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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 8. August 2017, 23:14 »
dann die echten Unterfranken 8)

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 8. August 2017, 23:12 »
Noch schnell vor dem Urlaub ein paar Unterfranken

Zuerst die Spröden...

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am 8. August 2017, 22:14 »
Servus Christoph,

Danke  dir,

Weißtannen waren nicht in der Nähe und ich bin jetzt (noch ohne scharfes Glas) mit sanftem Druck von Jürgen Schreiner auch bei fuscoroseus angelangt...
Morgen gehts in den Urlaub- nach Zwiesel- könnte man dich dort auch mal treffen?

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Augustpilze
« Letzter Beitrag von Christoph am 8. August 2017, 22:01 »
Servus Rudi,

inzwischen habe sogar ich "August-Pilze" (im Rothschwaig-Thread im "Expertenforum"), die ich präsentieren kann. Dank der aktuellen und vergangenen Gewitter geht's hier auch richtig los.

Zu deinem B. cf. fuscoroseus: sowas in der Art hatte der Werner (Edelmann) am Montag im Münchner Pilzverein dabei (auch aus Franken, nichgt weit weg von dir). Da fehlte auch das sonst typische, rote Band, aber dezente Rottöne waren durchaus am Stiel, so wie bei deinen beiden Fotos.

Mit Mikroskop geht es reicht einfach:
Butyriboletus roseogriseus: Qm = 2,3
Butyriboletus fuscoroseus:  Qm = 2,6

Letztere hat also länger ellipsoide Sporen. Kannst du in der Originalbeschreibung nachlesen: http://www.czechmycology.org/_cmo/CM66101.pdf

Auch zeigt B. fuscoroseus deutlich inkrustierte HDS-Hyphen, während bei B. roseogriseus die Inkrustationen fehlen.

Bei Zweifelsfällen also nachmikroskopieren  ;)
B. roseogriseus scheint eng an die Tanne gebunden zu sein. Waren Weißtannen in der Nähe?

Ich denke eher an B. fuscoroseus.

LG
Christoph
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Pilzberater und PSV / Re: vergammelte Pilze als verweste Pilze benennen
« Letzter Beitrag von Peter P. am 8. August 2017, 21:47 »
Hallo Schorsch,
psychologische Betrachtungen und Pilze, da gibt es wohl kaum Interessanteres. Bei Pilzen scheinen die von dir erwähnten Termini keine Rolle mehr zu spielen, ob verfault, verwest, verwurmt..., manche Leute sammeln einfach alles, was sie für einen Pilz halten, egal in welchem Zustand. Man kann das ja auch täglich in diversen Foren sehen bei Anfragen nach dem Namen unter der Versicherung, das ja sowieso nicht essen zu wollen. Hier steht mein Unglaube dagegen. Schon oft genug bei Pilzwanderungen erlebt, daß von mir aussortierte vergammelte Pilze heimlich wieder eingesammelt wurden, solche Klientel bediene ich nicht mehr, werde jedoch jährlich ins Krankenhaus gebeten, um in den letzten Jahren zunehmend unechte Vergiftungen nachweisen zu können. Letztes Jahr z. B. wurden mir vom 12jährigen Sohn einer mit Magen- Darm- Kolliken im Krankenhaus liegenden Patientin einige Beutel eingefrorener Pilze gebracht, die besagte Frau auch vorher gegessen hatte. Beim Anblick dieser vergammelten Maronen und Steinpilze bekam ich einen dicken Hals und jeder Veganer wäre in Ohnmacht gefallen. Warum der Sohn nicht mitgegessen hatte ? "Das Essen hat so komisch ausgesehen und gerochen". Kinder entwickeln da so ein natürliches Abwehrverhalten, beim Anblick mancher Fotos im Netz von den Speisen oder schon der Zutaten ist das auch notwendig. Mir ist das unerklärlich, wieso gestandene Hausfrauen keinen schwarz gewordenen Blumenkohl kaufen, von Maden wimmelnde Radieschen in den Korb legen, stinkende Kartoffeln im Preis herunterhandeln...., genau das tun manche, wenn es um Pilze geht, nur, weil es nicht kostet ?
Und eigenartigerweise reagiert der Verbraucher sofort und flächendeckend, wenn der Begriff "Ekelfleisch" und "Rinderwahnsinn" fällt, Tschernobyl erwähnt wird, der Fuchsbandwurm umgeht...
Ansonsten verfahre ich auch so ähnlich, wie es Christoph handhabt, vielleicht etwas drastischer formuliert und oft mit dem Verweis, doch auf den käuflichen Erwerb von Pilzen in der Kaufhalle zu bauen, dort gleich Kartoffeln aus Ägypten und Zwiebeln aus Neuseeland mit zu erstehen. Von Eiern würde ich momentan abraten wegen dem "Läusezeugs", aber gab's da früher nicht 'mal ein Shampoo mit Eiern ?
LG Peter P.

Edit: Der Korrektnis halber muß es noch heißen "auch gestandene Hausmänner".
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Plattform für Pilzfreunde / Re: nochmals Julipilze
« Letzter Beitrag von Christoph am 8. August 2017, 17:38 »
Servus Peter,

die Ramariopsis pulchella ist traumhaft schön. Ich habe sie erst einmal selbst gefunden - letztes Jahr, am 1.9.2016 (also kein Julipilz) in der Silvretta auf knapp über 2000 Meter Höhe. Der Fruchtkörper war aber nicht so genial wie bei deinem Foto.



LG
Christoph
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Gestern war ich wieder (aber nur kurz) unterwegs und habe zuerst zwei Eizelfruchtkörper kleiner Leptonien gesehen (mikroskopiert man, hat man keinen Beleg mehr), sie also stehen gelassen, um dann durch rote Farbtupfer belohnt zu werden:

Hygrocybe calciphila - an genau der Stelle, an der letzte Woche Hygrocybe acutoconica wuchs (bzw. ein alter Fruchtkörper davon war noch vorhanden).







Auf einem der Trockenrasen außerhalb der Kiesgrube fand ich dann noch einen Rötling, der auf den ersten Blick wie ein Fälbling daherkam. Der brüchige und immer exzentrische Stiel und die alt rosa Lamellen zeigten dann klar Entoloma an. Im Gelände waren die Lamellenschneiden noch nicht oder kaum braun, eine Stunde nach dem Sammeln aber dann doch.
Durch die großen, geschnäbelten Cheilocystiden, die zwar bereits kollabierenden, aber noch erkennbaren Caulocystiden neben weiteren Mikromerkmalen, war die von Hias Dindl bereits vorgenommene Feldbestimmung als Entoloma excentricum s.str. dann bestätigt.







Die von Senn-Irlet & Woltsche (2002) - http://www.zobodat.at/pdf/OestZPilz_11_0029-0033.pdf -  festgestellten Pleurocystiden habe ich nicht finden können. Da aber auch die Caulocystiden bereits am Kollabieren waren, kann natürlich sein, dass sie (trotz Frischmaterials) ihren Turgor verloren haben. Die Schwammerl mussten auch erst im Kühlschrank übernachten, bevor ich sie mikroskopiert habe. Offenbar muss man Entoloma excentricum direkt und sofort unters Mikroskop legen.

Beide hier vorgestellte Arten passen perfekt zum Standort: Kalkschotter, Magerrasen, Trockenrasen.

LG
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: nochmals Julipilze
« Letzter Beitrag von Peter P. am 7. August 2017, 13:03 »
Hallo in die Runde,
das sind doch recht anspruchsvolle Fotos von schönen Arten und fast alle mit Hut und Stiel ! Das haben die letzten Julifunde zwischen Rennsteig und Unterfranken nicht, dafür sind sie recht klein, herrlich konstruiert und mit satten Farben versehen.
Die beiden ersten Arten haben wir u.a. auf einer der immer seltener werdenden Brandstellen entdeckt, die Aleuria cestrica hat Bernd Hanff schon 1984 wahrscheinlich als Erstfund für die BRD gemacht, der Fund von damals (wie auch heuer in einer Treckerspur) fand jetzt mit dieser Wiederentdeckung Eingang in die Kartierung. Das Foto von der "Hübschen Koralle" ist zwar schon zwei Jahre alt, aber dieses winzige Pilzchen ist im Garten von Hans Ecker dieses Jahr wieder aufgetaucht. An den Kätzchen von Grau- und Schwarz- Erle kann man recht häufig diese "Narrentasche" bewundern, dieser Massenbefall ist allerdings auch nicht oft zu sehen und auch nicht diese eigenartige Form des "Stäublings- Schleimpilzes", eigentlich gar kein Pilz.
LG Peter P.
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Plattform für Pilzfreunde / nochmals Julipilze 2. Teil
« Letzter Beitrag von Schorsch am 5. August 2017, 13:42 »
Volvariella murinella agg. 
Murinella, vielleicht weil schon die Maus daran genagt hat?  :) :) ;D
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Plattform für Pilzfreunde / nochmals Julipilze
« Letzter Beitrag von Schorsch am 5. August 2017, 13:40 »
Mit Rudis Starpilzen kann ich in München natürlich nicht mithalten. Dennoch wage ich es auch mal Fotos von banaleren Arten vorzustellen.
Ein schönes Wochenende
Schorsch
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