Autor Thema: Vergiftung mit ungenügend erhitzten Pfifferlingen  (Gelesen 289 mal)

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Offline Christoph

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Vergiftung mit ungenügend erhitzten Pfifferlingen
« Antwort #1 am: 19. März 2018, 23:41 »
Hallo zusammen,

es gab im Jahr 2017 eine Vergiftung mit ungenügend erhitzten Pfifferlingen - vermutlich in Baden-Württemberg.

Betroffen waren fünf Personen.

Symptomatik: heftiges Erbrechen, vermutlich unkomplizierter Verlauf.

Quelle:
Berndt S (2018): Mitteilungen von Pilzberatern und -sachverständigen über schwere und bemerkenswerte Pilzvergiftungen und besondere Beratungsfälle 2017. DGfM-Mitteilungen 2018/1[Teil der Z. Mykol. 84(1)]: 185-189.

Anmerkungen:
Bernd S (2018: 185) bezieht sich direkt auf den beteiligten Pilzsachverständigen (der DGfM).
Ich selbst habe einmal in einem Restaurant in Österreich rohe Pfifferlinge in einem Salat serviert bekommen und diese problemlos vertragen. Dieses Ergebnis ist aber nur ein Einzelfall. Hier waren fünf Personen zeitgleich beteiligt. Mangels näherer Informationen kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die verzehrten Pilze eventuell teils verdorben waren.

Liebe Grüße,
Christoph
Argentum atque aurum facile est laenamque togamque mittere, boletos mittere difficile est
(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)