzen".
Hierin finden sich ausführliche Bestimmungs-Schlüssel zu Pilzen. Sind die OUT, oder anders gefragt warum werden die nie zitiert, oder irre ich da.
LG Roland
35
Servus beinand,

aufgrund der Abiturprüfungen (Kolloquien) kam ich noch nicht dazu, meine eigenen Fotos vom Kamerachip auf den PC zu überspielen und zu bearbeiten (bis auf die Mikrofotos) - kommt aber noch.

Anbei aber provisorische Artenlisten der beiden Exkursionen (es kommen noch Nachbestimmnungen dazu, vor allem aus Rothschwaig):

Seeholz:
1.   Albotricha acutipila
2.   Ascodichaena rugosa
3.   Ciboria batschiana (vegetativ, geschwärzte Eicheln)
4.   Coriolopsis gallica
5.   Daedalea quercina
6.   Diatrype bullata
7.   Diatrype stigma agg.
8.   Fomes fomentarius
9.   Ganoderma applanatum
10.   Gymnopus dryophilus
11.   Hydropus subalpinus
12.   Hymenochaete rubiginosa
13.   Hypholoma fasciculare
14.   Hypomyces aurantius
15.   Hypoxylon cercidicolum
16.   Inonotus nodulosus
17.   Ketschmaria deusta
18.   Lophodermium arundinaceum
19.   Marasmius rotula
20.   Mollisia cf. revincta
21.   Mycena acicola
22.   Mycena pelianthina
23.   Mycena renati
24.   Nectria episphaeria agg.
25.   Peniophora limitata
26.   Peniophora quercina
27.   Pluteus cervinus (oder Pluteus hongoi – Fruchtkörper noch zu jung)
28.   Pluteus cervinus var. alba
29.   Polyporus alveolaris
30.   Polyporus badius
31.   Polyporus ciliatus
32.   Polyporus varius
33.   Radulomyces molare
34.   Rickenella cf. mellea
35.   Rickenella fibula
36.   Russula cyanoxantha
37.   Scutellinia crinita
38.   Stereum subtomentosum
39.   Subulicystidium longisporum
40.   Tarzetta catinus
41.   Thanatephorus fusisporus
42.   Trametes gibbosa
43.   Trametes versicolor
44.   Vuilleminia comedens s.str.
45.   Xylaria hypoxylon

Der "weiße rehbraune Dachpilz" entspricht gut dem Konzept von Pluteus cervinus s.str. - wir hatten noch unweit einen braunen Dachpilz aufgesammelt, der nicht klar von Pluteus hongoi trennbar war - der Pilz war nicht zu jung, die Zystidenhaken waren nicht bifurkat, aber zeigten leichte Andeutungen, es zu werden. Die beiden Arten sind "klassich" eh nur schwer trennbar (und jeden Rehbraunen sequenzieren zu müssen, ist schon sehr lästig).
Ich persönlich habe mich über das nichtrehbraune Albino sehr gefreut, aber auch über das Subulicystidium (am Seeufer, Überschwemmungsbereich) und den Thanatephorus, den ich lange nicht mehr aufgesammelt habe. Es stehen noch Risspilze von den Weiden am Seeufer aus... und eine Conocybe... und die Rickenella cf. mellea, auf die ich auch sehr gespannt bin.

Rothschwaig:
1.   Bolbitius vitellinus
2.   Coleosporium euphrasiae (an Rhinantus, Wirtswechsel mit Pinus)
3.   Coprinellus cf. deminutus
4.   Diplodia sapinea
5.   Gymnopus ocior
6.   Hyphodontia arguta
7.   Inocybe dulcamara
8.   Lophodermium pinastri
9.   Phanerochaete sordida
10.   Polyporus ciliatus
11.   Trimmatostroma scutellare
12.   Vuilleminia comedens s.str.


Sollte sich der Copinellus als richtig bestimmt erweisen (er war nur zu groß, der Rest passt sehr gut), dann wäre das ein toller Fund.
Die Inocybe dulcamara ist s.str. im Sinne der Funga Nordica, fällt aber durch ein weißes Velum auf dem Hut (neben ockerfarbenen Velumzonen) auf - genau, wie es Ferrari in seiner Arbeit über alpine Russulae beschreibt. Der Symbiosepartner war in Rothschwaig Helianthemum. Da der Inocybe-dulcamara-Formenkreis noch chaotisch ist, kann durchaus sein, dass diese mit einem weißen Netzwerk am Hut versehenen Kollektionen etwas eigenes sind. Nur kann ich das nicht beurteilen und belasse es nach aktuellem Kenntnisstand als Inocybe dulcamara.
Es stehen noch Risspilze aus, Mycenen, das Übliche halt  ;D

Liebe Grüße,
Christoph
36
Plattform für Pilzfreunde / Re: Die Welt der Trüffel
« Letzter Beitrag von pERICgord am 7. Juni 2018, 20:14 »
Hi Rudi,

wir versuchen uns und den Leuten mit der Website einen allgemeinen und ersten Blick auf die Trüffel zu geben.
Das heißt wir sagen allgemein etwas über Trüffel, wo sie wachsen(kommt noch), wie man sie sucht. Wir stellen die bekanntesten Trüffel vor (wird noch ausgebaut), aber auch Produkte und Rezepte rund um den Trüffel :)
Also bei den Arten an sich gehen wir nur auf einfache und für Laien relevante Informationen ein!
Anfänger und Neulinge in der Welt der Trüffel sind unsere Zielgruppe.

Um dir mal einen kleinen Überblick zu geben was ich meine:
https://dein-trueffel.de

Aber wie gesagt, die Seite ist noch komplett im Aufbau und wird ständig erweitert und verbessert.


Und zu uns selbst: Wir studieren das Fach Informationswissenschaft.
In diesem Fall wollen und sollen wir Informationen digital zu Verfügung stellen und lernen allgemein was über Webdesign und Seitenbau.

MfG Eric
37
Plattform für Pilzfreunde / Re: Die Welt der Trüffel
« Letzter Beitrag von Rudi am 6. Juni 2018, 17:49 »
Hallo Eric,

was interessiert euch denn an den Trüffeln?
Essen, riechen, suchen, sammeln, kaufen, verkaufen, untersuchen, sequenzieren, fotografieren, mikroskopieren, wundern, kosten, malen?
Und welche Trüffel meint ihr denn?
Es gibt da hunderte Arten...
Wollt ihr die alle essen, riechen usw??

Hier ein Beispiel:
http://pilzseite.de/Pilzgalerie/Tuber/regianum/FrameSet.htm

Schreib doch mal was zu euch- was studiert ihr denn?

LG Rudi
38
Plattform für Pilzfreunde / Die Welt der Trüffel
« Letzter Beitrag von pERICgord am 6. Juni 2018, 15:00 »
Hey Leute,

mein Name ist Eric und bin neu hier :)

Ich bin ein Student und muss für ein Uni-Projekt gemeinsam mit meiner Gruppe eine Website erstellen über ein Thema unserer Wahl. Wir haben uns für das Thema "Trüffel" entschieden, da wir alle mehr oder weniger zu dem Zeitpunkt noch keinerlei Wissen über die Pilze hatten. Und da es einigen Leuten da draußen ähnlich geht, wollen wir eine Allgemeine Informationsseite rund um den Trüffel erstellen um jeden einen einfachen Einstieg in die Welt der Trüffel zu ermöglichen (wir sind eine reine Informationsseite, wir wollen und können also mit der Seite auch kein Geld verdienen)   :)

Da wir aber keine Biologie-Studenten sind, müssen wir uns natürlich erst mal selbst informieren und alle Informationen zusammen kratzen die wir finden können, um auch keine falschen Informationen zu verbreiten! Und ein extra Pilz-Forum dürfte sich dazu unteranderem gut anbieten haha

Unsere Seite ist seit kurzem online, aber befindet sich noch in den Kinderschuhen und wird ständig erweitert und verbessert!
Wenn die Möglichkeit bestehe und wenn es hier erlaubt ist, würde ich euch gerne mal den Link für die Seite da lassen. Wir würden uns freuen wenn ihr sie mal besucht und wenn ihr Fehler oder falsche Informationen finden solltet, oder Anregungen habt, könnt ihr uns gerne darauf hinweißen :)

MfG
Eric

39
Hallo zusammen,

bald dürften die ersten Wiesenegerlinge wachsen. Aus diesem Grund hole ich diesen Thread nochmal hervor rund vervollständige ihn mit weiteren Fotos von der Kärtner Kollektion.

Ich möchte auf folgende, weitere Trennmerkmale im Vergleich zu Agaricus campestris s.str. hinweisen.
Agaricus moellerianus ist oberhalb des Rings fein flockig-schuppig, während Agaricus campestris oberhalb des Rings glatt ist. Dann bildet der Ring, nachdem er kollabiert ist, hei A. moellerianus ein flach anliegendes Band am oberen Stiel, während A. campestris hier eine Abrisskante zeigt, kein Band.


Hier sieht man schön das starke Gilben, die Flocken oberhalb des Rings und das anliegende Band, das der Ring bildet (das Band war nicht bei allen Fruchtkörpern zu sehen, aber bei einigen - Kollektionen helfen also)


Hier ist der Pilz noch jünger - das Velum univsersale ist noch gut ausgeprägt, der Ring ist noch nicht zu einem Band kollabiert. Aber auch hier sind die Flocken oberhalb des Rings gut zu erkennen.

Wendet man bei Agaricus campestris, Parras Monographie folgend, ein weites Artkonzept an, so ist auch bei A. campestris ein Gilben möglich. Daher muss man genauer hinsehen und - riechen, um Agaricus moellerianus zu erkennen.

Zusammenfassend:

Ausschlussmerkmale für Agaricus campestris und Bestimmungsmerkmale für A. moellerianus:
  • Flocken oberhalb des Rings
  • Anisgeruch
  • Ring im Alter als anliegendes Band

Von Agaricus pampeanus kann man A. moellerianus durch die deutlich kürzeren Sporen unterscheiden, zudem kommt auch bei A. pampeanus kein Anisgeruch vor. Ob A. pampeanus gilben kann, weiß ich nicht.

Achtet einfach mal darauf, ob ihr einen Gilbenden Egerling, der nach Anis riecht, auf einer Wiese findet - der keinen Zahnradkranz am Ring zeigt und der schon jung deutlich rosa Lamellen hat (also kein Anisegerling ist). Parra schreibt, dass A. moellerianus selten ist.

Oder wird er nur übersehen?

Liebe Grüße,
Christoph


40
Servus beinand,

und hier Johanns Fotos aus Rothschwaig.   :)


Auf dem Weg in die Kiesgrube (das Fahrrad ist nicht von uns, sondern von einem regelmäßigen Besucher der Fläche)


Bergklee (Trifolium montanum)


Ackerwitwenblume


Zypressenwolfsmilch


Die Echte Kugelblume (Globularia bisnagarica) - Rote Liste 3 in Deutschland...


Eine bodenbewohnende Cladonia

Liebe Grüße,
Christoph
Seiten: 1 2 3 [4] 5 6 7 8 9 10