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Autor Thema: Der Fall mit den Violetten Lacktrichterlingen  (Gelesen 3073 mal)

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Offline Peter

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  • DGfM-Landeskoordinator BY Kartierung/Naturschutz
    • Pilzteam Bayern
Re: Der Fall mit den Violetten Lacktrichterlingen
« Antwort #2 am: 28. Juni 2010, 20:19 »
Hallo Iris,

solche Meldungen sind immer eine Info wert. Vielen Dank. Meine kulinarischen Erfahrungen mit Laccaria amethystea waren stets positiv, und zwar stets nur eine Handvoll in der Mischpilzpfanne durchgebraten.

Viele Grüße, Peter

"Seit Millionen Jahren haben unzählige Organismen auf unserer Erde gelernt, im Einklang mit der Natur zu leben. Es gibt nur eine Ausnahme: Der Mensch."

Iris

  • Gast
Der Fall mit den Violetten Lacktrichterlingen
« Antwort #1 am: 25. Juni 2010, 21:35 »
Fundort der Pilze/Region: D - Niedersachen - Region Nordhorn
Giftpilz(e):
Verwechselt mit: Laccaria amethystea (Violetter Lacktrichterling)
Einnahme:  abends
Datum: ca. 03.10.2004
Auftreten der ersten Begleiterscheinungen (Latenzzeit): ca. 15 min. nach dem Essen
Erste Begleiterscheinungen (Symptome): Übelkeit, Erbrechen
Weiterer Symptomverlauf: Nach dem Erbrechen nichts mehr
Betroffene Personen: Erwachsene (Ehepaar)
Status: putzmunter
 
Bemerkung. Wir waren damals mit einem VHS-Kurs und einer Pilzsachverständigen unterwegs. Also sollten das schon die Violetten Lacktrichterlinge gewesen sein. Sie kamen in solchen Mengen vor, dass wir sie als Solo-Gericht probiert haben. Allerdings lagen sie vorher 24 h im Kühlschrank. Besonders geschmeckt haben sie auch nicht.
« Letzte Änderung: 28. Juni 2010, 09:45 von Christoph »