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Autor Thema: Junipilze  (Gelesen 1255 mal)

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Offline UmUlmHerum

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Re: Junipilze
« Antwort #17 am: 1. Juli 2017, 01:23 »
Hallo miteinander!

UmUlmHerum (genau genommen in Eggingen) hat es die letzten Tage rund 45 Liter geregnet, aber gleich danach wieder heftiger Wind, der alles trocken bläst. Bei meiner Mutter in Uffing sah es schlechter aus: 10 Liter in der letzte Woche – normalerweise hat Uffing im Alpenstau 2-3 x so viele Niederschläge wie hier. Schlechte Karten, wenn ich Mitte nächster Woche wieder nach Uffing fahre... sprießen am Hochsträß (UmUlmHerum) vermutlich die ersten Steinis... Ich habe allerdings den Eindruck, dass die beiden trockenen Winter, Frost & Schnee Ende April, usw., den Mycelien schon insgesamt geschadet hat. Schon 2016 war über´s ganze Jahr hinweg sehr pilzarm. Hoffentlich ist das künftig kein Dauerzustand...

Deswegen stellt gerne Eure aktuellen Funde ein, damit wir nicht in eine Sommer-Depri verfallen ;-)

Viele Grüße – Rika

Offline Christoph

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Re: Junipilze
« Antwort #16 am: 30. Juni 2017, 00:42 »
*Neid* - die hiesigen (oberbayerischen) Schwammerl sind die Hizte und Trockenheit wohl nicht gewohnt, während die unterfränkischen Myzelien da offenbar viel zäher und resistenter sind.

Aber heute hat es endlich mal länger am Stück geregnet (bzw. die Nacht - dann war es bei mir wieder trocken, während es etwas weiter südlich geschüttet hat). Das Bisserl Regen, was sonst viel, ist ja schon bei Bodenkontakt verdunstet.

Langer Rede kurzer Sinn - vielleicht starten jetzt auch im Süden die Pilze durch, damit ich wenigsten ein paar Julischwammerl beitragen kann  ;)

LG
Christoph
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(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)

Offline Rudi

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Re: Junipilze
« Antwort #15 am: 29. Juni 2017, 22:38 »
Servus Peter,

Ja, da hast du natürlich Recht mit dem weissen Weichritterling- Spessart, gut 100m neben den Trollhänden.
Natürlich sind die Schwammerl hier auch reduziert, aber noch nicht ganz verschwunden.
Und-das wichtigste- es regnet! ;D ;D ;D
LG Rudi
« Letzte Änderung: 30. Juni 2017, 08:56 von Rudi »
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Offline Peter P.

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Re: Junipilze
« Antwort #14 am: 27. Juni 2017, 00:51 »
Hallo in die Runde,
verkehrte Welt, normalerweise haben wir hier im Oberfränkisch/ Südthüringischen Raum fast das Doppelte an Niederschlägen als Rudi in seiner Ecke, und er wartet mit einer solchen Menge an Großpilzen auf. Den Melanoleuca strictipes hast du aber bestimmt aus dem Spessart ?
Trotzdem gab's hier in der Ecke viele interessante Funde, mit Julia Kruse unterwegs zu sein bedeutet ja immer, total Neues und "Erschlagendes" kennenzulernen, zumal man Phytos und ähnlich Unbekanntes bisher geflissentlich übersah.
Bärwurz und Harz- Labkraut kennen ja die meisten nicht aus ihren heimischen Gefilden, letzte Woche war für einige Pilzfreunde Gelegenheit, selbige in artenreichen Berg- und Feuchtwiesen kennenzulernen, und natürlich jede Menge Pilze, die für viele gar keine sind.
LG Peter P.

Edit: Die Legende hatte ich ja vergessen.
3  Falscher Mehltau an Bärwurz (Meum athamanticum)
4  Wucherling (zu Taphrinales) an Bärwurz
5  Rostpilz an Bärwurz, macht keinen Wirtswechsel
6  Sporen des selbigen
7  Brandpilz an Gras- Sternmiere
8  Ascomyzet an abgestorbenen Blättchen von Harz- Labkraut
9  Fruchtknoten von Harz- Labkraut

« Letzte Änderung: 27. Juni 2017, 07:12 von Peter P. »
Freiheit ist, das sagen zu dürfen, was andere nicht hören wollen.
Anonymus

Offline Rudi

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Re: Junipilze
« Antwort #13 am: 25. Juni 2017, 22:49 »
Hallo Rika,

auch dir Danke für deine Fundmeldungen.
Hier ist zwar der Wald auch sehr trocken, aber vereinzelt stehen die Guten schon noch da.
Die meisten Steinpilze sind aber entweder Naturexsikkate oder inwendig sehr beweglich...
Mal schauen, was nächste Woche noch nachkommt.

LG Rudi
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Offline UmUlmHerum

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Re: Junipilze – ziemlich tote Hose bei Ulm
« Antwort #12 am: 25. Juni 2017, 15:00 »
Hallo Rudi,

ist ja irre, was bei Dir an Pilzen wächst!
UmUlmHerum (Hochsträß) war dieser Tage in 2 Std. in verschiedenen Waldtypen fast nix zu finden: 1 alter Perlpilz, ein kleiner Wulstlingsartiger, ein paar Büschel vertrockneter Waldfreund-Rüblinge, immerhin eine Kolonie Tarzetta cupularis am Wegesrand und ein schöner, frischer Schwefelporling an Zwetschge (wurde zu "Schwefelporling in Sherry-Estragon-Sauce" verarbeitet = sehr gut!). Keine Röhrenpilze, keine Sprödblättler, keine Schleimpilze... es kann nur besser werden.

Viele Grüße – Rika

Offline Rudi

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Re: Junipilze
« Antwort #11 am: 25. Juni 2017, 13:40 »
Heute am Blutsee-

schon wieder ein paar neue Schwammerl ;D

LG Rudi
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Offline Rudi

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Re: Junipilze
« Antwort #10 am: 24. Juni 2017, 21:34 »
Noch was.

Der wollige Scheidling wurde von meinem Freund Christoph Wamser gefunden und auf meinen Tisch gelegt- sorry für das schlechte Bild!
Auch die anderen Schwammerl tragen schon Hitzeschäden...

LG Rudi
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Offline Rudi

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Re: Junipilze Statt Gewitterregen
« Antwort #9 am: 22. Juni 2017, 19:34 »
heiße Pilze.

Der falsche Satan war den Friedhofsbesuchern wohl zu heiß. Beide Schwammerl wurden mit Füßen getreten...

LG Rudi
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Offline Rudi

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Re: Junipilze
« Antwort #8 am: 21. Juni 2017, 22:09 »
Hallo Christoph,

am Blutsee hats schon gewirkt!
Auch wenn bei uns in Unterfranken heute die höchste Waldbrandstufe ausgerufen wurde, es gibt was.

LG Rudi
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Offline Christoph

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Re: Junipilze
« Antwort #7 am: 20. Juni 2017, 15:19 »
In der Hoffung, dass der Regen, der gerade bei mir fällt, was bewirkt, noch ein Sommersteinpilz vom 10.Juni 2014 (Roggensteiner Leite bei Fürstenfeldbruck)...  8)



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Offline Christoph

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Re: Junipilze
« Antwort #6 am: 18. Juni 2017, 23:46 »
Ich bin zurzeit fußlahm - zudem gibt's bei mir im Moment ja fast nix. Daher Junipilze vom letzten Jahr aus dem BayerWald (Urwald Ruckowitzhäng)  8)



Antrodia heteromorpha - ein kälteliebender Porling und bei uns sehr selten, im Bayerischen Wald noch verbreitet.



Porodaealea (Phellinus) chrysoloma, meist ein Kronenbesiedler, hier aber an der Stammbasis einer noch lebenden, aber bereits sehr altersschwachen Fichte.



Das ist der gleiche Fruchtkörper, nur umgedreht - hier sieht man den gelben Rand sehr gut.

LG
Christoph
« Letzte Änderung: 18. Juni 2017, 23:48 von Christoph »
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Offline Hias

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Re: Junipilze
« Antwort #5 am: 18. Juni 2017, 10:16 »
Servus zusammen,

ich war am Freitag im Mangfallgebirge unterwegs. Schwammerlmäßig war wenig los, im Bergwald überall Stinkender Harry (Gymnopus hariolorum), auf 1700 m ein einsamer Körnchenröhrling in einem Latschenhang.
Nach Kleinpilzen habe ich aber auch nicht geschaut. Der Hochmiesing wartete immerhin mit pilzfreundlichen Wasserduschen auf, die waagerecht durch die Gegend peitschten  ;)

Grüße
Hias

Offline Rudi

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Re: Junipilze
« Antwort #4 am: 17. Juni 2017, 22:57 »
So, jetzt was aus einem kleinen Bachtal im Spessart:

Vielleicht gibts noch Meldungen aus anderen Gebieten?

LG Rudi
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Offline Rudi

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Re: Junipilze
« Antwort #3 am: 17. Juni 2017, 22:55 »
Hallo Christoph, Peter und die 6 anderen!

Danke Peter, daß du mit deinen Kleinoden im Juni weitermachst!
Da will ich auch noch was unterfränkisches von gestern zeigen.
Hier kommen die Schwammerl von einem eher trockenen Standort.
Dort sind zwar die Wiesen sonst ziemlich feucht, aber- die Trollhand zeigt es besonders gut- es ist fast Wüste...

Gleich kommt noch was wässrigeres
LG Rudi
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