Hallo Sonja,
ich möchte versuchen, auf Deine Fragen einzugehen...
Wollt Ihr da einiges alleine auf die Beine stellen, mit anderen zusammen arbeiten, an welche Altersklasse denkt Ihr generell so und ab wann sollte sowas wenn laufen?
Zusammenarbeit ist nie verkehrt. Ich denke beispielsweise daran, mit anderen, bayernweit tätigen Organisationen, wie z.B. dem Bund Naturschutz zusammenzuarbeiten. Ich hatte das bereits privat gemacht, indem ich bei einem großen Jugendzeltlager als "Experte" auftrat und half, Pilze zu bestimmen. Das wäre aber ungefähr die Altersklasse 12-18.
Eine andere Möglichkeit ist die Zusammenarbeit mit Schulen, natürlich auch mit Kindergärten. Jetzt können wir natürlich nicht in jeder Schule in Bayern und in jedem Kindergarten aktiv werden. Wir können aber Hilfestellung geben, wenn jemand - z.B. Mitglieder unserer Gesellschaft oder auch andere Pilzfreunde, die sich engagieren wollen - hier etwas auf die Beine stellen möchte.
Wir stehen hier natürlich - wie bei so vielem - noch am Anfang. Aber ich würde mich freuen, wenn hier etwas laufen würde. Auch punktuell, indem wir selber Führungen oder ähnliches anbieten. Auch das Bereitstellen von Lehrmaterial für Kinder wäre sinnvoll, insbesondere für Vorschulkinder. Hier können wir jede Hilfe gebrauchen, da meines Wissens niemand von unserem Team hier ausgebildet ist. Meine eigene pädagogische Ausbildung beschränkt sich ja auf das Gymnasium.
2. Sollen es Projekte sein die kostenlos sind oder darf da schon ein wenig an Geld investiert werden? Ich denke z.B an Spiele, Bücher, Wanderungen usw.
Ganz ohne finanziellen Aufwand wird es schwierig sein, etwas auf die Beine zu stellen. Wir müssen unserer Aktivitäten aber etwas bündeln, da wir natürlich noch nicht über allzu große Geldmittel verfügen. Wenn es aber konkrete Konzepte gibt, die auch bezüglich des nötigen finanziellen Aufwands definiert sind, können wir über so etwas gerne reden.
3. Ich kann eine Kindergartengruppe anbieten die Interesse an Pilzwanderungen hätte und wüsste gerne ob sich damit einer von Euch auskennt und man sowas mal auf die Beine stellen könnte (Herbst 2010)?
Das Problem ist eben das Auskennen. Ich selber habe bereits eine Kindergartenführung (in Tutzing) gemacht. Die Führung klappte sehr gut - es ging vor allem darum, die Kinder zu interessieren und zu begeistern, weniger darum, konkretes Wissen zu vermitteln. Natürlich mit der Ausnahme, dass viele Pilze (wie auch Pflanzen) ginftig sind und nicht in den Mund gesteckt werden dürfen. Ich denke, dass ich selber bei dem von Dir angedachten Kindergarten aktiv werden kann (und möchte), will mich hier aber nicht vordrängen. Sollten andere Pilzfreunde mehr Erfahrung auf diesem Gebiet haben, würde ich gerne davon profitieren und würde dann erstmal nur Hilfestellung gebend zur Seite stehen, wenn dies benötigt wird.
An welche Ideen hast Du denn gedacht?
LG
Christoph