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BMG e.V. / Re: "Schwammerlpäpste in Zeitlarn": BMG-Tagung 2017 - Presse
« Letzter Beitrag von Heinz am Heute um 19:38 »
Servus Helmut,

diesmal nicht vom Funtensee sondern aus dem Bayerischen Wald: "Mittelbayerische" um PDF dieses tollen Artikel  bitten. Momentan ist es sehr eingeschränkt lesbar. Hab auch kürzlich das Straubinger Tagblatt (hatte allerdings davor Stress mit dem Redakteur) auf die Tagung aufmerksam gemacht. Waren die da?

Viele Grüße aus Kirchberg
Heinz
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Lieber Christoph,
besten Dank für die interessanten und wichtigen Informationen. Leider passiert doch immer wieder Schlimmes. Insoweit, kann man nicht häufig genug solche Fälle publik machen.
Sei herzlich gegrüßt.
Thomas
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P.S.: Hier habe ich Presseberichte über die Vergiftung der syrischen Familie (die Harrys Rundbrief auslöste) verlinkt und die Vergiftung gemäß der Informationen aus der Presse beschrieben: http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1602.0.html

Liebe Grüße,
Christoph
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Ich wurde, wie viele andere Pilzberater, die ich kenne, heuer mehrfach angerufen, nachdem Kinder Pilze aus einer Wiese oder sonstwoher in den Mund nahmen oder gegessen haben. Meist passiert da zum Glück nichts. Leider ist dem aber nicht immer so, weshalb man bei jedem Fall wieder aufmerksam sein muss/soll. Ich habe beim Stöbern im Netz zwei Fälle von Amanitinvergiftungen entdeckt:

Fall 1:

Ort: Hannover
Betroffene: 2 Kinder (Alter nicht angegeben)
Vergiftung: Amanitin-Vergfitung
Zeitpunkt: Ende August 2017

Quelle: https://www.tz.de/welt/hannover-vier-kinder-mit-pilzvergiftung-in-nur-einer-woche-zr-8642317.html

(es wird ein zweiter Fall mit Kleinkindern berichtet, bei dem aber nichts passiert ist)

Die Kinder haben die Vergiftung offenbar überlebt.

Fall 2:

Hier wurden die Pilze allerdings vom Vater gesammelt...
Ort: Frankfurt am Main (Klinikum, im Raum Frankfurt wurde gesammelt, später Verlegung an Kliniken Hannover und und Essen)
Betroffene: drei Kinder und der Vater (syrische Flüchtlinge laut http://www.berliner-zeitung.de/panorama/nach-pilzvergiftung-kinder-benoetigen-neue-leber-28245878)
Vergiftung: Amanitin-Vergiftung
Status: laut Pressebericht vom 29.8.2017 schweben die Patienten in Lebensgefahr bzw. benötigen eventuell Spenderlebern.
Eines der Kinder wurde ins Klinikum Hannover verlegt, sodass dies eines der beiden Kinder von Fall 1 sein könnte (dann wäre dies doch kein Fall eines Kindes, das selbst irgendwo einen Pilz verzehrt)

Quelle: http://www.hessenschau.de/panorama/kinder-mit-pilzvergiftung-in-spezialkliniken-verlegt,pilzvergiftung-noch-kritisch100.html

Laut dieser Quelle benötigten (nur) zwei der Kinder Spenderlebern: https://www.morgenpost.de/vermischtes/article211743827/Kinder-benoetigen-nach-Pilzvergiftung-neue-Leber.html

Der Fall mit den syrischen Kindern war indirekt bereits Thema durch Harry Andersson, der darauf aufmerksam machte, dass Mythen wie "in Syrien gibt es den Knolli nicht, aber einen besonderen, essbaren Doppelgänger" Mythen sind und die Vergiftungen schlicht (wie immer) auf Leichtsinn, Fahrlässigkeit und Unkenntnis beruhen. (siehe auch: http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1580.0.html)

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Tagungspilze vom 11. Oktober
« Letzter Beitrag von Rudi am Gestern um 16:58 »
Servus Helmut und Co,

Bei der Tagung wurde natürlich auch gebechert- Bären und andere Wurzeln mussten herhalten.
Aber nicht nur bei der Tagung gabs Wurzelbecher- auch eine Woche später, nahe bei unserem Haus, aber schon knapp in Baden-Württemberg, konnte ich dann fündig werden ;D
Dieser Fund ist dann übrigens Sowerbyella radiculata.

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Oktoberpilze
« Letzter Beitrag von Rudi am Gestern um 15:53 »
Weiteres halbwegs entschleiertes:
Hier hab ich auch Fremdmaterial dabei- der C. fulvocitrinus wurde bei einer gemeinsamen Exkursion von meinem Freund Peter Günder gefunden und (auch mithilfe der fast schwarzen KOH-Reaktion) bestimmt.

LG Rudi
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Expertenforum Mykologie / Fortsetzung Schlauchpilze
« Letzter Beitrag von Peter P. am Gestern um 03:28 »
Rudi fand im Steinbruch bei Abensberg eine stattliche Erdzunge, die als Geoglossum umbratile bestimmt wurde. Die Art und auch andere Erdzungen scheinen ein gutes Jahr zu haben, kürzlich hatten wir G. umbratile bei Coburg und 2x in Südthüringen. Erdzungen lassen sich nur mikroskopisch absichern, ebenso die Öhrlinge, wobei das Eselsohr als Ausnahme in seiner Optimalentwicklung auch makroskopisch anzusprechen ist. 4 Arten von Otidea waren mir in Zeitlarn bewußt, mit Otidea tuomikoskii hat Rudi eine wahrscheinlich für BY neue Art bestimmt. Zu den Öhrlingen gibt es aktuellere Literatur:
I. Olariaga, N. Van Vooren , M. Carbone , K. Hansen (2015): A monograph of Otidea (Pyronemataceae, Pezizomycetes). Persoonia 35: 166 – 229.
Herzliche Grüße
Peter P.

Edit: Habe gerade eine Angabe entdeckt, daß Ot. tuomikoskii als cf. schon von Bernd Fellmann in BY gefunden wurde.
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Tagungspilze vom 11. Oktober
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am Gestern um 02:08 »
Hallo Peter,
obergeile Fotos – ich bin hin und weg!
Wenn das keine schönen Träume gibt ...
Gute Nacht – Rika
(derzeit in Uffing, f...trockene Wälder, aber es hat schon begonnen zu regnen)
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Tagungspilze vom 11. Oktober
« Letzter Beitrag von Peter P. am 21. Oktober 2017, 02:51 »
Hallo in die Runde,
hier weitere Exkursionsfunde.
Gleich 4x Schwabbeliges neben diversen anderen Pilzarten befanden sich auf einem morschen Kiefernstamm:
Zwei Drüslinge, der auf dem Blutenden Schichtpilz schmarotzende Alabaster- Kernling und die dunkle Farbform des Zitterzahns.
Beim Judasohr akzeptiere ich evtl. noch die Frage nach der Eßbarkeit, auch, weil beim "Chinesen" irgendwie als "Morchel" gehandelt, aber man muß doch nicht alles essen wollen wie den Klebrigen Hörnling oder den Gallerttrichter; alle drei völlig geschmacklos. Der Hörnling ist sogar noch nach einem kompletten Durchlauf als solcher zu erkennen, lediglich etwas blasser.
Grüße Peter P.
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Expertenforum Mykologie / Re: Sowerbyella imperialis bei der BMG-Tagung
« Letzter Beitrag von Peter P. am 21. Oktober 2017, 00:37 »
Hallo in die Runde,
die schöne Art sah ich auch zum ersten Mal, scheint schon etwas Rares zu sein.
Schlauchpilze fristen in der Regel bei solchen Veranstaltungen meist ein Schattendasein, obwohl schon vor dem Eingang zum Tagungslokal an abgefallenen Blättern von Buchs und Kirschlorbeer einiges zu entdecken war (z. B. an Buchsblättern Pseudonectria buxi/ rousseliana), auf den Tischen der Ausstellung und bei den zahlreichen Exkursionen war allerhand zu finden, so auch Arnium arizonense mit der "Punkfrisur" auf Schafdung und das winzige 16sporige Coprotus sexdecimsporus.
Die gezeigten Pilze sind nicht alle während der Tagung abgelichtet.
An der Stelle nochmal Dank an Helmut und seine Truppe für die schönen Tage.
Grüße Peter P.

Edit:
Cryptodiscus rhopaloides an Berberis- Ast
Trichopezizella barbata an Lonicera- Ast
Acrospermum compressum an Urtica
Hysterium pulicare auf Betula- und Quercus- Rinde
Octospora affinis am Moos Orthotrichum affine

Auf Buchs- Blättern gab's noch Microthyrium macrosporum und auf Kirschlorbeer Trochila laurocerasi.
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