A A A A
Autor Thema: Junipilze  (Gelesen 265 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Rudi

  • Präsidium
  • ******
  • Beiträge: 3.015
    • pilzseite
Re: Junipilze Statt Gewitterregen
« Antwort #9 am: Gestern um 19:34 »
heiße Pilze.

Der falsche Satan war den Friedhofsbesuchern wohl zu heiß. Beide Schwammerl wurden mit Füßen getreten...

LG Rudi
Medicus curat, natura sanat (Während der Arzt kuriert, heilt die Natur-auch ihn)

Offline Rudi

  • Präsidium
  • ******
  • Beiträge: 3.015
    • pilzseite
Re: Junipilze
« Antwort #8 am: 21. Juni 2017, 22:09 »
Hallo Christoph,

am Blutsee hats schon gewirkt!
Auch wenn bei uns in Unterfranken heute die höchste Waldbrandstufe ausgerufen wurde, es gibt was.

LG Rudi
Medicus curat, natura sanat (Während der Arzt kuriert, heilt die Natur-auch ihn)

Offline Christoph

  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 1.392
  • Präsident
    • BMG e.V.
Re: Junipilze
« Antwort #7 am: 20. Juni 2017, 15:19 »
In der Hoffung, dass der Regen, der gerade bei mir fällt, was bewirkt, noch ein Sommersteinpilz vom 10.Juni 2014 (Roggensteiner Leite bei Fürstenfeldbruck)...  8)



Argentum atque aurum facile est laenamque togamque mittere, boletos mittere difficile est
(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)

Offline Christoph

  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 1.392
  • Präsident
    • BMG e.V.
Re: Junipilze
« Antwort #6 am: 18. Juni 2017, 23:46 »
Ich bin zurzeit fußlahm - zudem gibt's bei mir im Moment ja fast nix. Daher Junipilze vom letzten Jahr aus dem BayerWald (Urwald Ruckowitzhäng)  8)



Antrodia heteromorpha - ein kälteliebender Porling und bei uns sehr selten, im Bayerischen Wald noch verbreitet.



Porodaealea (Phellinus) chrysoloma, meist ein Kronenbesiedler, hier aber an der Stammbasis einer noch lebenden, aber bereits sehr altersschwachen Fichte.



Das ist der gleiche Fruchtkörper, nur umgedreht - hier sieht man den gelben Rand sehr gut.

LG
Christoph
« Letzte Änderung: 18. Juni 2017, 23:48 von Christoph »
Argentum atque aurum facile est laenamque togamque mittere, boletos mittere difficile est
(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)

Offline Hias

  • Beiträge: 84
Re: Junipilze
« Antwort #5 am: 18. Juni 2017, 10:16 »
Servus zusammen,

ich war am Freitag im Mangfallgebirge unterwegs. Schwammerlmäßig war wenig los, im Bergwald überall Stinkender Harry (Gymnopus hariolorum), auf 1700 m ein einsamer Körnchenröhrling in einem Latschenhang.
Nach Kleinpilzen habe ich aber auch nicht geschaut. Der Hochmiesing wartete immerhin mit pilzfreundlichen Wasserduschen auf, die waagerecht durch die Gegend peitschten  ;)

Grüße
Hias

Offline Rudi

  • Präsidium
  • ******
  • Beiträge: 3.015
    • pilzseite
Re: Junipilze
« Antwort #4 am: 17. Juni 2017, 22:57 »
So, jetzt was aus einem kleinen Bachtal im Spessart:

Vielleicht gibts noch Meldungen aus anderen Gebieten?

LG Rudi
Medicus curat, natura sanat (Während der Arzt kuriert, heilt die Natur-auch ihn)

Offline Rudi

  • Präsidium
  • ******
  • Beiträge: 3.015
    • pilzseite
Re: Junipilze
« Antwort #3 am: 17. Juni 2017, 22:55 »
Hallo Christoph, Peter und die 6 anderen!

Danke Peter, daß du mit deinen Kleinoden im Juni weitermachst!
Da will ich auch noch was unterfränkisches von gestern zeigen.
Hier kommen die Schwammerl von einem eher trockenen Standort.
Dort sind zwar die Wiesen sonst ziemlich feucht, aber- die Trollhand zeigt es besonders gut- es ist fast Wüste...

Gleich kommt noch was wässrigeres
LG Rudi
Medicus curat, natura sanat (Während der Arzt kuriert, heilt die Natur-auch ihn)

Offline Christoph

  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 1.392
  • Präsident
    • BMG e.V.
Re: Junipilze
« Antwort #2 am: 13. Juni 2017, 21:33 »
Wow, tolle Fotos!

Bei mir ist im Moment trotz Gewitterregens von gestern tote Hose. Die Sonne und der Wind dörren den Waldboden aus. Ich habe nur eine Halbmumie des Halbkugeligen Ackerlings beim Gassigehen gesehen.

Und in den Bächen gibts bei mir sowas wie die Vibrissea truncorum nicht - zu viel Kalk und zu viel Nitrat...

LG
Christoph
Argentum atque aurum facile est laenamque togamque mittere, boletos mittere difficile est
(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)

Offline Peter P.

  • Beiträge: 388
Junipilze
« Antwort #1 am: 12. Juni 2017, 19:36 »
Hallo in die Runde,
zu Rudis "Maipilzbeiträgen" war ja eine Exkursion in den Frankenwald (BY) angekündigt. Staubtrocken die Gegend und kaum "richtige" Pilze, aber etliches, was sich sonst seltener in den Exkursionslisten findet (Ascos, Cortis, Phytos...), immerhin weit über einhundert Arten. Darunter auch einige der erwarteten "Gebirgsbacharten" Cudoniella clavus und tenuispora, Mollisia ventosa, Vibrissea truncorum und in einer Feuchtwiese Myriosclerotinia scirpicola. Gestern im Südthüringischen in einem ähnlichen Habitat noch Mitrula paludosa, Mollisia uda und Ombrophila janthina. Nebenan in den Fichtenforsten noch nicht einmal ein Ansatz für die Pfanne.
LG Peter P.

Edit: Die Art hatte sich noch versteckt, Hymenoscyphus/ Phaeohelotium monticola im Bach auf Fagus- Ast.
« Letzte Änderung: 13. Juni 2017, 00:37 von Peter P. »
Freiheit ist, das sagen zu dürfen, was andere nicht hören wollen.
Anonymus