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Uffinger Pilze 3: Braunspor-Lamellen-UMO

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UmUlmHerum:
Hallo Peter,

Deine Bilder haben mich nun wirklich erhellt! Die ersten Beiden sind so wie mein vorgestellter Fund mit speckiger HDS. Die letzten Beide haben die faserige Oberfläche – so wie sie mir der Nachbar gezeigt hatte. Langsam beginne ich die Variationsbreite zu erfassen – kein Wunder, dass ich als Reifpilz-Neuling zwei so verschiedene Pilze nicht zusammengebracht habe.

Ja, die Struktur der HDS sollte interessant sein, vor allem die Speckige. Stellst Du die Mikros dann hier ein? (UmUlmHerum bzw. auf dem Hochsträß gibt´s nämlich keine Reifpilze.) Oder muss ich mich doch selbst an´s bayrische Exsikkat wagen? Im Moment habe ich keine Zeit dafür, fahre am Samstag schon wieder nach Uffing.

Vielen Dank & herzliche Grüße – Rika

Peter P.:
Hallo Rika,
das haut schon hin mit dem Reifpilz, von deinen Fotos her und auch von den Sporen. Habe vorhin nochmal bei einer Kollektion gemessen, einige waren schon breiter als 8 µm.
Die Huthaut wollte ich schon immer 'mal untersuchen, nicht um wie bei dir damit den Reifpilz festzumachen, sondern um hinter eine Eigenart der Huthaut zu kommen, die ich bei größeren Pilzen mit Hut und Stiel nur bei dieser Art kenne. Für mich ist die Huthaut des Reifpilzes die "unklebrigste", obwohl sie sich speckig anfühlt und in frischem Zustand auch "faserig, schuppig" ist (siehe die beiden letzten Fotos). Aufliegende Fremdteile lassen sich mit der Hand ganz leicht abwischen, auch der Ring am Stiel.
Ansonsten kann der Reifpilz recht chamaeleonartig daherkommen, vor allem zwischen jung und alt liegen Welten.
Aber das sollte doch eigentlich auch so sein, brauchst ja nur 'mal das Schuleinführungsfoto anzuschaun.
Herzliche Grüße in die Nacht
Peter.

UmUlmHerum:
Hallo miteinander!

Ich hatte gedacht, die Maßeinheit bei Sporen wäre klar :-*  Wenn man es genau nimmt, dann reicht aber nicht nur eine µm-Angabe, sondern sie muss hinter jeder Zahl stehen – werde ich gleich mal machen. Über die bessere Lesbarkeit / Übersichtlichkeit dürft Ihr selbst entscheiden.

Jetzt habe ich mal 20 Sporen vermessen, aber es bleibt im Wesentlichen dabei: im Durchschnitt 11,1 µm x 7,0 µm.
Die Maße sind recht schön normalverteilt, die Min.-Max.-Werte sind 9,8 ... 12,7 µm x 6,3 ... 7,8 µm

Eigentlich denke ich, dass man über die HDS weiterkommen sollte. Kann mir jemand sagen, was für Zellen die HDS des Reifpilzes haben sollte? Dann kann ich mal mit dem Exsikkat üben...

Gute Nacht – Rika

Christoph:
Servus Rika,

die Sporen deiner Kollektion sind schon ein bisserl schmal. Du hast aber nur 8 Sporen gemessen. Ixh vermute, dass du, wenn du mehr misst (und an verschiedenen Ecken des Päparats) durchaus breitere (und längere?) Sporen findest. Falls nicht, passt Cortinarius caperatus nicht so ganz. Die Sporendicke hängt ja stark mit dem Sporenvolumen zusammen, das ja eigentlich recht verlässlich sein sollte. Ich gehe aber wie gesagt bei einer Stichprobe von n=8 nicht von realistischen Min-Max-Werten aus.

Und natürlich hast du recht, Peter. Das mit dem y stammt noch aus der Zeit der Schreibmaschinen. Da gab es das µ ja noch nicht  :P (Rudi ist halt etwas altmodisch *grins*)

Liebe Grüße,
Christoph

Peter P.:
Hallo in die Runde,
"ym" müßte ja "üm" gesprochen werden !
Das ist doch auf der Tastatur richtig einfach: µm (Mikrometer, "mümeter").
Soll keine Schulmeisterei sein, aber weil es so oft falsch geschrieben wird, muß es einfach 'mal 'raus.
Grüße Peter P.

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