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25.5.2010 - München - Vergiftung mit dem Ziegelroten Risspilz

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Christoph:
Hallo zusammen,

ich hole diesen Altfall nochmal hervor:


--- Zitat ---Die Presseinformation erscheint in Bezug auf die Latenzzeit sehr unwahrscheinlich.
--- Ende Zitat ---

Nachdem auch im Raum Nürnberg heuer eine Muscarinvergiftung erst nach mehr als zwei Stunden Latenzzeit einsetzte (siehe http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1597.0.html), möchte ich meine Vermutung, da sei ein Fehler im Bericht, relativieren. Wennd die Pilze längere Zeit im Magen verweilen und kein Muscarin in den Dünndarm gelangt, ist das auch physiologisch nachvollziehbar...

Liebe Grüße,
Christoph

Christoph:
Fundort der Pilze/Region: D - BY - Oberbayern – Stadtgebiet München
Giftpilz(e): Inocybe erubescens (Ziegelroter Risspilz)
Verwechselt mit: Calocybe gambosa (Maipilz, Georgsritterling)
Einnahme: 24.5.2010 abends
Auftreten der ersten Begleiterscheinungen (Latenzzeit): laut Presse nach ca. 2 Stunden
Erste Begleiterscheinungen (Symptome): Schwindel, Übelkeit, Durchfall, Schweißausbrüche, Sehstörungen und vermehrter Speichelfluss
Weiterer Symptomverlauf: Besserung der Symptomatik.
Betroffene Personen: Erwachsene (Ehepaar)
Status: außer Lebensgefahr und auf dem Weg der Besserung
Quellen: abendzeitung.de - Giftpilze gegessen: Münchner Ehepaar im Krankenhaus
tz-online.de - Ehepaar vergiftet sich mit selbst gesammelten Pilzen
Bewertung: Die Presseinformation erscheint in Bezug auf die Latenzzeit sehr unwahrscheinlich. Es liegt keine Datenfreigabe der betroffenen Patienten vor, weshalb diese Falschinformation zurzeit nicht ausgebessert werden kann. Plausibel wäre ein Zeitraum im Bereich einer halben Stunde.

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