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Plattform für Pilzfreunde / Re: Pilz an Ahorn
« Letzter Beitrag von Christoph am Heute um 00:12 »
Servus Kathy,

ich kann ehrlich gesagt zu wenig an dem Foto erkennen. Details, z. B. Hut von oben, Porenschicht (Porengröße), eine Beschreibung hinsichtlich Konsistenz, Geruch, einem Schnitt durch das Fleisch (eine oder mehrere Röhrenschichten, also ein- oder mehrjährige Fruchtkörper) etc. wären wichtig, nötig und hilfreich.  ;)

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Pilz an Ahorn
« Letzter Beitrag von Rudi am Gestern um 16:26 »
Das könnte der treppenförmige Steifporling sein:
http://aphyllopower.blogspot.de/2010/01/oxyporus-populinus-treppenformiger.html

LG Rudi
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Plattform für Pilzfreunde / Pilz an Ahorn
« Letzter Beitrag von Kathy am Gestern um 13:29 »
Hallo Forenmitglieder,
kann mir jemand sagen, um welchen Pilz es sich hier handelt. Die Aufnahme stammt von Anfang Dezember.
Gruß
Kathy
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Natur Natur sein lassen - ein Buchtipp
« Letzter Beitrag von Christoph am Gestern um 09:09 »
Lieber Thomas,

danke für die Blumen  :). Dann hoffe ich, dass dir die Lektüre gefällt. Ich bin schon sehr neugierig, wie du es findest.

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Natur Natur sein lassen - ein Buchtipp
« Letzter Beitrag von blacky am 17. Januar 2018, 23:36 »
Lieber Christoph,
eine tolle Buchbesprechung. Dass du unter Anderem auch aus eigener Erfahrung vor Ort berichtest, macht deine Buchbesprechung noch spannender. Man will das Buch am liebsten gleich haben und deshalb werde ich es mir auch gleich bestellen.
Danke für diese klasse Buchvorstellung.
LG.
Thomas
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Plattform für Pilzfreunde / Natur Natur sein lassen - ein Buchtipp
« Letzter Beitrag von Christoph am 17. Januar 2018, 22:27 »
Liebe Foristi,

auf folgendes Buch möchte ich hier aufmerksam machen: "Natur Natur sein lassen - die Entstehung des ersten Nationalparks Deutschlands: der Nationalpark Bayerischer Wald" von Hans Bibelriether (Lichtland-Verlag, 2017).



Hans Bibelriether war der erste Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald. Er erzählt in seinem Buch die Gründungsgeschichte - inklusive der Schwierigkeiten, in Bayern gegen den teils erbitterten Widerstand der Jagd- und Forstlobby ankommen zu müssen - des ersten deutschen Nationalparks.

Oft sind es Zufälle und glückliche Fügungen, die so eine Gründung ermöglichen. Manchmal ist es auch haarsträubend, die damaligen Argumente gegen jedwege Nationalparkidee lesen zu müssen/dürfen. Erschreckend ist hierbei, dass trotz der Erfolgsgeschichte (sowohl regional-wirtschaftlich, naturschutzfachlich als auch wissenschaftlich betrachtet) die Gegenargumente teils im Wortlaut auch heute noch immer wieder hören und lesen zu müssen.

Nutzen um jeden Preis, Nutzen ist Naturschutz, Landwirtschaft ist Naturschutz, Forstwirtschaft ist Naturschutz, ungenutzter Wald geht kaputt, Wald kann ohne menschlichen Einfluss nicht wachsen (was in meinen Augen der Brüller schlechthin als Argument ist - Wälder gab es schon vor der Menschheit) usw.

Bibelriether erzählt auch über den Wandel der Sicht auf die Natur. Früher war Wildnis meist negativ besetzt - heute ist Wildnis spannend. Prozessschutz ist heute ein Begriff, der das Herz von Naturfreunden höher schlagen lässt. Damals war der Begriff noch unbekannt.

Die Geschichte der Widerstände, der Rückschritte und des Vorankommens nachzulesen, ist, wie ich finde, äußerst spannend. Wenn man manchen Protagonisten persönlich kennt oder zumindest einen engen Bezug zum Nationalpark Bayerischer Wald hat, dann ist das sicherlich ein Grund, sich in so ein Buch gänzlich zu vertiefen. Ich denke aber, dass man auch ohne Bezug zum Nationalpark Bayerischer Wald hier eine interessante Lektüre vor sich hat.

Natürlich schreibt der Autor aus seiner subjektiven Sicht - aber auch und gerade das empfinde ich als erfrischend. Ich habe die 253 Seiten jedenfalls verschlungen.

Und ja, ich bin froh, dass es damals schon Menschen gab, die nicht aus jedem Quadratmeter unseres Landes wirtschaftlichen Profit schlagen wollen, sondern unterstützten, dass zumindest kleine Flächen aus der Nutzung genommen werden konnten, dass nicht die chemische Keule gegen Borkenkäfer eingesetzt werden musste, sondern man der Natur einfach freien Lauf lässt und ihr vertraut. Inwiefern natürlich Wintergatter für Rotwild diesem Ideal entsprechen, kann man sich sicherlich fragen. Aber auch diese Facette des Nationalparks wird beleuchtet und besprochen.

Manche Berichte lassen einem (bzw. mir) wiederum fast die Tränen in die Augen schießen. Ich wusste, dass gerade in den teils wertvollsten Altbeständen manche damaligen Revierförster kurz vor der Ausweisung als Nationalpark noch die ältesten und größten Tannen fällen ließen. Quasi als Trotzreaktion und um nochmal Geld für die Bilanz einzunehmen?! (die Stümpfe waren noch lange zu sehen - ich habe solche Tannenstümpfe noch selber gesehen)

Mit der später erfolgten Borkenkäferbekämpfung im Erweiterungsgebiet geht Bibelriether naturgemäß hart ins Gericht.

Interessant ist auch, dass Bibelriether den einen oder anderen Schmäh- und Drohbrief in seinem Buch abgedruckt hat.

Für mich war das Buch auch eine Reise in die Vergangenheit. Ich hatte den Nationalpark vor der großen Borkenkäferkalamität kennengelernt, als der Lusen noch "grün" war. Ich hatte während der Kalamität im Nationalpark geforscht und mir wurden unter der Bearbeitung Urwaldflächen quasi weggefressen. Für die Forschungsziele nicht so einfach, aber unglaublich spannend. Und da ich in der Folge viele Jahre im Nationalpark als Mykologe tätig war, habe ich dann das Politikum um "den Käfer" im Erweiterungsgebiet ebenfalls life vor Ort mitbekommen. Von den Morddrohungen und den Brandstiftungen habe ich aber nur Berichte gehört - also nur aus zweiter Hand. Umso interessanter war es, dies von Seiten des (oder eines der) Betroffenen zu lesen.

Von meiner Seite aus eine klare Empfehlung  :)

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Januar-(Vor)Exkursion in die Amperauen bei Dachau
« Letzter Beitrag von Christoph am 17. Januar 2018, 18:46 »
Servus Rika,

ich habe Flammulina elastica hier ja auch an Eiche gehabt (nur das Foto ist von Salix). Ich kann jedenfalls anhand meiner Funde keine Substratpräferenzen feststellen. Ich habe Fl. elastica auch schon an Buche gefunden.

Es wäre spannend, zu testen, ob es doch was makroskopisches gibt, was die beiden trennt. Bislang habe ich aber nichts greifbares festgestellt.

Liebe Grüße,
Christoph

P.S.: die Wetteraussichten für die Exkursion sehen gut aus - im Moment liegt zwar etwas Schnee, aber der ist morgen wieder weg - und es soll bis zum 28.1. für Januar recht warm bleiben. Ich bin gespannt, was wir alles finden werden.  :)
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Expertenforum Mykologie / Re: Pilze an Xanthoria - Weltschlüssel
« Letzter Beitrag von Christoph am 17. Januar 2018, 18:42 »
Hallo zusammen  ;)

ich hatte ja geschrieben:
Zitat
Dabei fand ich einen wohl häufigen, aber unterkartierten Coelomyzeten, der vermutlich für die makroskopisch sichtbare Verfärbung der Xanthoria parietina gesorgt hat: Lichenoconium xanthoriae.

Die Aussage, Lichenoconium xanthoriae sei unterkartiert, nehme ich mit Freude zurück - ich hätte statt auf www.pilze-deutschland.de zu sehen und daraufhin nach Einzelartikel zu suchen, lieber gleich in folgendes Werk sehen sollen:

von Brackel (2014) -  Katalog der flechtenbewohnenden Pilze Bayerns (Bibliotheca Lichenologica 109).

Herr von Brackel hat mir freundlicherweise die bekannten bayerischen Funde von Lichenoconium xanthoriae geschickt - und das heißt, dass diese Art gut kartiert ist und in Bayern weit verbreitet und häufig ist.

Wer also Interesse hat, Lichenoconium xanthoriae selber mal zu finden, muss "einfach nur" gut hinschauen und ab und an in eine befallene Xanthoria (oder auch Physcia) reinmikroskopieren. Es lohnt sich, finde ich - die Vielfalt an Pilzen an Flechten ist faszinierend.

Liebe Grüße,
Christoph
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Januar-(Vor)Exkursion in die Amperauen bei Dachau
« Letzter Beitrag von UmUlmHerum am 17. Januar 2018, 00:48 »
Hallo Rudi,

gerade fällt mich noch ein: velutipes war auch auf Ahorn, und die auf Holunder und Fichte habe ich nicht untersucht...  :-[
Dann schau´ ma mal, was Du, ich oder Andere diesen Winter noch so beobachten.

Viele Grüße – Rika
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Plattform für Pilzfreunde / Re: Januar-(Vor)Exkursion in die Amperauen bei Dachau
« Letzter Beitrag von Rudi am 16. Januar 2018, 21:02 »
Hallo Rika,

das kann ich dir leider nicht sagen. Beide Arten wurden auf einer Exkursion gefunden (in einem Mischwald, Tannen, Fichten und div. Laubhölzer) und mir gebracht.
Da hab ich keine Infos zum Substrat bekommen- werde natürlich aber bei eigenen Funden darauf achten

LG Rudi
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